The Dark Pictures Anthology: Man of Medan - Vorschau, Action, Xbox One, PlayStation 4, PC - 4Players.de

 

Um dieses Feature zu nutzen, musst du
"4Players pur" nutzen:

Du hast schon einen pur-Account? Dann logge dich ein!
Noch kein pur-Nutzer? 4Players pur – Zahl, was du willst!

Hinweis schließen.


The Dark Pictures Anthology: Man of Medan (Action) von Bandai Namco Entertainment
Manchmal kommen sie wieder
Survival-Horror
Entwickler: Supermassive Games
Release:
30.08.2019
30.08.2019
30.08.2019
Vorbestellen
ab 25,49€

ab 29,99€
Spielinfo Bilder Videos

Mit Man of Medan, der ersten Episode der Dark Pictures Anthology, setzt Supermassive Games im Kern auf das gleiche Prinzip wie bei Until Dawn und serviert erneut eine Horror-Erfahrung, die von Entscheidungen, deren Konsequenzen und Reaktionstests geprägt ist. Wir konnten den Einstieg anspielen - und das nicht alleine, denn Überraschung: Man of Medan bietet einen interessanten Koop-Ansatz, in dem man sich gemeinsam gruseln und die Handlung formen kann...



Gruseln als Duo

Ja, mit dieser Ankündigung von CEO Pete Samuels hat man beim Vorschau-Event auf einem Schiff in der Hamburger Hafencity nicht unbedingt gerechnet. Dabei birgt die Kombination aus Koop und Horror immer die Befürchtung, dass ein Teil der Spannung verloren geht – alleine gruselt es sich halt doch am besten. Selbstverständlich kann man die Geschichte weiterhin solo erleben. Es besteht also kein Grund zur panischen Mehrspieler-Empörung! Davon abgesehen konnten wir nach der Aufteilung in zwei Gruppen selbst den Eindruck gewinnen, wie die anfängliche Skepsis langsam verfliegt und vom gewählten Koop-Ansatz sogar ein gewisser Reiz ausgeht.  

Im Einstieg übernimmt man zunächst die Rolle von Marine-Soldaten im Zweiten Weltkrieg, die nach einem Landgang und dem Besuch bei einer Wahrsagerin einen über den Durst trinken. Entsprechend landen die beiden nach ihrer Rückkehr an Bord des Kriegsschiffs und der Zurechtweisung ihres Kommandanten umgehend in der Ausnüchterungs-Zelle bzw. der Krankenstation. Kaum wieder bei Bewusstsein, nimmt die Spannung langsam Fahrt auf: Schnell stolpert man über die erste Leiche – viele weitere folgen. Was an Bord passiert ist? Unklar. Zusammen mit dem Mitspieler schleicht man durch die engen Gänge, lauscht panischen Schreien und zuckt auch schon mal zusammen, wenn plötzlich ein mysteriöser Schatten durchs Bild huscht, der sich am Ende des Einstiegs in seiner erschreckenden sowie tödlichen Form zeigt und damit einen ersten Bogen zum

Conrad wird es bei seinem arroganten Auftreten schwer haben, Sympathiepunkte zu sammeln.
Conrad wird es bei seinem arroganten Auftreten schwer haben, Sympathiepunkte zu sammeln.

Übernatürlichen spannt.

Verbotene Schatzsuche  

Schnitt zur Gegenwart: Alex und sein schüchterner Bruder Brad begeben sich mit dem Geschwisterpaar Julia und Conrad auf eine Bootstour mit der etwa gleichaltrigen Kapitänin Fliss. Ihr Ziel ist ein unerlaubter Tauchgang zu einem bisher unbekannten Flugzeugwrack, in dessen Rumpf sich Hinweise auf einen Goldschatz befinden sollen. Innerhalb der Truppe sticht vor allem Conrad schnell hervor, der von Schauspieler Shawn Ashmore (X-Men, Quantum Break) verkörpert wird und durch seine überhebliche Art ähnlich schnell polarisiert wie Emily in Until Dawn. Seine Schwester Julia wirkt im Gegenzug deutlich sympathischer und ist mit Alex liiert, wobei ihre Herkunft aus einer wohlhabenden Familie ebenfalls Konfliktpotenzial bietet.

Im Koop werden die Rollen automatisch den Spielern zugewiesen. Bewegt man sich an Bord, kann man in bester Until-Dawn-Manier Gegenstände aufnehmen und betrachten oder stolpert bei Erkundungen erneut über Vorahnungen, die mögliche Ereignisse aus der Zukunft in einer kurzen Sequenz zeigen, wie es bei Until Dawn bei der Untersuchung von Totems der Fall war. Mit automatischen Skripts wird die Handlung vorangetrieben und die Erkundungen werden zu Dialogoptionen oder typischen Reaktionstests übergeleitet, bei denen man unter

Bei den Dialogoptionen muss man sich unter Zeitdruck für eine Antwort entscheiden.
Bei den Dialogoptionen muss man sich unter Zeitdruck für eine Antwort entscheiden...oder einfach schweigen.

Zeitdruck eine Taste drücken oder den Stick in eine vorgegebene Richtung bewegen muss.

Dialoge sorgen für Brüche

Bei den Dialogen muss man sich ebenfalls relativ flott zwischen den Antwortmöglichkeiten entscheiden, von denen meist drei zur Auswahl stehen. Trotzdem sorgt das System für einen gewissen Bruch, wenn der Mitspieler den Zeitrahmen ausnutzt und man dabei als Koop-Partner sekundenlang auf das starre Gesicht seiner Figur starren muss. Anders lässt es sich wohl kaum umsetzen, aber durch die Wartezeiten geht viel Dynamik in den Gesprächen verloren. Immerhin können beide Spieler die Handlung mit ihren Antworten formen und es gibt stellenweise sogar Situationen, in denen man direkt auf den Mitspieler reagieren kann. Während Spieler 1 mit der Multiple-Choice-Auswahl z.B. am „Lagerfeuer“ eine kleine Gruselgeschichte zusammenstrickt, kann Spieler 2 am Ende die dargebotene Story mit seiner Reaktion bewerten.


Kommentare

MrLetiso schrieb am
4P|Michael hat geschrieben: ?
15.07.2019 22:51
Sowohl als auch :)
Der Zweier-Koop mit teilweise getrennten Wegen funktioniert nur online. Alternativ gibt es den Filmabend-Modus und damit Couch-Koop für bis zu fünf Spieler, bei dem der Controller weitergereicht wird...
Text etwa nicht gelesen? ;)
Das habe ich beim Überfliegen auf dem Handy tatsächlich nicht gelesen :lol: Schande über mich :Blauesauge:
Aber danke Dir!
4P|Michael schrieb am
MrLetiso hat geschrieben: ?
14.07.2019 18:49
Ist das Online-Coop only oder ist auch Couch-Coop drin?
Sowohl als auch :)
Der Zweier-Koop mit teilweise getrennten Wegen funktioniert nur online. Alternativ gibt es den Filmabend-Modus und damit Couch-Koop für bis zu fünf Spieler, bei dem der Controller weitergereicht wird...
Text etwa nicht gelesen? ;)
MrLetiso schrieb am
Ist das Online-Coop only oder ist auch Couch-Coop drin?
TheoFleury schrieb am
Gut jeder empfindet Horror und Grusel etwas anderst...Ich persönlich finde das Coop und Horror gar nicht wirklich zusammenpasst...Bin da eher der einsame Wanderer der in die Dunkelheit abgleitet und in gruseliger Stille versinkt und die Horroratmopshäre aufsaugt wie ein Schwamm, anstatt mit ein paar bekloppten (KI oder menschlich) herumzurennen :)
Hokurn schrieb am
Mal schauen...
Find den MP von Hidden Agenda nicht sehr gut. Solang man es gut allein erleben kann bin ich dabei. Wenn ich es 5 mal spielen muss um jeden Charakterblickwinkel zu bekommen find ich es erstmal nicht so geil. Auch bin ich mir nicht sicher, ob der Fokus auf einen Char im MP das Spiel mit Until Dawn überhaupt vergleichbar macht...
In Until Dawn ging es jedenfalls darum wie viele am Ende überleben. Wenn mein MP Char stirbt ist es doch für mich gleich wieder vorbei?!
schrieb am

The Dark Pictures Anthology: Man of Medan
Ab 25.49€
Jetzt vorbestellen