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Beyond a Steel Sky (Action) von Revolution Software
Dystopische Maschinenpuzzles
Action-Adventure
Release:
2019
2019
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2019
2019
Spielinfo Bilder Videos
Im Rahmen des Cyberpunk-Hypes kehren auch alte Adventure-Helden auf die gamescom zurück: In Köln gewährte uns Charles Cecil einen ersten Blick auf die Fortsetzung des Amiga- und PC-Oldies Beneath a Steel Sky, in dem es Robert Foster in die dystopische Stadt Union City verschlägt, die von einer überwachungssüchtigen KI beherrscht wird.

Alte Garde

Mit an Bord ist Original-Zeichner Dave Gibbons, der für DC Comics auch an Green Lantern oder Batman arbeitete. Diesmal hat er sich für eine eigene Art entschieden, den Comic-Look der Vorgänger in die dritte Dimension zu transportieren. Damit das Ergebnis nicht so grob wirkt wie etwa in Telltale-Titeln, werden die schwarzen Outlines mit der Hilfe von Normal-Maps erzeugt. So passen sich die Ränder immer der Perspektive, der Beleuchtung und der Farbgebung an, was sich auf dem 4K-Monitor von Cecils Notebook bereits durchaus sehen lassen konnte.

Selbst gespielt haben wir noch nicht, aber uns wurde bereits der Einstieg präsentiert, der auch im Trailer angerissen wird. Zehn Jahre nach Teil 1 kommt Foster aus einem Wüstensturm an den Toren der australischen Stadt an und versucht sich durch die Überwachungssysteme zu mogeln. Dabei spielt die Manipulation elektronischer Systeme eine wichtige Rolle. Auf diese Weise möchte Cecil an das Rätsel-Gefühl des Vorgängers sowie der Verben-Nutzung in Lure of the Tempress erinnern. Als er an die Batterie eines Droiden gelangen will, hackt er sich beispielsweise in die Steuerung eines Krans und eines Förderbands.

Manipulation ist alles

Noch wurde in der Alpha nur vor den Toren der Metropole geknobelt.
Noch wurde in der Alpha nur vor den Toren der Metropole geknobelt.
Dabei lassen sich einige Worte austauschen – in diesem Fall hilfreich ist der Begriff „schnell“ beim Förderband, welches plötzlich eine Kiste viel zu schnell auf den Hof katapultiert. Das wiederum ruft den Reparatur-Droiden auf den Plan, der sich per manipuliertem magnetischem Kran anheben lässt, so dass er hilflos in der Luft baumelt und man seine Batterie stibitzen kann. Die hilft wiederum dabei, den Truck für die Fahrt in die Stadt klarzumachen.

Manchmal reicht es bereits, im System Privilegien von Bots anders zu verteilen. Darüber hinaus gibt es auch humorvolle Alternativlösungen: Der diensthabende Mechaniker z.B. ist höchst beeindruckt, als Robert einen spinnenden Automatik-Poller in Sekundenschnelle in Ordnung bringt. Glücklicherweise hat er nicht gesehen, dass er sich im Multiple-Choice-Dialog einfach für die Option entschied, beherzt zuzutreten – Gewalt hilft in technischen Fragen schließlich immer! Schön auch, dass in den Dialogen meist eine ganze Hand voll Dialogoptionen zur Verfügung standen.

Blecherner Sidekick

Der direkt steuerbare Robert scheint sich deutich weniger steif durch seine Welt zu bewegen als z.B. Blacksad in Pendulos gleichnamigem Adventure.
Der direkt steuerbare Robert scheint sich deutich weniger hölzern durch seine Welt zu bewegen als z.B. Blacksad in Pendulos gleichnamigem Adventure.
Neben neuen Blecheimern wie einem aufdringlichen Immigrations-Druiden kehren auch altbekannte Figuren zurück, z.B. Roberts eigenwilliger sprechender Roboterfreund Joey. Zusätzlich zu den kontinuierlich kniffliger werdenden Puzzles sollen den Spieler später auch „Levels voller Action“ erwarten. Näher erklären konnten die Entwickler deren Umsetzung allerdings noch nicht. Bisher scheint nur festzustehen, was sie nicht enthalten: Schießereien oder Geschicklichkeitstest mit simplem Knöpfchendrücken sollen darin nicht auftauchen.


 

AUSBLICK



Das dystopische Abenteuer in der australischen Wüste verströmte bereits eine angenehm entschleunigte Rätsel- und Entdecker-Stimmung. All zu viel von der Story über Loyalität und Rache oder dem typischen Humor des Vorgängers haben wir in der präsentierten Alpha zwar noch nicht gesehen. Die Hacker- und Maschinen-Puzzles besitzen aber Potenzial und auch die Comic-Kulissen in 4K konnten sich bereits sehen lassen. Wir sind gespannt auf weitere Eindrücke; Beyond a Steel Sky soll zu einem noch nicht bekannt gegebenen Zeitpunkt auf "PC, Konsole und Apple-Geräten" erscheinen.

Einschätzung: gut

Zum Special: Highlights der gamescom 2019

Kommentare

Hans_Wurst80 schrieb am
Nur interessehalber: Was ist denn "Apple Arcade"?
Angesichts des Titels war ich anfangs recht euphorisch, nach ansehen des Trailers ist das nicht mehr ganz so. Beneath a Steel Sky zählt zu meinen absoluten Lieblings-Adventures, es hat eine unheimlich dichte Cyberpunk-Film Noir-Atmosphäre in cooler Pixeloptik. Das jetzt hier sieht irgendwie nach recht billigem Celshading aus und die Bedienung scheint doch sehr auf Konsolen ausgelegt (kann aber auch täuschen). Dazu dieser Wüsten-Endzeit-Look, der eher zu einer Mad Max-Umsetzung passen würde als zum Vorgänger.
Ich weiß nicht recht. Aber warten wirs ab.
Dodo00d schrieb am
Klar macht mega Sinn ein Point and Click zu machen das dann selbst in Deutschland nur noch ein paar tausend alte Säcke(ich würds auch spielen) spielen und im Rest der Welt vollkommen ignoriert wird. Der Stil geföllt mir im übrigen überhaupt nicht passt in meinen Augen einfach nicht zum Setting.
MrLetiso schrieb am
Stimmt wohl, allerdings bin ich auch mehr als skeptisch. Beyond a Steel Sky war (wenn ich mich recht erinnere) mein erstes P&C-Adventure. Da kommt sowas schon einem Sakrileg gleich :Blauesauge:
Caramarc schrieb am
Sehe ich anders. Warum nicht eine gute Geschichte entsprechend neu und modern erzählen?
Nicht jeder kennt das Orginal.
Nur weil es viele schlechte 3D Beispiele für Adventures gibt muss das doch nicht zwingend so bleiben.
M4g1c79 schrieb am
Adventures haben einfach nichts in 3D zu suchen. Alle Klassiker Marken sowieso nicht. Hat mir damals bei der ersten Vorstellung schon nicht gefallen...
schrieb am