Assassin's Creed Valhalla - Vorschau, Action-Adventure, PC, PlayStation 4, Xbox One, PlayStation 5, Xbox Series X, Stadia

 

Vorschau: Assassin's Creed Valhalla (Action-Adventure)

von Matthias Schmid



Entwickler:
Publisher: Ubisoft
Release:
17.11.2020
17.11.2020
2020
2020
17.11.2020
2020
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ab 58,48€
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Beerenstark

Auch nach dem Kampf regeniert Eivor nicht - ich muss z.B. Beeren pflücken, um meine Vitalität wieder aufzupeppen. Bin ich schon gesund, verwandelt sich der Fruchtsnack automatisch in eine Ration, die im Kampf per Druck auf eine Richtungstaste eingeworfen wird. Ziemlich unverändert übernimmt Valhalla die Spezialattacken von Odyssey: Wann immer euch mindestens ein Balken Spezialenergie zur Verfügung steht, kann Eivor einen solchen Angriff lancieren. Die Manöver teilen sich in Nah- und Fernkampfattacken auf - vom albernen Wrestling-Sprungkick bis hin zum Pfeilhagel ist einiges dabei. Aufleveln und Verbessern war noch kein wesentlicher Teil meiner dreistündigen Spielerfahrung: Fest steht aber schon, dass es in Valhalla keinen Stufenaufstieg mehr gibt, dafür verdient man sich Skillpunkte, die in einem Talentbaum verteilt werden wollen - und bei Bedarf zurückgesetzt werden können.

Eivor, der Kletterer und Schleicher?

Stimmungsvoll: Hoch zu Ross nähert sich Eivor einer Siedlung - in puncto Stimmung lässt Witcher 3 grüßen.
Stimmungsvoll: Hoch zu Ross nähert sich Eivor einer Siedlung - in puncto Stimmung lässt Witcher 3 grüßen.
Eine Story-Mission meiner Valhalla-Demo führt mich zu einem Großangriff auf eine feindliche Burg - dann mischen sich auch andere Allierte in den Kampf ein. Hier bin ich bisher weder mit dem Verhalten meiner Mitstreiter noch mit dem der Feinde zufrieden: Einerseits habe ich das Gefühl, sämtliche Feinde allein niederringen zu müssen, andererseits stellen sich manche von denen ausgesprochen dämlich an. Wirkte schon der Riesentyp, dem ich vorher in einer Kirche den Garaus machte, nicht wie ein zukünftiger Nobelpreisträger, so scheint mich auch hier mancher Widersacher regelrecht zu vergessen. Weil ich der schieren zahlenmäßigen Übermacht trotzdem erliege, wage ich beim zweiten Versuch einen anderen Weg in die Burg. Und prompt kann ich sämtliches Feindvolk umgehen, kraxle über einen Turm und lande direkt in der Bossfight-Arena bei einem garstigen Nordmann samt Kampfwolf - der mir natürlich erneut das Lebenslicht auspustet. Beim nächsten Anlauf bin ich noch schlauer: Ich erklimme erneut den Wachturm und erschieße von oben Boss plus Wolf mit Pfeil und Bogen. Geht superleicht, aber der Sieg fühlt sich schal an. Klar, ich freue mich über diese Zusatzoption, aber das war dann doch zu simpel.

Ob Assassin’s Creed Valhalla letzten Endes wirklich wieder mehr Stealth und Akrobatik bieten wird, wie es die Entwickler ankündigten, kann ich aktuell nur schwer einschätzen. Ja, diese Schleichtour eben hat geklappt, aber wirklich viele hohe Gebäude, wie es sie in den Renaissance-Episoden gab, habe ich noch nicht erblickt. In der gespielten englischen Fassung heißen die typischen Türme zum Synchronisieren übrigens „Reach High Points“ - erklimmt man sie, sorgt das für eine neue Schnell-Reise-Stelle und „shows you territory’s opportunities“. Soll heißen: Man erfährt zwar neue Dinge über die umgebende Region, in der Praxis geht aber nun nicht mehr sofort eine Map mit dreißig blinkenden Icons auf; Ubisoft hat scheinbar gelernt, was beim heutigen Spieler nicht so gut ankommt.

Stimmungsvoll, zum zweiten: Die englische Landschaft der spielbaren Demo war voller schöner Wälder und verwunschener Burgen.
Stimmungsvoll, zum zweiten: Die englische Landschaft der spielbaren Demo war voller schöner Wälder und verwunschener Burgen.
Völlig verzückt hat mich bisher die Landschaft von Assassin’s Creed Valhalla: gleißendes Sonnenlicht über Buchten voll blauschwarzen Wassers, toll modellierte Wälder im Morgendunst, dazu einsame Säulenheiligtümer aus der Römerzeit, vom Wetter zu bizarren Gebilden geformte Bäume auf Hügeln oder Naturdenkmäler der einheimischen Bevölkerung. Beeindruckend ist auch ein Segeltörn hin zu einer feindlichen Festung mitten im Gewitter: Während alle paar Sekunden Blitze den nachtschwarzen Himmel durchzucken, lassen die Verteidiger Schwärme brennender Pfeile herabregnen! Auch als ich nach dem Erledigen aller Demo-Storymissionen noch ein wenig das Land unsicher mache, entdecke ich ein paar Wow-Orte: In einem Steinkreis voller flirrender Lichter hängt, angebunden zwischen zwei Seilen, einen mumifizierte Leiche. Als ich damit interagiere, taucht plötzliche eine Frau auf, die sich als Cordelia (aus dem Shakespeare-Drama King Lear) vorstellt und mich natürlich in einen Kampf verwickelt. Der erinnert inszenatorisch an die beinharten Walkürenduelle im letzten God of War.

Kommentare

Nuracus schrieb am
ToterDodo hat geschrieben: ?
20.07.2020 17:53

Das schlimmste ist das manche Medien, wie anscheinend auch 4players, weiterhin Werbung für Ubisoft machen und alles andere totschweigen.
Nunja weil Redaktion und Marketing getrennt sind, zum Glück.
herrgottsaggrament schrieb am
ToterDodo hat geschrieben: ?
20.07.2020 17:53
Nach den ganzen Enthüllungen über Ubisoft in den letzten Wochen sind deren Spiele für mich nicht mehr kaufbar.
Vergewaltiger und Mobber in den Chefetagen wurden von Ubisoft jahrelang geschützt, nun nachdem ein Gerichtsverfahren anläuft, wurden ein paar entlassen, aber natürlich "ehrenhaft" mit vollen Gehaltszahlungen und Bonus.
Dieses Verhalten war nicht das Problem weniger Leute bei Ubisoft, dass durchzog praktisch alle oberen Ränge und selbst "niedere" Projektleiter taten es den Bosses nach. Ubisofts "Human Ressources" Abteilung versuchte nicht die Opfer zu schützen, sondern schützte die Täter und bedrohte die Opfer.
Es wurden nun ein paar wenige dieser wirklich ekelhaften Leute "geopfert", wie gesagt mit Bonuszahlungen zum "Abschied", aber die meisten sitzen nach wie vor fest in ihren Stühlen. Es bleibt zu hoffen, das einige von denen wirklich im Gefängnis landen.
Das schlimmste ist das manche Medien, wie anscheinend auch 4players, weiterhin Werbung für Ubisoft machen und alles andere totschweigen.
Ubisoft ist der letzte Dreck und produziert auch entsprechend - füttert zwar mit ordentlicher Grafik aber mit mieser Programierarbeit. Valhalla wird das neuste Müllprojekt - Assassins Creed wurde ausgepresst wie eine Zitrone - Valhalla wird eine Lachnummer, langweilig bis dort hinaus und am Rande bemerkt hatten Wikinger keine Assassinen - Norweger lachen über diesen Schwachsinn.....
Eigentlich eine bodenlose Frechheit Gamer für so dumm zu verkaufen, da könnte man auch wieder Spiele aus den 80ern zu Releasen oder zu Remaken, vielleicht haben wir es die älteren Zocker vergessen....
ToterDodo schrieb am
Nach den ganzen Enthüllungen über Ubisoft in den letzten Wochen sind deren Spiele für mich nicht mehr kaufbar.
Vergewaltiger und Mobber in den Chefetagen wurden von Ubisoft jahrelang geschützt, nun nachdem ein Gerichtsverfahren anläuft, wurden ein paar entlassen, aber natürlich "ehrenhaft" mit vollen Gehaltszahlungen und Bonus.
Dieses Verhalten war nicht das Problem weniger Leute bei Ubisoft, dass durchzog praktisch alle oberen Ränge und selbst "niedere" Projektleiter taten es den Bosses nach. Ubisofts "Human Ressources" Abteilung versuchte nicht die Opfer zu schützen, sondern schützte die Täter und bedrohte die Opfer.
Es wurden nun ein paar wenige dieser wirklich ekelhaften Leute "geopfert", wie gesagt mit Bonuszahlungen zum "Abschied", aber die meisten sitzen nach wie vor fest in ihren Stühlen. Es bleibt zu hoffen, das einige von denen wirklich im Gefängnis landen.
Das schlimmste ist das manche Medien, wie anscheinend auch 4players, weiterhin Werbung für Ubisoft machen und alles andere totschweigen.
huibuh schrieb am
Gimli276 hat geschrieben: ?
14.07.2020 20:02

Das kann man schon nicht klein reden. Auch die Umrisse der Städte und die Platzierung der Gebäude ist weitesgehend identisch zu den bekannten Ruinen und ihren Umrissen.
Es wird viel an individuellen Gebäuden gespart, aber wie individuell können Lehmhütten zu diesen Epochen sein? Die einmaligen Gebäude und Skulpturen hingegen waren durchaus gelungen.
Das ja richtig und war auch der große Pluspunkt von ACO, aber das eigentliche Spiel ist immer! die gleichen 2,3 Dinge machen und es ändert sich nichts. Alle Camps, Festungen usw sind gleich. Alle Gegnertypen und es spielt sich durch die Levelanpassung auch alles gleich. Noch nie so ein repetitives Spiel gespielt (letztes AC davor war BF) und dadurch habe ich es dann auch nach vielen Stunden zur Seite gelegt. Die Welt ist dazu auch noch viel zu groß.
Bachstail hat geschrieben: ?
14.07.2020 14:26
Aber ich finde die Open World von Odyssey alles andere als langweilig, repetitiv und schon gar nicht generisch, als jemand, der schon so einige Open World-Titel gespielt hat, kann ich für mich sagen, dass die Open World in Odyssey definitiv eine der besseren, wenn nicht gar eine der besten Open Worlds ist.
Bist du dir sicher, dass du ACO gespielt hast? :lol:
Gimli276 schrieb am
Das was in Origins und in Odyssey so hochwertig an der Open World war, war einfach die Tatsache, dass viele Details bei den NPC's zu bestaunen gab, die einem als Gamer eher in der virtuellen Tour aufgefallen sind, denn im richtigen Gameplay. Da stehen die Leute nicht rum, da wird in der Färberei richtig gearbeitet, in den Tempeln wird mumifiziert oder sonstige rituelle Gepflogenheiten ausgeführt, Öl wird gepresst, Papyrus wird hergestellt usw.
Das kann man schon nicht klein reden. Auch die Umrisse der Städte und die Platzierung der Gebäude ist weitesgehend identisch zu den bekannten Ruinen und ihren Umrissen.
Es wird viel an individuellen Gebäuden gespart, aber wie individuell können Lehmhütten zu diesen Epochen sein? Die einmaligen Gebäude und Skulpturen hingegen waren durchaus gelungen.
Seht es hinsichtlich Valhalla positiv, die Trilogie endet scheinbar damit und im Anschluss folgt ein "neueres" AC. Potenzial haben die Spiele weiterhin und ich kenne auch sonst keine Spiele, die historische Persönlichkeiten so authentisch in ein fiktives Korsett schnüren. Es ist halt alles weichgespült, weil Ubi eben alle seine Spiele weichspült. Letztlich wird aber auch niemand gezwungen die Serie zu konsumieren. Gibt ja genug andere, bessere Spiele...
schrieb am

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