Elden Ring - Vorschau, Rollenspiel, PC, PlayStation 4, Xbox One, PlayStation 5, Xbox Series X

 

Vorschau: Elden Ring (Rollenspiel)

von Jörg Luibl



Entwickler:
Release:
25.02.2022
25.02.2022
25.02.2022
25.02.2022
25.02.2022
Vorbestellen
ab 69,98€
Spielinfo Bilder Videos
Welt im Chaos

Dabei durchstreift man die Welt namens "The Lands Between", die in sechs große Landschaften unterteilt ist, die alle ihre eigene Kultur und Kulisse besitzen - von Ebenen, Wäldern, Gebirgen bis hin zu Sümpfen. Man ist als so genannter "Tarnished" unterwegs, eine Art Versehrter oder Befleckter, der das Licht verloren hat und dessen Vorfahren aus der Welt verbannt wurden. Allerdings ist man nicht alleine unterwegs: auch andere Abenteurer kehren zurück, alle auf der Suche nach den Scherben des Rings. Man wird also auf Charaktere treffen, die ihren eigenen Ziele folgen. Und genau daraus will man eine spannende Erzählung entwickeln, eine Art "Multi-Character-Drama", das über das bisherige Storytelling hinausgeht.

Dabei sollen auch die Halbgötter eine wichtige Rolle spielen: Diese mächtigen Gestalten erheben ebenfalls Anspruch auf den Elden Ring, sie haben immerhin die aktuelle Welt geformt. Bisher konzentrierte sich From Software auf eine vom Spieler geführte Erzählweise, die er alleine vorantreiben konnte. Diesmal sollen die anderen Charaktere viel stärker die Entwicklung und Entscheidungen des Spielers beeinflussen, so dass man auch länger über Dialoge sowie Begegnungen mit ihnen nachdenkt. Außerdem spielt auch das Timing sowie die Reihenfolge dabei eine Rolle. Je nachdem, wann man jemanden trifft oder wie bzw. für wen man sich im Laufe des Abenteuers entscheidet, wird es auch mehrere Enden geben.

Zelda und Shadow of the Colossus

edwewddew
Es gibt sechs große Gebiete, die sich alle hinsichtlich der Stimmung und Hintergründe unterscheiden - natürlich gibt es auch Burgen und Schlösser.
Zur Vorbereitung auf Elden Ring hat Hidetaka Miyazaki einige Spiele in offener Welt studiert, darunter auch The Elder Scrolls oder GTA. Kein Titel diente dabei als konkrete Inspiration für Elden Ring, aber auf die Frage, welcher ihm am besten gefallen hat, äußerte er großen Respekt vor dem Design sowie der spielerischen Freiheit in The Legend of Zelda: Breath of the Wild. Dass es keine großen Städte oder Siedlungen mit Bewohnern geben wird, liegt zum einen daran, dass sich die Entwickler nicht gleich mit dem ersten Spiel in offener Welt übernehmen und eher auf ihre Stärken konzentrieren wollten.

edde
Andere Charaktere sind ebenfalls auf der Jagd nach Scherben des Elden Rings - alle haben eigene Motive.
Man kann die Welt zu Fuß oder im Sattel erkunden, wobei man auf dem Rücken des gehörnten Wesens auch einige versteckte oder sonst unzugängliche Gebiete erreichen kann. Schon den ersten Szenen erinnerte das stellenweise an Shadow of the Colossus. Auf Nachfrage äußerte Hidetaka Miyazaki großen Respekt vor dem Werk Fumito Uedas, dessen ähnliche Ausgangslage ihn auch zu Elden Ring insipiriert hat. Als Spieler betritt man ja ebenfalls eine monumentale Welt, die voller alter Geschichte steckt, mit der man allerdings zunächst nicht vertraut ist, die es also zu entschlüsseln gilt - diese Idee der rätselhaften Mythologie in einer High-Fantasy-Welt hat ihn fasziniert.

Dass dabei häufig europäische, also germanische sowie keltische oer mittelalterliche Motive im Artdesign sowie der Weltkonzeption verarbeitet werden, liegt daran, dass nicht nur er, sondern sein komplettes Team in den letzten Jahren eine spezielle Ästhetik entwickelt hätten, einen eigenen Blick auf Fantasy, der aus vielen Einflüssen etwas Eigenes erschaffen möchte. Hidetaka Miyazaki betonte allerdings, dass er Welten bzw. Hintergründe (Lore) immer so konzipiert, dass sie letztlich zum Spieldesign passen, das immer zuerst da ist - nicht umgekehrt.
Elden Ring ab 69,98€ bei vorbestellen

Kommentare

forest-hunter schrieb am
Klilngt für mich sehr gut, 30-40 Spielstunden ist auch mehr als genug, wenn es so gut wird wie erwartet wird man ja mit x verschiedenen Klassen spielen. Ich spiele noch heute neue Builds in Dark Souls 3.
Bosse auszulassen finde ich auch eine gute Möglichkeit so muss man nicht jedes Spiel die selben Bosse machen.
Leon-x schrieb am
Edit:
Video zu Elden Ring hatte doch kein neues Gameplay.
Beitrag ignorieren bitte.
listrahtes schrieb am
Kainé21 hat geschrieben: ?16.06.2021 16:52 Ich mag DS2 auch nicht und würde nicht sagen, dass es besser sei als "jeder andere Vertreter im Genre".
Dark Souls 2 hatte diverse grauenhafte Räume die nix waren als nen Viereck mit hässlichen Texturen, Bosse waren auch nicht der Bringer imo und die Hitboxen waren scheiße. Dann der Bug mit den FPS wodurch die Waffen zu schnell kaputtgingen und so.
Kann sein, dass vieles davon nachträglich verbessert wurde, aber das base game hat mich damals schon sehr ernüchtert.
DS2 war vom Leveldesign oft ein Stimmungstöter mit seinem Themenpark wo Piraten der Karibik neben dem Eiscremstand "ach und hier gehts jetzt mit dem Piratenschiff zur Ritterwelt" sind. Da stimme ich dir zu aber du schreibst ja schon "base game"
Die nachgeschobenen Erweiterungen der Lost Crowns Trilogie waren schlicht wundervoll! Sollte man nicht vergessen. Fantastisches Leveldesign und mit das beste aller 3 Souls Spiele. Fokussiert, athmosphärisch einfach alles was Souls beinhaltet.
Das hat mich doch sehr mit DS2 mit seinen copy & paste Bossen und z.T. dümmlichen Leveldesigns versöhnt.
schrieb am