Elden Ring - Vorschau, Rollenspiel, PC, PlayStation 4, Xbox One, PlayStation 5, Xbox Series X

 

Vorschau: Elden Ring (Rollenspiel)

von Jörg Luibl



Entwickler:
Release:
25.02.2022
25.02.2022
25.02.2022
25.02.2022
25.02.2022
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Wer nur diesem Weg ohne Abschweifungen folgt, soll etwa 30 bis 40 Stunden unterhalten werden. Aber Hidetaka Miyazaki betonte, dass all das, was abseits dieses direkten Pfades liegt, besonders interessant sei. Man habe vieles an optionalen Entdeckungen integriert. Es wird auch einige Rätsel geben, die Teile der Welt oder Herausforderungen beeinflussen können. Vor allem in den so genannten "Legacy Dungeons" - die sind nahtlos in die Landschaft eingebunden. Das können Burgen oder Schlösser sowie Höhlen oder Katakomben von großem Ausmaß sein. Hier soll das Spielerlebnis im Gegensatz zur Freiheit in der offenen Landschaft wieder dem eines Dungeon-Crawlers gleichen, in dem hinter jeder Ecke etwas lauern kann.

Schnelle Hilfe im Multiplayer

Es wird nur einen Schwierigkeitsgrad geben. Hidetaka Miyazaki erläuterte, dass alle Spieler so besser ein Erlebnis mit identischen Gefahren teilen könnten. Zwar sei Elden Ring immer noch ein forderndes Abenteuer, aber im Gegensatz zu Sekiro wird niemand in eine gefühlte Sackgasse geraten, weil eine Situation zu schwer ist. Außerdem würde der Spieler über die freie Routenwahl, das Umgehen mancher Bosse sowie den vielfältigeren Kampf, der nicht nur direkte Gefechte, sondern auch Stealth unterstützt, mehr Lösungen in schwierigen Situationen zur Verfügung haben. Nicht zu vergessen, dass man sich diesmal einfacher Unterstützung holen kann.

Nur mit dem Pferd kommt man in einige geheime Gebiete.
Nur mit dem Pferd kommt man in einige geheime Gebiete.
Im Bereich des Multiplayer wird es nicht nur kompetitive, sondern auch kooperative Möglichkeiten geben. Man kann also nicht nur gegen andere Spieler online kämpfen, sondern sich auch jederzeit in jeder Region von Freunden helfen lassen - auch in den Dungeons. Diesmal hat man die Hürden für das Koop-Spiel bewusst gesenkt, so dass man nicht mehr spezielle Ressourcen benötigt oder nur in kniffligen Siuationen zusammen kämpft, sondern dass man auch mehr und häufiger zusammen erkundet. Trotzdem wird es auch bekannte asynchrone Elemente wie etwa die Phantome oder Botschaften anderer Spieler geben. Nur dass man diesmal über ein Passwort festlegen kann, dass man nicht die Spuren aller, sondern nur die Inhalte seiner Freundesgruppe sieht - so möchte man den Community-Aspekt etwas stärken.
 

AUSBLICK



Meine Vorfreude auf Elden Ring war schon sehr groß. Nach dieser Präsentation und dem Gespräch mit Hidetaka Miyazaki ist sie riesig. Die Soulsreihe hat die Spielewelt geprägt wie keine andere, jetzt will man in offener Welt einen Schritt weiter gehen. Und dabei könnte man erzählerisch, atmosphärisch und spielerisch frische Impulse setzen, die sowohl Souls-Veteranen als auch Neulinge ansprechen. Das birgt zwar auch ein Risiko, aber das Beruhigende ist, dass die Japaner bisher immer abgeliefert haben - selbst das schwächste Dark Souls war immer noch stärker als die meisten gewöhnlichen Action-Rollenspiele. Dass man hinsichtlich der monumentalen Stimmung fast beiläufig Shadow of the Colossus zitiert und sich vom Ansatz eines Zelda: Breath of the Wild inspirieren lässt, macht das Abenteuer nur noch interessanter. Dieses Elden Ring trägt natürlich auch deshalb eine ganz eigene Faszination für Fans düsterer Fantasy in sich, weil der Mythos samt wichtiger Figuren von keinem Geringeren als George R.R. Martin konzipiert wurde. Seine Zusammenarbeit mit einem der besten Spieldesigner unserer Zeit könnte auch deshalb epische Früchte tragen, weil man auf dem Fundament einer historisch gewachsenen Welt ein "Multi-Character-Drama" mit Entscheidungen und mehreren Enden inszenieren will. Ich freue mich auf die freie Erkundung, aber noch mehr auf die Begegnung mit diesen Charakteren, die alle ihre eigenen Ziele verfolgen sollen. So könnte eine ganz neue Dynamik, ein ganz frisches Abenteuer-Flair entstehen. Dieser Elden Ring hat mich jedenfalls schon gebunden; mehr dazu im Video-Prolog.

Einschätzung: sehr gut
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Kommentare

forest-hunter schrieb am
Klilngt für mich sehr gut, 30-40 Spielstunden ist auch mehr als genug, wenn es so gut wird wie erwartet wird man ja mit x verschiedenen Klassen spielen. Ich spiele noch heute neue Builds in Dark Souls 3.
Bosse auszulassen finde ich auch eine gute Möglichkeit so muss man nicht jedes Spiel die selben Bosse machen.
Leon-x schrieb am
Edit:
Video zu Elden Ring hatte doch kein neues Gameplay.
Beitrag ignorieren bitte.
listrahtes schrieb am
Kainé21 hat geschrieben: ?16.06.2021 16:52 Ich mag DS2 auch nicht und würde nicht sagen, dass es besser sei als "jeder andere Vertreter im Genre".
Dark Souls 2 hatte diverse grauenhafte Räume die nix waren als nen Viereck mit hässlichen Texturen, Bosse waren auch nicht der Bringer imo und die Hitboxen waren scheiße. Dann der Bug mit den FPS wodurch die Waffen zu schnell kaputtgingen und so.
Kann sein, dass vieles davon nachträglich verbessert wurde, aber das base game hat mich damals schon sehr ernüchtert.
DS2 war vom Leveldesign oft ein Stimmungstöter mit seinem Themenpark wo Piraten der Karibik neben dem Eiscremstand "ach und hier gehts jetzt mit dem Piratenschiff zur Ritterwelt" sind. Da stimme ich dir zu aber du schreibst ja schon "base game"
Die nachgeschobenen Erweiterungen der Lost Crowns Trilogie waren schlicht wundervoll! Sollte man nicht vergessen. Fantastisches Leveldesign und mit das beste aller 3 Souls Spiele. Fokussiert, athmosphärisch einfach alles was Souls beinhaltet.
Das hat mich doch sehr mit DS2 mit seinen copy & paste Bossen und z.T. dümmlichen Leveldesigns versöhnt.
schrieb am