Deathloop - Vorschau, Shooter, PC, PlayStation 5

 

Vorschau: Deathloop (Shooter)

von Benjamin Schmädig



Deathloop:
Und täglich...
Entwickler:
Publisher: Bethesda Softworks
Release:
14.09.2021
14.09.2021
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ab 50,99€

ab 56,99€
Spielinfo Bilder Videos

Dishonored With Guns“ stand irgendwann auf dem Bildschirm, als Game Director Dinga Bakaba das neue Spiel von Arkane Studios (Prey, Dark Messiah of Might and Magic) vorstellte. Dabei steckt noch viel mehr in Deathloop; eine Zeitschleife nämlich sowie ein Krimi nach dem Muster „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Worum es dabei geht und warum die Entwickler betonen, dass es sich nicht um eines der vielen Roguelikes handelt, lest ihr in dieser Vorschau.



Der Mann, der durch die Zeit sprang

Als Grundlage für unseren Bericht dient eine etwa halbstündige Präsentation samt anschließender Fragerunde mit Bakaba sowie dem Art Director Sebastien Mitton. Sprich: gespielt habe ich Deathloop leider noch nicht – und trotzdem war dieser relativ kurze Eindruck bereits recht vielsagend, da Arkane nämlich interessante erzählerische und spielerische Ideen durch die Zeitschleife dreht.

Immerhin wacht man als Colt stets am Morgen desselben Tages auf einer Insel namens Blackreef auf und hat zunächst nicht die geringste Ahnung, warum das geschieht. Man erfährt lediglich, dass er acht Personen ausschalten muss, um diesen Kreislauf zu durchbrechen. Was selbstverständlich einfacher gesagt ist als getan. Er weiß ja nicht einmal, wo genau sich die Ziele überhaupt befinden, und wird zu allem Überfluss von einer konkurrierenden Attentäterin gejagt: Julianna. Was sie mit Colt zu tun hat? Das dürfen wir euch nicht verraten. Zumal wir selbst nur einen kleinen Einblick erhalten haben. Um ihre Motive dreht sich allerdings ein höchst interessantes Mysterium.

Nicht nur um sie, wohl gemerkt, sondern auch um Blackreef, wo die Stilmittel der 60er eine drastisch überzeichnete Renaissance erfahren. Pastellfarben und jazziges Orchester treffen dort auf Militärbunker und übernatürliche Fähigkeiten – dazu gleich mehr.

12:01? Oder lieber 16:01?

Ein klassischer Bullshot - der Colt immerhin gut an dem stilvoll überhöhten Schauplatz verortet.
Ein klassischer Bullshot - der Colt immerhin gut an dem stilvoll überhöhten Schauplatz verortet.
Nun kann sich Colt frei auf der Insel bewegen und nach jedem Tod außerdem wählen, in welchem von vier Bezirken er starten möchte. Er hat außerdem die Wahl zwischen vier Tageszeiten, also Morgen, Mittag, Nachmittag und Abend, und genießt damit eine viel größere Freiheit als man es aus Returnal oder Hades kennt. Der Grund dafür ist klar: Es geht hier nicht ums Meistern einer ständig wachsenden Herausforderung an die Geschicklichkeit. Vielmehr beschreibt Bakaba sein Spiel als eine Art auf den Kopf gestelltes Cluedo. Immerhin muss man als Colt herausfinden, wie er die Ereignisse auf Blackreef so manipulieren kann, dass er binnen eines Tages alle acht Zielpersonen erledigt. Und mit reinem Ballern, das jedes Mal bei Null beginnt, ist das eben nicht getan.

Before He Falls

Was nicht heißt, dass das Schießen keine Rolle spielt. Ganz im Gegenteil sogar: Mehr als bisher setzt Arkane diesmal auf die Wirkung bleihaltiger Argumente – nach dem Gusto des Studios freilich gepaart mit übernatürlichen Fähigkeiten sowie immer auch der Variante des heimlichen Meuchelns oder gar des vollständigen Umgehens einer Konfrontation. Belauscht man dabei die Bewohner Blackreefs. liest man ihre Notizen oder hört Tonbandaufzeichnungen, erfährt man von versteckten Pfaden und Fallen, die all das erleichtern können.

Nur so erhält man oft auch entscheidende Hinweise darauf, wann sich die Zielpersonen wo befinden. Und wie man sie auf clevere Art womöglich besonders effektiv umbringen kann. Eventuell gelingt es ja, wie in einem der Trailer zu sehen, den Tagesablauf von einer dermaßen zu beeinflussen, dass sie sich am Abend mit einer anderen trifft, sodass man beide zur gleichen Zeit ausschalten kann. Ganz recht: Eine Prise Hitman steckt hier ebenfalls drin.
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Kommentare

winkekatze schrieb am
DIe Eigenentwicklungen von Arkane (Arx Fatalis, Dark Messiah, Dishonored1&2, Prey) waren mMn alle sehr geile Spiele, wieso sollte das jetzt anders werden? Ich bin guter Hoffnung und tätige bei dem Entwickler glatt einen Blindkauf!
CHEF3000 schrieb am
Sieht garnicht mal so spannend aus leider
fanboyauf3uhr schrieb am
Das wird so geil alle Spiele dieses Studios haben mich einfach umgehauen. Einfach anders, mutig, gut, chic, geil. Ich bin Fan.
4P|Benjamin schrieb am
Stimmt. Wir haben das Material ja nicht selbst aufgenommen, sondern von Bethesda zur Verfügung gestellt bekommen, und es dreht sich tatsächlich zum größten Teil um das Töten der Gegner. In der Präsentation bekamen wir da ganz andere Sachen zu sehen, die vor allem erzählerisch um einiges interessanter waren! Ich vermute mal, davon sollte einfach noch nichts vorweg genommen werden, was natürlich löblich ist. Nur fehlt das dann leider in der Darstellung, da geb ich dir völlig Recht.
schrieb am

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