Disintegration - gc-Vorschau, Shooter, Xbox One, PlayStation 4, PC - 4Players.de

 

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Science Fiction-Shooter
Entwickler: V1 Interactive
Publisher: Private Division
Release:
2020
2020
2020
Spielinfo Bilder Videos
Welche Crew darf‘s sein?

Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass es irgendwann „klick“ macht, wie es die Entwickler ausdrückten, und man die Systeme dann verinnerlicht hat. Mit manchen davon konnte ich meine Gegner schon in ersten zielbasierten Matches ordentlich ärgern: Dazu gehört z.B. das als Verteidiger sehr sinnvolle violette „Slow Field“: Es verwandelt einen schnellen Vorstoß der Angreifer am verwinkelten Eingang in ein zähes Unterfangen. Plötzlich saßen nicht mehr wir am Stützpunkt in der Falle, sondern die Gegner vor uns in ihrer Blase.

Jede der vorm Respawn wechselbaren Crew-Klassen bringt ihre eigene Angriffsstrategie mit, welche uns die Entwickler bereits ein wenig näher erklärten: Die Warheads bombardieren ihre Gegner mit der besten Feuerkraft, die Crew „Neon Dream“ setzt schnelle Spitzen, um sich dann wieder flott zurückzuziehen, Tek Noir richtet sich an Heiler.

Etwas träge...

Was geht hier ab? Als Einsteiger ist es oft schwierig, den Überblick zu behalten. Dank physikalischer Zerstörung fliegen dabei aber schön die Fetzen.
Was geht hier ab? Als Einsteiger ist es oft schwierig, den Überblick zu behalten. Dank effektvoller Explosionen und physikalischer Zerstörung fliegen dabei aber schön die Fetzen.
Die von mir favorisierten „Sideshow“-Killerclowns schlagen mit Luftschlägen zu und legen Fallen aus klebenden Explosiv-Projektilen, die sich mir dem Fernzünder auslösen lassen. Schade, dass die Grafik-Engine im Explosionschaos noch ein wenig überfordert schien, so dass es gerne mal zu kleinen Rucklern kam.

Mein größtes Problem mit dem Spielgefühl war aber die Trägheit des Gleiters. Oft dauerte es eine Weile, bis ich mein Team am anzugreifenden bzw. verteidigenden Stützpunkt erreicht hatte – und dann muss man sich natürlich erst einmal wieder in die Steuerung einfinden, um sinnvolle Attacken fürs benötigte Manöver parat zu haben.
 

AUSBLICK



Träge. So würde ich meine erste Erfahrung mit Disintegration beschreiben, wenn ich nur ein Wort benutzen dürfte. Als ich langsam auf meinem waffenstarrenden Hoverbike zu den Zielen schwebte, wünschte ich mir intuitiv den flotteren Warhawk aus dem gleichnamigen PS3-Spiel zurück – oder den präzisen Flow aus Titanfall 2. An das zunächst unübersichtliche Gewusel der eigenen Crew könnte ich mich dagegen gewöhnen, sobald ich erst einmal ihre Spezialitäten verinnerlicht habe. Einige meiner Tricks wie das Verlangsamungsfeld oder Explosivprojektile mit Fernzündung bremsten den Gegner bereits effektiv aus. Gespannt bin ich vor allem auf den Story-Modus in der eigentümlich designten Welt, der mit Fragestellungen rund um die Ethik der Mensch-Maschinen reizvoll werden könnte. Disintegration soll im kommenden Jahr für PC, PS4 und Xbox One erscheinen.

Einschätzung: befriedigend

Zum Special: Highlights der gamescom 2019

Kommentare

lAmbdA schrieb am
Hatte ich noch nie was von gehört und wirkt frisch. Pack ich auf die Liste und hoffe, die bekommen den flow rein und die Ruckler raus bis zum Release. Danke!
schrieb am