Judge Dredd: Dredd Vs. Death - Test, Shooter, PC

 

Test: Judge Dredd: Dredd Vs. Death (Shooter)

von Marcel Kleffmann



Entwickler:
Publisher: Vivendi Universal
Release:
19.12.2003
22.10.2003
22.10.2003
17.10.2003
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ab 5,09€
Spielinfo Bilder  
Actionspiele, die auf Kinofilmen basieren, liegen immer hoch im Kurs - auch wenn die spielerischen Umsetzungen selten überzeugen können. Zuletzt wurde der angestaubte RoboCop aus der Versenkung geholt und mutierte schnell zum RoboFlop. Jetzt wird Judge Dredd aus der Filmkiste gekramt und buhlt um die Gunst aller Hobby-Sheriffs. Auch ein Flop? Mehr dazu im Test!



Gerechte Zukunft

Mega-City One: 400 Millionen Einwohner und jeder ein potentieller Verbrecher. Selbst wenn manche nur unerlaubt rauchen, parken, demonstrieren oder Haustiere halten, gehen immer mehr Anarchisten auf die Barrikaden, denn Massenarbeitslosigkeit und Verzweiflung bieten keine Alternative.
 
Düstere Zukuft, aber schön bunte Werbung

Aber es gibt ja zum Glück die Judges, die überall im Schnellverfahren für Recht und Ordnung sorgen. Ihr seid Polizist, Richter und Vollstrecker in einer Person und könnt jederzeit Gebrauch von der Waffe machen. Der berüchtigtste und schlecht gelaunteste unter ihnen ist Judge Dredd.

Kampf gegen Alle

Nach einem einschläfernden, aber kurzen Tutorial, haben euch Judge Barbara Salesch und Judge Ruth Herz die grundlegenden Spielprinzipien erklärt und danach geht es ans Eingemachte. Während ihr in einigen Missionen ganz routiniert unangemeldete Demonstrationen zerschlagt, Sprayer über den Sinn des Lebens aufklärt oder Bankräubern das geklaute Geld aus ihren toten Fingern entwendet, dürft ihr euch auch mit blutrünstigen Vampiren oder Zombies herumschlagen. Aber auch militante Sektenmitglieder machen dem Judge das Leben schwer. Doch als der Erzfeind Judge Death aus dem Hochsicherheitsgefängnis befreit wird, liegt mächtig Blei in der Luft...

Simpler Alltag

Diese Missionsziele erfüllt ihr in bester 3D-Shooter-Manier und lauft mit dem miesepetrigen Judge durch ein Dutzend absolut linearer Levels. Wie es sich für einen typischen Shooter gehört, müsst ihr natürlich einige simple Schalterrätsel nebenbei lösen. Zwischendurch dürft ihr zur Auflockerung aber auch über einige Kleinkriminelle "richten" oder gar unschuldige Bürger retten, sofern sie wirklich unschuldig sind.

Etwas mehr Leben kommt durch das originelle Verhaftungs-Feature ins Spiel, denn ihr könnt euer Gegenüber nicht nur eliminieren, sondern auch verhaften. Allerdings entpuppt sich die Gefangennahme oftmals als riskante und zugleich langatmige Pflichterfüllung, die den Spielfluss unnötig hemmt.

Nicht nur sinnlos Ballern

Wenn aber zu viele unschuldige Opfer zu beklagen sind oder ihr zu viele Verbrecher ohne gefordertes Judge-Sprüchlein in den virtuellen Himmel schickt, dann werdet ihr selbst zum Gejagten. Daher könnt ihr nicht die "Ein-Mann Killer-Armee" spielen und alles im Level umnieten.

Mächtig viel Feuerkraft


Als taktische Alternative könnt ihr den Feinden sogar die Waffe aus der Hand schießen. Obwohl manchmal ein unmissverständlicher Warnschuss ebenfalls ausreicht, bevor ihr gleich ein Exempel statuiert.

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