Elden Ring - Vorschau, Rollenspiel, PC, PlayStation 4, Xbox One, PlayStation 5, Xbox Series X

 

Vorschau: Elden Ring (Rollenspiel)

von Jörg Luibl



Elden Ring: Multi-Character-Drama
Ein Ring, sie zu binden
Entwickler:
Release:
25.02.2022
25.02.2022
25.02.2022
25.02.2022
25.02.2022
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Wir konnten zwar noch nicht spielen, aber im Rahmen der E3 einen exklusiven Blick auf Elden Ring werfen und eine Stunde mit Hidetaka Miyazaki sprechen. Das Action-Rollenspiel soll am 21. Januar 2022 für PC, PlayStation 4, PlayStation 5 und Xbox One sowie Xbox Series erscheinen. Was steckt hinter diesem Dark Souls in offener Welt? Wie wird die Story erzählt, wie wird gekämpft und was ändert sich gegenüber früheren Abenteuern von From Software? Mehr dazu in der Vorschau oder im Video-Prolog.



Sechs Scherben, sie zu binden

Wer das Lied von Eis und Feuer gelesen hat, wird vielleicht auch die subtile Hommage an J.R.R. Tolkiens Werk genossen haben. Sie zeigte sich in einigen Begriffen sowie Konzepten und sogar in Figuren wie Samwell Tarly, der ja an Samweis Gamdschie erinnert. Wie so viele Fantasy-Autoren ist auch George R. R. Martin ein großer Verehrer des englischen Professors. Und genau wie er fand er schon früh Gefallen daran, eigene Welten zu erschaffen.

Das gelang ihm schon lange vor dem großen TV-Erfolg von Game of Thrones, lange vor den gefeierten Romanen rund um Winterfell. Seine Kurzgeschichten wie etwa "Sandkönige", "Der Weg von Kreuz und Drachen" oder "Die Steinstadt" wurden schon Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre mit Hugo- und Nebula-Award ausgezeichnet.

Der goldene Weltenbaum repräsentiert die alte Ordnung, die ins Chaos gestürzt wurde.
Der goldene Weltenbaum repräsentiert die alte Ordnung, die ins Chaos gestürzt wurde. Den Mythos samt Geschichte sowie einiger Figuren hat George R.R. Martin entworfen.
Warum erwähne ich das? Weil man nicht unterschätzen darf, wer da die Hintergrundwelt sowie einige Charaktere von Elden Ring ersonnen hat. Und weil einige mythologische Motive wieder zurückführen zu den Wurzeln der Fantasy, zur Welt der Hobbits und damit auch zu den altnordischen Sagas. Immerhin geht es um einen Ring, der in sechs Scherben zerbrochen ist - diese zu finden ist das große Ziel, um eine im Chaos versunkene, von riesenhaften Halbgöttern dominierte Welt zu retten. Der goldene Weltenbaum ist dabei ein Symbol für eine mittlerweile zerstörte Ordnung, die als "Golden Order" bekannt war. Man startet dieses Spiel also im Bewusstsein eines vergangenen Zeitalters, dessen Reste sich in Ruinen, Geschichten und Figuren ausdrücken soll.

Freut euch auf reichlich bizarre Kreaturen.
In der Charaktererstellung hat man etwa zehn Klassen zur Verfügung.
Wie hat man sich die Zusammenarbeit mit G.R.R. Martin vorzustellen? Laut Hidetaka Miyazaki bekam er zunächst nur ein erstes Konzept der Welt, das er dann komplett nach seinen Vorstellungen hinsichtlich historischer Hintergründe, Begriffe sowie Charaktere erweitern konnte - auch was deren Motive betrifft. Aber wie will man dem Spieler das zugänglich machen? Wie kann er das erkunden? Zwar bleibt es bei einer eher fragmentierten Erzählweise, die den Spieler dazu animiert, quasi stückweise ein Mosaik zu füllen. Aber From Software hat nicht nur die Spuren in der Welt, also das "Evironmental Storytelling", drastisch erhöht, es soll auch wesentlich mehr Artefakte mit Texten sowie Dialoge und Entscheidungen geben.
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Kommentare

forest-hunter schrieb am
Klilngt für mich sehr gut, 30-40 Spielstunden ist auch mehr als genug, wenn es so gut wird wie erwartet wird man ja mit x verschiedenen Klassen spielen. Ich spiele noch heute neue Builds in Dark Souls 3.
Bosse auszulassen finde ich auch eine gute Möglichkeit so muss man nicht jedes Spiel die selben Bosse machen.
Leon-x schrieb am
Edit:
Video zu Elden Ring hatte doch kein neues Gameplay.
Beitrag ignorieren bitte.
listrahtes schrieb am
Kainé21 hat geschrieben: ?16.06.2021 16:52 Ich mag DS2 auch nicht und würde nicht sagen, dass es besser sei als "jeder andere Vertreter im Genre".
Dark Souls 2 hatte diverse grauenhafte Räume die nix waren als nen Viereck mit hässlichen Texturen, Bosse waren auch nicht der Bringer imo und die Hitboxen waren scheiße. Dann der Bug mit den FPS wodurch die Waffen zu schnell kaputtgingen und so.
Kann sein, dass vieles davon nachträglich verbessert wurde, aber das base game hat mich damals schon sehr ernüchtert.
DS2 war vom Leveldesign oft ein Stimmungstöter mit seinem Themenpark wo Piraten der Karibik neben dem Eiscremstand "ach und hier gehts jetzt mit dem Piratenschiff zur Ritterwelt" sind. Da stimme ich dir zu aber du schreibst ja schon "base game"
Die nachgeschobenen Erweiterungen der Lost Crowns Trilogie waren schlicht wundervoll! Sollte man nicht vergessen. Fantastisches Leveldesign und mit das beste aller 3 Souls Spiele. Fokussiert, athmosphärisch einfach alles was Souls beinhaltet.
Das hat mich doch sehr mit DS2 mit seinen copy & paste Bossen und z.T. dümmlichen Leveldesigns versöhnt.
schrieb am

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