Guitar Hero On Tour - Vorschau, Musik & Party, Nintendo DS

 

Vorschau: Guitar Hero On Tour (Musik & Party)

von Paul Kautz



Entwickler:
Publisher: Activision
Release:
17.07.2008
Spielinfo Bilder Videos
Neu ist der rechte Screen: Hier dominiert eine übergroße Gitarre, auf der ihr mit dem beiliegenden Stylus-Plektrum im Takt der Musik herumschrammelt - ihr könnt zwar auch den normalen Stylus benutzen, aber wie unrockig ist das denn bitte? Die Erkennung der Eingaben und die Umsetzung ins Spiel erfolgt präzise,
Gespielt wird wie bei den großen Helden: Links fliegen die Noten auf euch zu, rechts wird geschrammelt. Durch die beschränkung auf vier Tasten wird das Ganze allerdings einfacher.
ihr habt alle Möglichkeiten der großen Version: Es gibt Kombos (bis zu drei Noten gleichzeitig), lange Noten (den Whammy-Effekt erzeugt ihr, indem ihr mit dem Plektrum auf dem Touchscreen herumrubbelt) - und natürlich Star Power, die ausgelöst wird, indem ihr ins Mikro pustet, schreit oder rülpst. Das grundsätzliche Guitar Hero-Spielprinzip ist also unverändert, mit einer großen Ausnahme: Es ist leichter als vorher. Durch die Beschränkung auf vier Tasten, alles andere wäre auch Unsinn, ist den Kombo-Möglichkeiten einfach ein Riegel vorgeschoben, auch die Zahl der gleichzeitig spielbaren Noten ist durch das Touchpad limitiert. Lange Rede, kurzer Sinn: Der hiesige »Profi«-Schwierigkeitsgrad befindet sich bestenfalls auf dem »Hard«-Niveau der Konsolen-Spiele.

Der Multiplayermodus bietet euch zwei Varianten: kooperativ und gegeneinander. Letzterer orientiert sich am »Battle«-Modus von Guitar Hero 3. Hier wie da gibt es keine Star Power, stattdessen sammelt ihr mit gelungenen Kombos gemeine Items an, die ihr euren Kontrahenten entgegen werfen könnt, um seinen Spielfluss zu sabotieren. Da fängt plötzlich die Gitarre an, zu brennen pustet ordentlich ins Mikro, um das Feuer zu löschen!), da reißt die Saite oder da stürmen wilde Fans die Bühne und schreien nach einem Autogramm - ihr müsst schnell irgendwas auf ein eingeblendetes T-Shirt kritzeln, um sie loszuwerden. Sehr cool!

My DS is louder than Ten

Die Verwendung des Guitar Grip hat neben der Bequemlichkeit noch einen weiteren nicht zu unterschätzenden Nachteil: Die Stabilität. Obwohl das Gerät fest im GBA-Schacht sitzt, kann es während des Kleinrockeralltags doch verrutschen. Und dann hängt sich das Spiel mit einer Fehlermeldung auf, woraufhin es neu gestartet werden muss - mitten in einer
Es brennt, es brennt, es brennt! Im Multiplayermodus dürfen sich zwei Spieler gemeingefährliche Items hin- und her schicken.
ungespeicherten Karrierepartie natürlich ärgerlich. Allzu sehr ausflippen sollte der DS-Gitarrenheld also besser nicht.

Zur Songliste dürfen wir euch leider noch nichts Genaues sagen: Zwar kursiert seit einigen Tagen eine im Internet, die allerdings von Activision bislang nicht bestätigt wurde. So viel dürfen wir allerdings von uns geben: Insgesamt erwarten euch mehr als 20 Stücke aus der moderneren Gitarrenecke, mit insgesamt mehr als 100 Minuten gesampelter Musik - für DS-Verhältnisse eine gigantische Menge, die auch noch in erstaunlich guter Qualität erklingt! Und zwar idealerweise aus Kopfhörern, die DS-Lautsprecherchen sind für heiße Rockmucke etwas zu schwachbrüstig

    
 

AUSBLICK



Vor kurzem habe ich mit meiner Frau noch gescherzt, dass ein Guitar Hero auf dem DS wohl unter die Kategorie »Blödsinn« fallen müsste. Keine zwei Tage später wurde Guitar Hero: On Tour angekündigt. Und ich war gleichermaßen verblüfft wie skeptisch. Nachdem ich das Teil jetzt selbst eine Weile in den Händen hielt und das Undenkbare tat, nämlich mit dem DS zu rocken, bin ich optimistisch - man kann tatsächlich im Miniformat rocken! Es funktioniert sogar verdammt gut: Die Steuerung ist einfach und präzise, die Soundqualität erstaunlich hoch, die wichtigsten Features der großen Versionen sind vorhanden - und selbst der Mehrspielermodus macht verdammt viel Spaß. Allerdings bereitet mir die »Guitar Grip«-Hardware noch Sorgen: Zum einen sind die Tasten wirklich sehr klein, zum anderen ist eine bequeme Haltung aufgrund der Lage des Zusatzes sehr schwierig. Außerdem saß die von uns ausprobierte Variante zwar fest im GBA-Schacht, aber nicht bombenfest - ein größerer Wackler und das Gerät rutscht raus! Beim S-Bahn-Rocken inklusive Kopfnicken kann das Spiel also schnell vorbei sein. Hoffen wir, dass der Sitz bis zur Veröffentlichung noch optimiert wird.

Kommentare

Smul schrieb am
gigsen hat geschrieben:also bleibt steuerungstechnisch alles beim alten.. ok
trozdem das wichtigste scheint ihr zu vergessen... die mukke...!!
ne songauswahl währ mal nicht schlecht...?! (weis da einer was aktuelles?)
20 stücke?!.. auch nich gerade viel..
Vergessen? Wohl kaum: »Zur Songliste dürfen wir euch leider noch nichts Genaues sagen: Zwar kursiert seit einigen Tagen eine im Internet, die allerdings von Activision bislang nicht bestätigt wurde. So viel dürfen wir allerdings von uns geben: Insgesamt erwarten euch mehr als 20 Stücke aus der moderneren Gitarrenecke, mit insgesamt mehr als 100 Minuten gesampelter Musik.«
Cheers
gigsen schrieb am
also bleibt steuerungstechnisch alles beim alten.. ok
trozdem das wichtigste scheint ihr zu vergessen... die mukke...!!
ne songauswahl währ mal nicht schlecht...?! (weis da einer was aktuelles?)
20 stücke?!.. auch nich gerade viel..
Smul schrieb am
DrEDDDlokk hat geschrieben:Ausserdem, wer hat gesagt dass die DS-Variante einfacher zu spielen ist? Spielt sich immerhin nicht mit Gitarre sondern dem Touchscreen, das könnte einigen auch ein paar schwere Momente bescheren.
Ich meine, wenn man dann zusätzlich zu den Frets auch noch mehrere Saiten klampfen muss, wer weiss... :)
Moin.
Ich habe das gesagt. Weil's nun mal einfacher ist. Und weil ich's gespielt habe. Du musst nur strummen, keine einzelnen Saiten picken. Das wäre wohl etwas zuviel des Guten. :)
Cheers
schrieb am