Star Wars 1313 - E3-Vorschau, Action-Adventure, PC

 

E3-Vorschau: Star Wars 1313 (Action-Adventure)

von Benjamin Schmädig



Entwickler:
Publisher: LucasArts
Release:
kein Termin
kein Termin
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kein Termin
Spielinfo Bilder Videos
Während das Raumschiff langsam einen tiefen metallenen Schacht hinunter fliegt - ein riesiger Schlund, dessen Struktur in ihrer Zusammenstellung an die Oberfläche des Todessterns erinnert, nähert sich ein zweites Schiff. Ein Droide kommandiert
Nicht nur die Feuergefechte erinnern an Uncharted. Auch das Klettern hat zumindest scheinbar frappierende Ähnlichkeit.
Nicht nur die Feuergefechte erinnern an Uncharted. Auch das Klettern weist eine frappierende Ähnlichkeit auf.
dort eine gute Hand voll Kämpfer in leichter Rüstung und es dauert nicht lange, bis die Angreifer das Schiff der Kopfgeldjäger entern. Im Handumdrehen schnappt sich ihr Anführer die bissige animalische Beute und zieht ab. Seine Handlanger verwickeln die Protagonisten in ein Feuergefecht.

Erwartungsgemäß gehen die Filmszenen nahtlos in einen Schusswechsel über, bei dem der Held aus der Deckung heraus feuert oder einen direkt hinter einer Kiste hockenden Gegner zu sich herüber zieht. Trotzdem bleibt ihm nichts anderes übrig, als zuzusehen, wie die restlichen Handlanger per Seilwinde zu ihrem Schiff übersetzen. Nur einen erwischt sein Kumpel, packt ihn mitsamt einer Granate in eine Rettungskapsel - und feuert die genau auf das Schiff der Angreifer. "War das wirklich nötig?" "Nope!", kommentiert er lakonisch. Die explosive Leichtigkeit der Szene könnte für einen Film geschrieben sein, schnelle Kamerabwegungen und punktgenauer Schnitt fangen die Dynamik eines Kinofilms ein.

Weltraumknochen

Dann bricht der Teufel los! Die Raumschniffe krachen aufeinander, der Aufprall reißt brennende, klaffende Risse in beide Außenhüllen. Auseinander gerissene Metallstreben gaffen wie grässliche Knochensplitter aus Wänden, Böden und Decken hervor. Der Flugwind
Spätestens wenn das Schiff in Flammen steht, lässt die Unreal-Technik ihre Muskeln spielen.
Spätestens wenn das Schiff in Flammen steht, lässt die Unreal-Technik ihre Muskeln spielen.
weht Funken durchs Bild, die Akteure können in dem schiefen Schiff kaum gerade laufen. Weil die Kamera das Geschehen aus relativ weiter Entfernung zeigt, könnte das Bild eine Leinwand füllen. Beim Sprung auf das andere Schiff wird der Held herausgerissen und kann sich nur mit Mühe an einem abgebrochenen Flügel festhalten - Nathan Drake lässt grüßen.

Nate winkt sogar enthusiastisch hinterher, wenn sich der Kopfgeldjäger über metallene Streben wieder aufs Schiff zieht, nachdem die Verkleidung von Feuer und Fliehkraft fortgerissen wurde. Eine Metallplatte knirscht direkt vor ihm herunter. Ein Kameraschwenk zeigt das ganze Ausmaß der Katastrophe: Die Wand des Schiffs ist aufgerissen, aus den Löchern lodern dichte, teils tiefschwarze Feuer. Das Schiff dreht sich außer Kontrolle weiter im Kreis. Als der Unbekante endlich auf dem Dach des ehernen Walrosses ankommt, bricht der Rumpf schließlich knirschend auseinander. Viel Zeit bleibt nicht: Er nimmt Anlauf und setzt mit einem beherzten Satz zum Sprung auf die andere Hälfte an – unter ihm ein wütendes Inferno aus tosenden Flammen und verkrüppelten Metallresten...
 

AUSBLICK



Und dann ist es auch schon vorbei. Was ist Star Wars 1313? Ein Schuss ins Blaue: 1313 ist das Spiel, das Uncharted buchstäblich alt aussehen lassen wird. Das betrifft sowohl die aufwändige Inszenierung als auch die Darstellung der erstaunlich glaubwürdigen Gesichter. Warum ausgerechnet Uncharted? Weil es spielerisch so frappierend an die Naughty Dog-Abenteuer erinnert. Ich müsste lügen, wenn ich Star Wars 1313 als vielversprechendes Spiel beschreiben würde. Denn statt eines Spiels hat die Vorführung eine Filmszene gezeigt. Nein, meine Begeisterung ist ausschließlich eine technische – der wertende Ersteindruck bezieht sich ausschließlich auf die Lust am Zuschauen. Die Faszination geht von beeindruckenden Nahaufnahmen und leinwandfüllendem Staunen aus. Unreal befeuert dieses Star Wars-Abenteuer, doch LucasArts sagt noch nicht, auf welchen Plattformen dieses Spiel erscheinen soll. Ich sage: Technisch zeigt dieses Spiel, wie die Zukunft aussehen könnte.

Ersteindruck: sehr gut

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Kommentare

Lumilicious schrieb am
Nein, es ändert aber nix an dem Fakt, dass sich der PC ständig weiter entwickelt und fast zu jedem Zeitpunkt zu mehr in der Lage ist, als Konsolen.
Ich bestreite mit keinem Satz, was du sagst. Es ist aber dennoch so, dass wenn die Konsolen die Technik nicht haben, wird sie auch nicht auf dem PC zum Einsatz kommen, weil es sich eben nicht rentiert, zu viel Geld in diese Technik zu investieren - wie du selber sagst. Vor allem würde man dadurch Ports nur verkomplizieren (sollte man mal exklusiv für den PC entwickeln).
Deshalb sage ich, dass eine Konsole schon direkt bei Vorstellung ausbremst, wenn sie nicht die entsprechende Technik verbaut hat. Das ist einfach so.
Es geht da eher weniger darum, was die Entwickler daraus machen, oder ob es finanziell möglich ist (es wird für die Entwickler für PC Ports ohnehin bescheiden, weil es PhysiX und Bullet gibt... man müsste versuchen für beide Schnittstellen zu optimieren). Es geht eher um das Potential, welches in dem PC steckt und eigentlich nicht genutzt wird.
Chibiterasu schrieb am
Also immer dieses Konsolen-Gebremse...
Da ist sicher was dran, dass wir mit stärkeren Konsolen bereits schönere Spiele am PC hätten aber es könnte sich quasi kein Entwickler finanziell leisten die potenzielle technische Entwicklung am PC ständig mitzumachen. Das ist ja neben der stetig wachsenden Zielgruppe von Konsolen der Hauptgrund warum sich viele Entwickler gerne auf Konsolen verlagert haben.
Und der PC hat auch keine First Party Entwickler, die Spiele produzieren, welche Hardware verkaufen sollen.
Ihr glaubt doch nicht, dass wir ohne Konsolen jedes Jahr ein neues Spiel hätten, das die Technik-Latte um den Faktor Crysis nach oben setzt?
Ohne Konsolen gäbe es nichtmal so viele Ports und der PC hätte wohl eher weniger als mehr grafisch aufwändige Spiele zu bieten. Denn die rentieren sich bei den Kosten wie gesagt nur mehr wenn sie Multiplattform sind oder Hardware-Seller sein sollen.
Da müssten NVidia und ATI anfangen Spiele mit Top-Grafik zu unterstützen und diese zu publishen.
Lumilicious schrieb am
Bambi0815 hat geschrieben:So vieles war schon vorher nicht machbar mit kobsolen. daher war es auch nie machbar mit einem pc trotz der möglichkeit.
Jo, und deshalb bremsen Konsolen die Entwicklung schon von dem Tag ab, an dem sie erscheinen.
Wenn die neuen Konsolen keine PhysiX ähnliche Beschleunigung beherrschen (sprich: ne separate Schnittstelle dafür), werden wir auch wieder kaum etwas in diese Richtung sehen. Auf dem PC wird es dann weiterhin ein Gimmick bleiben, obwohl es PhysiX, bzw Ageia PhysiX schon ... wie lange gibt? 6 Jahre? Damit meine ich halt diese seperate Karte, die es gegeben hat, bevor NVidia Ageia gekauft(?) hat.
Ohne einen seperaten Beschleuniger wird das alles nämlich nix, da ich bezweifele, dass die CPU/GPUs der neuen Konsolen stark genug sein werden um Physik nebenbei zu berechnen und dann noch ordentlich was auf den Bildschirm zaubern können. Naja, mal schauen was kommt.
Bambi0815 schrieb am
So vieles war schon vorher nicht machbar mit kobsolen. daher war es auch nie machbar mit einem pc trotz der möglichkeit.
Howdie schrieb am
superboss hat geschrieben:so nen richtiges wow Erlebnis hätte ich auch gerne mal wieder. Wie damals Farcry 2 auf der 360. Ich dachte echt, ich würde durch Afrika laufen.
Und zwar von links nach rechts, dann wieder von rechts nach links, dann das Ganze mal mit nem Auto, und wieder zurück und wieder hin und zurück und so weiter und sofort...^^
schrieb am