Rayman (Klassiker) - Special, Plattformer, PC

 

Special: Rayman (Klassiker) (Plattformer)

von Michael Krosta



Entwickler:
Publisher: Ubisoft
Release:
09.09.1995
kein Termin
Spielinfo Bilder  
Keine Kleinlinge, dafür Electoons

Schon damals eine wertvolle Unterstützung: Betilla, die hilfsbereite Fee.
Schon damals eine wertvolle Unterstützung: Betilla, die hilfsbereite Fee.
Und warum die ganzen Strapazen? In Raymans Heimatwelt hat der fiese Mr. Dark das mysteriöse „Great Protoon“ gestohlen, das Frieden und Harmonie aufrecht erhalten sollte. Gleichzeitig wurden seine Beschützer, die so genannten Electoons, über den Planeten zerstreut und Darks Schergen gefangen genommen. In jedem Level ließen sich bis zu sechs von ihnen finden und befreien. Damit sind die Electoons quasi die geistigen Vorfahren der putzigen Kleinlinge, die ebenfalls ständig in Käfigen landeten und von Rayman gerettet werden mussten. Fleißig gesammelt wurde damals ebenfalls schon – statt Lums wanderten aber die blauen „Tings“ in die Tasche, mit denen man sich bei einem Magier nicht nur Zugang zu Bonus-Leveln erkaufen konnte, sondern bei 100 Stück auch mit einem Extraleben belohnt wurde.

Und das hatte man bitter nötig: Während man sich heutzutage auf faire Checkpunkte und unendliche Versuche bei Raymans Abenteuern verlassen kann, wehte damals noch ein anderer Wind. Neben einer begrenzten Anzahl an Leben konnte man sich auch nur wenige
Rayman - Superstar

Besonders in Großbritannien zählt Rayman zu den absoluten Lieblingen auf der PSone: Laut Charttrack hat sich auf der Insel kein Titel auf der Plattform besser verkauft – selbst Schwergewichte wie Tomb Raider 2 und Gran Turismo mussten hinter der Hüpf-Ikone anstehen.

Berührungen mit Gegnern erlauben, denn in diesem Fall wurde jedes Mal einer der wenigen Hitpoints abgezogen. Später wurde die Leiste zwar erweitert, doch gleichzeitig stieg auch mit jedem weiteren Abschnitt das Risiko, sie schnell wieder aufzubrauchen. Entsprechend oft bekam man den Game-Over-Bildschirm zu sehen. Was Hardcore-Hüpfer als willkommene Herausforderung ansahen, ließ viele Spieler frustriert zurück. Trotzdem legte Ubisoft mit Rayman den Grundstein für eine exzellente Jump&Run-Reihe, die nicht nur den Sprung in die dritte Dimension erstaunlich gut gemeistert hat, sondern auch nach der Rückbesinnung auf 2D-Tugenden immer noch rockt. Und all das ohne einen offiziellen Maskottchen-Status...

Kommentare

Wulgaru schrieb am
Ich finde das Origins durch die netten Rücksetzpunkte überhaupt erst spielbar wird. Man merkt es ja an den Truhenlevels die ohne Rücksetzpunkte daherkommen...wenn das bei den späteren Leveln mit den Endgegnern der Fall wäre, wären diese ziemlich unspielbar.
Rayman 2 hatte sowas ja auch schon, wenn man einen bestimmten Levelabschnitt abgeschlossen hatte gab es einen fixen Rücksetzpunkt, selbst nach Game Over und noch mehr kleinere für den Fall das man in einen Abgrund fiel. Für den finalen Kampf gibt es übrigens einen Muni-Trick, der aber wenn ich das richtig in Erinnerung habe superschwer auszuführen war....damals musst man echt noch arbeiten um es sich leichter zu machen.^^
http://www.youtube.com/watch?v=Yblf3bSQp6A
panikdaemontool schrieb am
Schöner Kommentar, da musste ich mir direkt die Walkthroughs zu Rayman eins und Rayman zwei ansehen.
Mit dem ersten Teil habe ich sehr viel Zeit Zeit verbracht. Besonders in Erinnerung ist mir hier der Doppelgänger im Zuckerland (finales Level) geblieben. Ich glaube ich habe selten so viel Angst in einem Spiel gehabt. Den Schwierigkeitsgrad hatte ich gar nicht mehr so richtig im Kopf, erst nachdem ich die einzelnen Level und Passagen wieder gesehen habe. Besonders die, bei denen ich locker 200 Versuche gebraucht habe, um weiter zu kommen :D
Übrigens musste man ALLE Käfige in allen Level finden, um das letzte Level erreichen zu können.
Lustig, dass ich nicht der einzige bin der mit Rayman Mathe gelernt hat, wobei selbst die Spiele besser waren, als die meiste Lernsoftware die ich in Spielform gesehen habe...
Das zweier Rayman fand ich auch super. Probleme hatte ich damals nur am PC, die eine Mission war unspielbar weil ein Piratenkopf den kompletten Bildschirm eingenommen hatte...kurioser Fehler.
Dazu war der Endgegner am Ende ziemlich happig. Lag glaub ich auch an der Steuerung, die nicht ganz so optimal war. Alles in einem aber beides super Spiele, die es so leider nicht mehr gab. Rayman drei hatte mich nie überzeugen können. Zum einen lag das wohl daran, dass anfangs mein Rechner nicht potent genug war. Zum anderen, war der ganze Charme verloren gegangen den die ersten beiden Teile noch hatten.
Die neusten Sprösslinge sind zwar nett, aber meiner Meinung nach nicht mehr das, was Rayman ursprünglich ausgezeichnet hatte. Alleine dass Sterben nicht so rigoros bestraft wird nimmt dem ganzen schon ein wenig seinen Reiz.
johndoe1527797 schrieb am
Wie Vita? Geht es hier jetzt über Origins oder das Orignal?!
4P|Jan schrieb am
Wulgaru hat geschrieben:Also zur Vita-Version finde ich nicht so viele Videos, aber was ich da sehe ist nicht langsamer oder schneller als die Jaguar-Version. Das Spiel ist einfach nicht so schnell, weil sich Rayman nicht so schnell fortbewegt wie ein Mario oder Sonic. Das ist das grundlegend neue an Origins gewesen.
Und bevor das mit der Bildqualität im Vergleich zur PSX-Version kommt: Stimmt, aber 1995 hatten wir alle keine Fernseher wo wir das hätten registrieren können, beide Versionen sind gut.
Ist mir damals auch nicht aufgefallen, weder auf Saturn noch auf PlayStation. Aber interessantes Detail.
Wulgaru schrieb am
Also zur Vita-Version finde ich nicht so viele Videos, aber was ich da sehe ist nicht langsamer oder schneller als die Jaguar-Version. Das Spiel ist einfach nicht so schnell, weil sich Rayman nicht so schnell fortbewegt wie ein Mario oder Sonic. Das ist das grundlegend neue an Origins gewesen.
Und bevor das mit der Bildqualität im Vergleich zur PSX-Version kommt: Stimmt, aber 1995 hatten wir alle keine Fernseher wo wir das hätten registrieren können, beide Versionen sind gut.
schrieb am