Space Run Galaxy - Test, Taktik & Strategie, PC

 

Test: Space Run Galaxy (Taktik & Strategie)

von Marcel Kleffmann



Entwickler:
Release:
17.06.2016
Erhältlich: Digital (Steam)
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Lieferaufträge für andere Spieler

Alternativ kann man Mehrspieler-Aufträge erstellen, um die eigene Fracht von anderen Spielern hin- und herfliegen zu lassen, was jedoch Credits kostet. Eine nette Idee, die ein bisschen aufgesetzt wirkt, um irgendwie eine Multiplayer-Komponente zu bieten. Zumal die Server-Anbindung nach dem Verkaufsstart sehr schlecht war und zu langen Lade- und Wartezeiten führte. Mit einigen Patches hat sich die Konnektivität in der Zwischenzeit aber verbessert. Echte Multiplayer-Funktionalität wird darüber hinaus nicht geboten.

Mit diesen Ressourcen kann der Mechaniker, der nicht auf jedem Planeten über die gleichen Produktionsmöglichkeiten verfügt, neue Geschütze oder Schifferweiterungen (zusätzliche Sechsecke) herstellen. Hat man z.B. vier Plasmageschütze beim Mechaniker gebaut, kann man in der Mission maximal vier Plasmageschütze bauen. Wird ein Geschütz im Einsatz zerstört, muss man es nicht neu bauen, sondern darf im nächsten Flug wieder alle vier Plasmageschütze bauen.

Es wird zu hektisch

Die Farben der Plattformbestandteile lassen sich vor dem Flug anpassen, um die Platzierung der Türme zu erleichtern.
Die Farben der Plattformbestandteile lassen sich vor dem Flug anpassen, was die Platzierung der Türme in der Mission ein bisschen erleichtert.
Ansonsten darf auf den Planeten bzw. den Raumstationen (wiederholbare) Missionen annehmen und der Story rund um den legendären Space Runner Buck Mann folgen, die sowohl in Textfenster-Form (Deutsch) als auch mit englischer Sprachausgabe präsentiert wird. Wobei die Sprecher wirklich überzeugen können, der eingestreute Humor hingegen zündet nicht immer.

Neben dem ziemlich wiederholungslastigen Spieldesign und einigen Zufallselementen gibt es überraschend wirkende Spitzen in Sachen Schwierigkeit (kein Schwierigkeitsgrad auswählbar), die man u.a. durch weitere Wiederholungen von anderen Missionen schaffen kann. Was also noch mehr Wiederholungen nach sich zieht oder zumindest Trial-and-Error erfordert, sofern man weiß, welche Gegner lauern. Außerdem ist das Spielgeschehen in späteren Levels viel zu hektisch. Eine Pause- oder Zeitverlangsamungsfunktion gibt es nicht. Wenn die Gegner von nahezu allen Seiten attackieren und man die Plasmageschütze manuell ausrichten, die Spezialaktionen auslösen und neue Türme bauen muss, geht schnell die Übersicht flöten und es wird zu hektisch. Eine Funktion, um die Feuerkraft der Türme auf ein Ziel zu bündeln, fehlt übrigens.
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Kommentare

Kirghiz schrieb am
Schade, klingt mäßig gut.
Den Vorgänger kann ich auf jeden Fall empfehlen, die Hektik wurde zwar auch da oft kritisiert, aber ich finde das ist ein wesentliches Element dieses Spiels.
Hat mich irgendwie an Galaxy Trucker als Echtzeitcomputerspiel erinnert.
schrieb am

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