Ori and the Will of the Wisps - Test, Plattformer, PC, Xbox One

 



Ori and the Will of the Wisps (Plattformer) von Microsoft
Moon Studios' Meisterwerk
Plattformer
Entwickler: Moon Studios
Publisher: Microsoft
Release:
11.03.2020
11.03.2020
Spielinfo Bilder Videos
Endlich persönlich kämpfen, statt nur durch die idyllische offene Welt zu hüpfen. Ori and the Will of the Wisps soll die wenigen Schwächen des Vorgängers ausbügeln und von allem mehr bieten: Eine riesige Karte, mehr rührende Momente und vor allem Anpassungen an den Spielstil. Ob das gelingt, überprüfen wir im Test.

Beschaulicher Einstieg

Die Geschichte um Kuros Nachfahre Ku ist herzallerliebst in Szene gesetzt – sogar mit dramatischen räumlichen Story-Sequenzen: Auf einem Ausflug mit Ori versagt das geflickte Federkleid der Waisen-Eule im Gewitter, so dass beide an unterschiedlichen Orten im Wald landen und der sympathische Held sich erneut auf eine offene Erkundungs-Reise begibt. Die Geschichte tritt zwar die meiste Zeit über in den Hintergrund, trotzdem bilden die Gepräche mit allerlei mystischen Kreaturen wie den findigen Moki oder einer weisen Riesenkröte einen schönen Rahmen.

Im Zentrum stehen hier das Hüpfen, Action und die Erkundung. Die Entscheidung für eine direkte Kampfsteuerung ist tatsächlich ein Segen für den offenen Plattformer im Metroid-Stil: Noch über dem Gegner schlitzt man mit der Geisterklinge nach unten, kloppt ein stachliges Kriechtier schwungvoll mit dem Hammer aus dem Panzer oder schießt mit dem Bogen eine dreigeteilten Pfeil zu einer übermütig schnappenden Pflanze. Wisch-wusch-wisch – und weiter geht‘s – während man per Doppelsprung und Dash durch das Projektil-Chaos turnt. Sehr elegant!

Akrobatischer Flow

Erzähl keinen Quak!
Erzähl keinen Quak!
Nach und nach werden weitere akrobatische Tricks wie ein Greifhaken oder Feder-Gleitschirm freigeschaltet, bei denen das „Umkehren“ von Gegnern und Projektilen nach wie vor zu den coolsten Exemplaren gehört. Auf Knopfdruck zischt ein explosives Geschoss zurück zum Absender – oder man schleudert mit Hilfe der Fähigkeit gleich den kompletten Flammenkäfer in eine Reihe Stacheln. Guten Flug! Ein neues Highlight ist die Grabfähigkeit, dank der Ori durch versteckte Tunnels schlüpft, neue Orte entdeckt und sich beim Austritt aus der Erde mit Extraschub auf Anhöhen katapultiert. Eine schöne Hommage ans uralte Snake-Prinzip, da man auch quer durch angriffslustige Sandwürmer schießt, um sie fachgerecht zu zerlegen.

Ähnlich flüssig und knifflig wird es unter Wasser: Dort lockt das blau glühende Multitalent immer wieder aufdringliche Torpedo-Biester zu porösen Wänden. Schön auch, dass unterschiedliche Techniken nicht zum Gimmick verkommen, sondern in der riesigen Welt ausführlich miteinander verknüpft werden müssen. Der Abwechslungsreichtum der Mechaniken und Herausforderungen ist enorm! Es gibt Schleich-Einlagen, Online-Herausforderungen mit Bestenlisten und Freundes-Geistern, scheue lebendige Algen-Schalter, das Gleiten durch Aufwinde mit Eule Ku, spannende Bosskämpfe und vieles, vieles mehr. Gegen den ersten gepanzerten Obermotz-Käfer reicht noch rhythmisches Ausweichen und Zuschlagen. Um später nicht unter den Klauen einer glühenden Riesenspinne zu landen, ist schon mehr Akrobatik am Lasso gefragt.

Kommentare

DitDit schrieb am
Hab 14 Stunden gebraucht für das erstemal durchspielen und einen 100% Spielstand wo man alles einsammelt und upgraded.
Geiles Spiel. Hat richtig Spaß gemacht. Tolle Atmossphäre mit einem bombastischen Soundtrack und grandiosen Animationen.
Kleine Kritikpunkte wären das man in Kämpfen mit vielen Gegnern aufgrund der ganzen Animationen gerne mal den Überblick verliert und das man irgendwie eine kaum vorhandene Unsterblichkeitssekunde hat nachdem man getroffen wurde so das man quasi mehrmals hintereinander eine kassiert bis man überhaupt mal den Überblick wieder gefunden hat.
Die Hitboxen sind manchmal bissl wonky.
Die Fluchtsequenz mit dem Wurm war ein Ticken zu lang und kann bissl Frust verursachen.
Aber die Kritik is vernachlässigbar da sonst das Spiel ein tolles Erlebniss bietet.
Solid Sn4ke schrieb am
Das einzige Spiel, wo ich derzeit Vsync angelassen habe. Bis auf die gelegentlichen Sound Bugs, habe ich ansonsten immer wieder kleine Ruckler.
Ansonsten pure Liebe. Metroidvania, oder wie man es noch nennen will, gehört ohnehin zu meinem favorisierten Genre.
Jetzt müsste nur noch Team Cherry mit Hollow Knight 2 um die Ecke kommen und 2020 wäre schon sowas von in seidigen Tüchern gewickelt. : )
mafuba schrieb am
Das Spiel ist traumhaft schön und läuft auf Win 10 bis auf ein paar kleine Sound Aussetzer sehr gut bei mir.
Wollte eigentloch mal nir kurz reinschauen habe dann aber im Endeffekt über 4 Stunden im Spiel verbracht
Sir Richfield schrieb am
OK, hab's durch und bis auf die Zeitrennen (die können mich mal kreuzweise) 100%...
Was eine emotionale Achterbahn.
Aber wenn ich nie wieder eine Fluchtsequenz sehen muss, ist das noch zu früh!
Swar schrieb am
Im gestrigen Game Two Beitrag wurden die technischen Probleme auf der One X angesprochen und bei einem Titel wo Reaktionschnelligkeit gefragt ist, sind solche Unzulänglichkeiten durchaus ärgerlich, ich halte die Abwertung für berechtigt und werde Ori erst spielen, wenn der nächste Patch das Problem gelöst hat.
schrieb am

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