Into the Breach - Test, Taktik & Strategie, PC

 

Test: Into the Breach (Taktik & Strategie)

von Jörg Luibl



Entwickler:
Publisher: Subset Games
Release:
27.02.2018
28.08.2018
Erhältlich: Digital
Spielinfo Bilder Videos
Die Qual der Wahl

Ähnlich wie in FTL entsteht hier die Qual der Wahl, zumal das Management der Mechs über Energiekerne ja noch hinzu kommt: Auch die kann man für drei Sterne kaufen, um spezielle Fähigkeiten wie mehr Schaden, mehr Leben, mehr Bewegung etc. freizuschalten, zumal die Aktivierung von besonders starken Waffen auch Punkte kosten kann! Man kann sich einen besonders starken Mech züchten, alle gleich entwickeln oder gar keinen, weil man alles in die übergreifende Energie steckt. Hier hat das Team von Subset Games das Raumschiff-Management mit all seinen Nöten und Optionen wunderbar auf eine Truppe übertragen.

Sehr schön ist auch, dass die Missionsziele ebenso variieren wie die Feindtypen: Mal gilt es eine Fabrik zu schützen, Berge zu
Man startet mit einem festen Trio, aber kann weitere Mech-Teams freischalten.
Man startet mit einem festen Trio, aber kann weitere Mech-Teams freischalten.
zerstören, einen bestimmten Feind nicht (!) zu vernichten oder einen Zug zu eskortieren. Zwar gibt es keine spektakulären Bosse, aber die Aliens unterscheiden sich je nach Insel voneinander, können fliegen oder aus der Distanz angreifen, rammen oder Bomben spucken, die Mechs einspinnen oder sich nach Beschuss teilen. Und es gibt immer wieder kleine Überraschungen, wenn man plötzlich noch zusätzliche Artillerie steuern oder Schätze bergen kann. Zu den Highlights gehören auch die Momente, in denen ein beschossenes Gebäude tatsächlich standhält: Denn es gibt eine prozentuale Chance des Widerstandes von fünfzehn Prozent, die man mit entsprechenden Helden sowie mehr Energie sukzessive steigern kann!

Frei wechselbare Mech-Teams

fggf
Wer einige Gebiete einer Insel beschützt, muss in einen finalen Kampf gegen einen der Zwischenbosse.
Man kann aber nicht nur weitere Energie, Waffen, Piloten und Welten bis hin zur finalen Bossinsel freischalten. Hinzu kommen weitere Mech-Teams, die ganz andere Taktiken ermöglichen: Man startet mit dem Trio der "Riftwalker", aber es gibt sieben weitere, die zwischen zwei und sechs Münzen kosten. Diese bieten nicht nur neue Waffengattungen, sondern haben vom Start weg andere Manöver: Spielt man mit der "Zenith Guard", kann man u.a. Feinde aus der Distanz an sich heran ziehen, aber auch Fabriken mit einem Schutzschild umgeben oder per Sturmangriff attackieren.

Es lohnt sich also auch, spezielle Voraussetzungen während der Schlacht zu erffüllen, z.B. vier Feinde gleichzeitig mit dem Laser zu treffen, um an diese Münzen zu kommen und möglichst viele dieser über 20 Mechs freizuschalten. Die kann man übrigens nicht nur farblich anpassen, sondern auch frei zusammenstellen: Man ist also nicht auf ein festes Trio beschränkt, sondern darf alles mischen und auch mehrere Mechs einer einzelnen Waffengattung (Prime, Brute, Mech, Science) ins Feld schicken. Zusammen mit dem prozeduralen Ansatz entsteht ein sehr hoher Wiederspiel- & Experimentierwert.

Kommentare

x-Tobi-x schrieb am
Mittlerweile auch auf Deutsch verfügbar. Ist mir heute auf der Switch im eshop aufgefallen. Hab es schon länger auf der Wunschliste aber hab wegen fehlender deutschen Sprache gezögert. Also werde ich doch noch zuschlagen.
Usul schrieb am
Biedermeyer hat geschrieben: ?05.11.2019 21:35So wie es ist, sind fuer mich maximal 79% drin - mehr nicht!
Ich finde, du übertreibst! Mehr als 77% kommt mir schon sehr unglaubwürdig vor!
Biedermeyer schrieb am
92% fuer eine Pixelgrafik von gefuehlt 320x200 sind auch hier fuer mich einfach zu unglaublich um geglaubt zu werden.
Selbst die alte Gameboygrafik ist angenehmer.
Das Spiel macht Spass, ok. (53h)
Aber zu einem Spiel, gehoert mehr dazu, zumindest fuer mich und erst recht bei Wertungen ueber 80%.
Diese symbolisierte Pixel-Grafik haette man heuzutage auch angenehmer darstellen koennen/muessen.
So wie es ist, sind fuer mich maximal 79% drin - mehr nicht!
achso...
gebe es nicht noch ein paar Freaks, die sich die Muehe machen und uebersetzen, gebe es bei mir nur 69%
SpookyNooky schrieb am
Ich habe mir das Spiel endlich bei Steam gegönnt und bin hellauf begeistert.
Einfache Regeln, die aber sehr schnell in knifflige Situationen emergieren, die es zu lösen gilt. Es spielt sich sehr oft wie ein Puzzle-Spiel.
Ich lese sehr gerne auch nach eigenem Spieleeindruck die Tests hier, allerdings sind mir ein paar Fehler aufgefallen.
Alleine auf der ersten Seite befinden sich schon drei (! ! !) Tipp- und Schreibfehler, weswegen ich aufgehört habe, weiter zu lesen.
Außerdem findet sich ein inhaltlicher Fehler:
Auf den 64 prozedural erstellten Feldern bekämpfen sich nicht nur drei Mechs und Aliens: Vor jedem Spielstart wird auch eine Anzahl von Wolkenkratzern & Co jedesmal neu verteilt; manchmal kann das auch zu unfairen Situationen führen.
Aufgrund der "Rogue-Lite"-Einflüsse ging ich auch von prozedural erstellen Levels aus. Dem ist aber nicht so (obwohl es sogar im englischen Wiki-Artikel so steht). In einem Interview mit den Entwicklern las ich, dass 285 Maps von Hand erstellt wurden. Diese finden sich übrigens im Dateiordner auf der Festplatte und ließen sich theoretisch verändern. Daher zieht Jörgs Argument mit unfairen Situationen nicht, denn genau diese potentiell unfairen Situationen sind der Grund, weshalb die Entwickler auf prozedural erstelle Levels verzichten. Zufall bleiben "Spawn"punkte der Veks, Veks-Arten, Pods und Ziel-Elemente.
Bitte besser recherchieren und die Tests bitte durch Word durchschicken, damit solche Sätze ( -> "Was soll man bloß alsw Nächstes tun?") nicht das Auge ärgern. : )
IEP schrieb am
Er hat den gleichen Beitrag 4 mal geschrieben und in einem Thread hab ich ihn stehen lassen. Vor den haltlosen Vorwürfen bitte nochmal richtig lesen. Die Regeln bezüglich politisch motivierter Posts kannst du dann auch gleich nochmal lesen.
schrieb am