Gute Overlays, die z.B. Passagierströme und Warenbedürfnisse visualisieren und deutlich verbesserte Oberflächen für Linien-Management, Fahrzeugauswahl sowie vereinfachtes Ersetzen, Kopieren oder Verkaufen von Fahrzeugen sorgen dabei für gute Übersicht. Zudem spielen die unter dem Begriff „Emissionen“ zusammengefassten Störgeräusche und -gerüche meiner Trucks, Züge und Flugzeuge in der Stadtentwicklung eine wichtigere Rolle. Ein Stadtflughafen mit der Einflugsschneise direkt über Wohngebieten hemmt den Zuzug und auch eine vielbefahrene Gütertrasse mitten in der Stadt ist keine gute Idee. Dennoch könnten die Auswirkungen gerne etwas drastischer ausfallen, denn aktive Abwanderung findet selten statt.
Auch der Individualverkehr wird erst im sehr späten Spielverlauf um die Jahrtausendwende zu einem echten Problem. Staubildung und Konkurrenz zum ÖPNV werden zwar ordentlich simuliert, mit zu diesem Zeitpunkt prall gefüllten Konto lassen sich aber schnell neue Kapazitäten schaffen oder Busspuren einrichten, die zum Teil teure Abrisskosten nach sich ziehen.
Längere Kampagne, stabilere Technik
Neben dem freien Spiel gibt es eine Kampagne, die den Spieler in drei Epochen quer durch die Geschichte des Transportes führt – von den Anfängen der Dampflok bis hin zum Hochgeschwindigkeits-Netz im modernen Japan. Die Missionen sind nett entworfen, bieten historische Hintergründe und schärfen den Blick für die grundlegenden Mechaniken von Transport Fever. Viel mehr als ein erweitertes Tutorial darf man aber trotz interessanter Nebenaufgaben nicht erwarten, da in jeder Epoche mehr als genug Geldmittel zur Verfügung stehen, sodass Verbindungen deutlich verschwenderischer gebaut werden können als im Freien Spiel gut wäre.
Technisch präsentiert sich Transport Fever 2 deutlich stabiler als der Vorgänger. Die Engine wurde anscheinend besser optimiert, sodass es weder die berüchtigten Framerate-Einbrüche und Freezes beim Planen langer Streckenabschnitte gibt noch den drastischen Performance-Verlust im späten Spiel, wenn große Städte und viele Fahrzeuge den Prozessor in die Knie zwingen. Gleichzeitig ist Transport Fever 2 in der Nahansicht aber ein durchaus hübsches Spiel. Vor allem die Modelle der Fahrzeuge sind ihren Vorbildern herrlich detailgetreu nachempfunden und erzeugen zusammen mit der feinen Landschaft und hohen Sichtweite eine schöne Modellbahn-Atmosphäre. Schade ist, dass es nach wie vor keinen Tag-Nacht-Wechsel oder Jahreszeiten gibt. Mit der Dampflok durch verschneite Ebenen zu schnaufen oder in der Nacht den Anflug auf eine Metropole zu beobachten, hätte sicher nicht nur mir gefallen.
Mehr Komfort
Gute Overlays, die z.B. Passagierströme und Warenbedürfnisse visualisieren und deutlich verbesserte Oberflächen für Linien-Management, Fahrzeugauswahl sowie vereinfachtes Ersetzen, Kopieren oder Verkaufen von Fahrzeugen sorgen dabei für gute Übersicht. Zudem spielen die unter dem Begriff „Emissionen“ zusammengefassten Störgeräusche und -gerüche meiner Trucks, Züge und Flugzeuge in der Stadtentwicklung eine wichtigere Rolle. Ein Stadtflughafen mit der Einflugsschneise direkt über Wohngebieten hemmt den Zuzug und auch eine vielbefahrene Gütertrasse mitten in der Stadt ist keine gute Idee. Dennoch könnten die Auswirkungen gerne etwas drastischer ausfallen, denn aktive Abwanderung findet selten statt.
Auch der Individualverkehr wird erst im sehr späten Spielverlauf um die Jahrtausendwende zu einem echten Problem. Staubildung und Konkurrenz zum ÖPNV werden zwar ordentlich simuliert, mit zu diesem Zeitpunkt prall gefüllten Konto lassen sich aber schnell neue Kapazitäten schaffen oder Busspuren einrichten, die zum Teil teure Abrisskosten nach sich ziehen.
Längere Kampagne, stabilere Technik
Neben dem freien Spiel gibt es eine Kampagne, die den Spieler in drei Epochen und 18 Missionen quer durch die Geschichte des Transportes führt – von den Anfängen der Dampflok bis hin zum Hochgeschwindigkeits-Netz im modernen Japan. Die Missionen sind nett entworfen, bieten historische Hintergründe und schärfen den Blick für die grundlegenden Mechaniken von Transport Fever. Viel mehr als ein erweitertes Tutorial darf man aber trotz interessanter Nebenaufgaben nicht erwarten, da in jeder Epoche mehr als genug Geldmittel zur Verfügung stehen, sodass Verbindungen deutlich verschwenderischer gebaut werden können als im Freien Spiel gut wäre.
Technisch präsentiert sich Transport Fever 2 deutlich stabiler als der Vorgänger.
Natürlich gibt es auch den legendären Hochgeschwindigkeitszug "Shinkansen", der Japan schon in den Siebzigern in die Eisenbahn-Zukunft katapultierte.
Die Engine wurde anscheinend besser optimiert, sodass es weder die berüchtigten Framerate-Einbrüche und Freezes beim Planen langer Streckenabschnitte gibt noch den drastischen Performance-Verlust im späten Spiel, wenn große Städte und viele Fahrzeuge den Prozessor in die Knie zwingen. Gleichzeitig ist Transport Fever 2 in der Nahansicht aber ein durchaus hübsches Spiel. Vor allem die Modelle der Fahrzeuge sind ihren Vorbildern herrlich detailgetreu nachempfunden und erzeugen zusammen mit der feinen Landschaft und hohen Sichtweite eine schöne Modellbahn-Atmosphäre. Schade ist, dass es nach wie vor keinen Tag-Nacht-Wechsel oder Jahreszeiten gibt. Mit der Dampflok durch verschneite Ebenen zu schnaufen oder in der Nacht den Anflug auf eine Metropole zu beobachten, hätte sicher nicht nur mir gefallen.