Overcooked! All You Can Eat - Test, Arcade-Action, PlayStation 5, Xbox Series X, PC, PlayStation 4, Nintendo Switch, Xbox One

 

Test: Overcooked! All You Can Eat (Arcade-Action)

von Michael Krosta



Overcooked! All You Can Eat (Arcade-Action) von Team17
Kulinarischer Koop-Spaß
Entwickler:
Publisher: Team17
Release:
23.03.2021
23.03.2021
12.11.2020
23.03.2021
23.03.2021
10.11.2020
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Spielinfo Bilder Videos
Bereits seit 2016 sorgen Ghost Town Games und Team17 mit Overcooked für hektische Koop-Action rund um das gemeinsame Zubereiten von leckeren Gerichten. Nach zwei Teilen und diversen DLC-Erweiterungen hat man sich jetzt dazu entschlossen, mit Overcooked – All You Can Eat ein Gesamtpaket zu veröffentlichen, in dem sogar Köche verschiedener Plattformen zusammen loslegen dürfen. Für den Test der Kollektion haben wir zum virtuellen Kochlöffel gegriffen...

Die gesamte Speisekarte

Overcooked: All You Can Eat beinhaltet sowohl Overcooked aus dem Jahr 2016 als auch dessen Nachfolger Overcooked 2, der 2018 veröffentlicht wurde. Darüber hinaus hat Team17 sämtliche Zusatzinhalte in die Sammlung gepackt, wodurch die Anzahl an Levels auf mehr als 200 wächst und man umgehend Zugriff auf knapp 60 Köche mit etwa 130 Skins erhält. Darunter befinden sich sieben komplett neue Herausforderungen und drei bisher unbekannte Küchen-Chefs.

Team17 spricht in Bezug auf die neue Edition offiziell von einem Remaster beider Spiele, weil die Auflösung je nach System auf 4K aufgebohrt und die Bildrate auf flüssige 60fps gesteigert wird. Nur auf Switch muss man sich aufgrund der technischen Limitierungen weiterhin mit niedrigerer Auflösung und einer Darstellung mit maximal 30 Bildern pro Sekunde begnügen. Vor allem das erste Overcooked profitiert von der Restaurierung: Zum einen wurde das komplette Spiel in der verbesserten Engine des Nachfolgers nachgebaut. Zum anderen darf man alle Levels jetzt auch in der Online-Küche mit bis zu vier Spielern absolvieren – im Original waren nur lokale Koch-Orgien möglich. Mechanisch bleibt jedoch alles beim Alten, man wird im Gegensatz zu Overcooked 2 also die Zutaten im Erstling weiterhin nicht durch die Gegend werfen dürfen.

Höhere Zugänglichkeit

Die Geschichte rund um den Zwiebelkönig wirkt überflüssig.
Die Geschichte rund um den Zwiebelkönig wirkt überflüssig.
Mit dem neuen und optionalen Assist-Mode wirkt man allerdings der steilen Lernkurve entgegen und entschärft die mitunter knackigen Herausforderungen, die sich vor allem durch das fiese Leveldesign und den omnipräsentation Zeitdruck ergeben. Jetzt bekommt man die Möglichkeit, das Zeitlimit bei Spielrunden und für die Abgabe von Gerichten zu verlängern. Auf Wunsch ist es sogar möglich, Level einfach zu überspringen, falls sie den Anfänger-Köchen als zu schwierig erscheinen.

Zum Assist-Modus gesellen sich außerdem weitere Zusatzoptionen, um die Zugänglichkeit zu verbessern. Dazu gehören anpassbare Größen der Bildschirmanzeigen, Text-Varianten für Legastheniker sowie Anpassungen für Spieler, die unter einer Farbenblindheit leiden. Dennoch schleppt das spaßige Kochspiel weiterhin ein paar Altlasten mit sich herum: Die Übersicht lässt in manchen Stages immer noch zu wünschen übrig und die Steuerung erweist sich in manchen Situationen als arg fummelig, so dass nicht jeder Handgriff sitzt. Zudem muss man sich im Klaren darüber sein, dass Overcooked: All You Can Eat trotz des Recyclings de facto ein komplett neues Spiel darstellt. Das mag die einen freuen, weil es komplett neue Achievements und Trophäen freizuschalten gibt. Andere werden dagegen enttäuscht sein, dass die alten Spielstände nicht importiert werden dürfen und man im Storymodus mit seinen belanglosen Hintergrundgeschichten wieder ganz von vorne anfangen muss.

Köche ohne Grenzen

In den mitunter abstrus gestalteten Levels warten viele Hindernisse und Herausforderungen - da sind Stress und Hektik vorprogrammiert.
In den mitunter abstrus gestalteten Levels warten viele Hindernisse und Herausforderungen - da sind Stress und Hektik vorprogrammiert.
Ein großer Vorteil der neuen Sammlung ist aber, dass sie die bisherigen Plattform-Grenzen im Onlinemodus einreißt. Richtig: Overcooked: All You Can Eat erlaubt plattformübergreifendes Spielen zwischen PC und Konsolen sowie den verschiedenen Konsolen-Plattformen untereinander. Dazu muss jedoch eine separate Team17-ID angelegt werden, damit man sich gegenseitig findet. Auch landen Cross-Plattform-Bekanntschaften naturgemäß in einer eigenen Freundesliste. Wer mit beliebigen Leuten online spielen möchte, kann auf das automatische Matchmaking im Arcade-Modus zurückgreifen. Für das gemeinsame Kochen innerhalb der Kampagne müssen allerdings Einladungen an Mitspieler in der Freundesliste versendet werden. Da die Kommunikation unter den Spielern nicht nur wüste Anschuldigungen und verzweifelte Schreie nach Zutaten mit sich bringt, sondern einen unverzichtbaren Schlüssel zum Erfolg darstellt, wird auch ein plattformübergreifender Sprach-Chat angeboten. Die Funktion muss in den Spieloptionen aktiviert werden, wo man zusätzlich weitere Einstellungen hinsichtlich Mikrofon und Headset-Lautstärke vornehmen darf. Wer lieber in seinem eigenen System-Kosmos bleiben möchte, kann dort auch die Unterstützung für plattformübegreifendes Zusammenspiel deaktivieren. Auf PS4 und Xbox One bekommt man außerdem eine kostenlose Upgrade-Funktion auf PS5 und Xbox Series X|S.
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Kommentare

MrLetiso schrieb am
History Eraser hat geschrieben: ?20.04.2021 15:10 Zweiter Absatz?
-_- Autsch. Danke. (Wieso überfliege ich den Teil unter der ersten Teilüberschrift immer :Blauesauge: )
MrLetiso schrieb am
Frage:
Unter den Pros wird folgendes aufgeführt:
"Technik-Upgrade mit 4K/60fps" - inwieweit gelten die 60fps für Switch? (über 4K reden wir natürlich nicht)
schrieb am

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