Doom Eternal - The Ancient Gods, Part Two - Test, Shooter, PC

 

Test: Doom Eternal - The Ancient Gods, Part Two (Shooter)

von Eike Cramer



Doom Eternal - The Ancient Gods, Part Two (Shooter) von Bethesda / Microsoft
Die letzte Schlacht
Entwickler:
Release:
18.03.2021
18.03.2021
18.03.2021
18.03.2021
2021
18.03.2021
18.03.2021
Erhältlich: Digital (PSN, Xbox Store, Steam)
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ab 19,98€
Spielinfo Bilder Videos
Mit The Ancient Gods, Part Two schließt id die Story des großartigen Shooters Doom Eternal ab. Einmal mehr geht es gegen alte Götter und Dämonenhorden. Ob das Prinzip Doom Eternal auch im dritten Anlauf noch überzeugt und ob Eike immer noch neue Lobgesänge auf dieses Ausnahmespiel einfallen? Lest selbst!

Schon wieder diese Doom-Lobhudelei vom Cramer

Ich muss zugeben: für eine dritte Lobeshymne auf das fantastische Doom Eternal gehen mir langsam die Ideen aus. Wenn ihr also wirklich wissen wollt, warum ich den zweiten Teil des Doom-Reboots von id aus dem Jahre 2020 für den besten Shooter seiner Art und einen der besten Shooter unserer Generation halte, dann lest einfach meinen Test. Oder den zum ersten Teil der Standalone-Erweiterung The Ancient Gods.

The Ancient Gods, Part 2 schließt den Erzählstrang von Doom Eternal mit einem Duell gegen den Höllenfürsten höchstpersönlich ab, der bereits kurz vor dem Abspann des ersten DLC enthüllt wurde. Auf dem Weg zum Dunklen Lord metzelt sich der Slayer dabei über die zurückeroberte Erde, schießt sich durch Dämonenhorden zum Weltenspeer und zerlegt mit tatkräftiger Unterstützung der Sentinel-Armeen zuletzt den tiefsten Kreis der Hölle. All das wird unheimlich episch auf Avengers-Art inszeniert.

Fehler? Behoben!

Der gepanzerte Baron ist ein neuer , ziemlich tougher Feind.
Der gepanzerte Baron ist ein neuer , ziemlich tougher Feind.
Dabei ist es schön, dass mein größter Kritikpunkt tatsächlich angegangen wurde: Im zweiten Abschnitt des DLC begegne ich mit dem Gepanzerten Baron, Soldaten mit unzerstörbaren Schilden und Stein-Imps nicht nur neuen Feinden, sondern erhalte mit dem Sentinel-Hammer zudem noch eine weitere Nahkampfwaffe, die sich nahtlos in das Arsenal aus Glory Kills, Flammenwerfer und Kettensäge einfügt. So kann ich feindliche Horden mit dem Höllen-Mjölnir betäuben und in Kombination mit dem Granatwerfer sogar zusätzliche Munition, Rüstung oder Lebensenergie aus ihnen gewinnen.

Zusätzlich verlängert der Hammer die Dauer der Verletzlichkeit von Maraudern und den gepanzerten Baronen, die ebenfalls auf einen grünen Timing-Hinweis hin per Schuss auf eine Schwachstelle verletzt werden müssen, damit sich kurzzeitig ihre Rüstung öffnet.

Mehr Mechanik für die Schlacht

Es darf jetzt per Fleischerhaken geschwungen werden.
Es darf jetzt per Fleischerhaken geschwungen werden.
Doch damit ist mit neuen Mechaniken noch nicht Schluss: Es gibt zwei weitere, frische Feind-Viecher, die mehr Taktik auf die Schlachtfelder bringen. So gibt es jetzt Zombies, die mit ihrem Schmerzensschrei alle umliegenden Dämonen verstärken – es gilt also, Schaden an diesen einzelnen Feinden zu vermeiden, solange sich Dread Knights, Arachnotrons und Co. in der Nähe aufhalten. Zudem kann sich der Slayer durch den Cursed Prowler einen Fluch aufhalsen, der nicht nur seine Sicht, sondern auch seine Beweglichkeit massiv einschränkt und der erst aufgehoben wird, wenn man das flinke Mistvieh mit einem Blutschlag hinrichtet.

Gemeinsam mit den von Geistern besessenen Dämonen aus dem ersten DLC und der ohnehin umfangreichen Kampf-Formel von Doom Eternal entspinnen sich so noch komplexere, noch brachialer und noch abwechslungsreichere Arena-Schlachten, die das unheimlich hohe Niveau dieses Ausnahme-Shooters einmal mehr doppelt unterstreichen.

Kommentare

Levi  schrieb am
Könnte es sein, dass du schlicht kein doom Fan bist? Gerade das, was du nicht magst zeichnet die Reihe mit einer Ausnahme aus.
Geh doch einfach weiter, und schau nicht zurück. Anstelle, dass sich doom für dich ändern sollte, solltest du lieber woanders suchen.
ray2077 schrieb am
Hi!
Also momentan bin ich ich ehrlich gesagt ziemlich ausgehungert was Spiele angeht. Ihr mögt mich alle Knüppeln für meine Meinung über das Spiel, aber jedem das seine.
Ich verstehe nicht was das so toll daran ist sich von A nach B durchzuballern? Keine Ruhigen Passagen was ich an Gameplay Videos gesehen habe?
Aber ich verstehe, dass es für so ein Genre immer Begeisterte Gamer gibt, ich bin es definitiv nicht obwohl ich auch gerne actionreiche Spiele mag.
Aber für mich zu wenig Erkundung und entdecken, nur Ballern finde ich für meinen Geschmack einfach zu fad und anstrengend.
Wird heuer wohl ein Mageres Jahr für wirklich gute Spiele die mir gefallen. Ich freu mich mal auf *Horizon forbidden West*
Schade, was könnte man aus DOOM alles machen? DOOM hätte viel mehr Potential als nur ballern - für mich kein Spiel, aber ich wünsche euch viel Freude damit. ?
Ryo Hazuki schrieb am
Hab mir nun auch den Season Pass gegönnt und es ist einfach grandios wie schnell man in dieser Spirale von Action gefangen ist und die Zeit fliegt an einem vorbei. Das ist schon ein sehr guter Shooter und läuft dazu noch butterweich auf der Series S !
MaxDetroit schrieb am
Levi  hat geschrieben: ?30.03.2021 09:53 Ich weiß garnicht mal mehr, bei welchem Spiel es war, aber das hatte ich schonmal im Forum erlebt:
Er: "das Spiel ist auf Mittel viel zu schwer!"
Ich: "aber genau dafür gibt es doch noch leichtere Schwierigkeitsgrade"
Er: "... Aber...."
Im Grunde war es sehr offensichtlich, dass irgend ein dubioses Ehr-Gefühl wohl davon abhielt auf einfach zu spielen.
Ich will nicht behaupten, dass es hier das gleiche ist, aber auffällig ist es schon, dass kaum einer (Ausnahmen bestätigen die Regel :p) hier schreibt, dass er auf einfach spielt, und es ihm zu schwer ist.
Ich bin ja mittlerweile knapp über 40 Jahre alt und hab zum Glück das Gefühl entwickelt wirklich niemanden mehr was beweisen zu müssen, was Gaming angeht. Nicht einmal mir selbst. Hab früher auf dem NES knüppelharte Games durchgezockt, hab mich auch online in kompetitiven Shootern zu Genüge ausgetobt, hab in MMORPGs Hardcore geraidet, Dark Souls durchgezockt, alles mitgemacht. Mittlerweile akzeptiere ich auch einfach das mit dem Alter auch die Reaktionsgeschwindigkeit nachlässt.
Ich will nun in erster Linie von einem Spiel gut erhalten werden, das heißt für mich das es einen guten Flow haben muss. Der Flow entsteht wenn ich nicht zu lange unterfordert (= zu leicht) und auch nicht zu oft überfordert (=zu schwer) von dem Spiel bin. Der Schwierigkeitsgrad muss also genau passen, das es nicht langweilig oder frustrierend wird. Ich informier mich deshalb auch bei jeden Spiel, was ich zocke, wie es mit dem Schwierigkeitsgraden aussieht, und welcher für mich wohl am besten passen würde. Da lande ich schon mal bei Easy und manchmal auch bei Hard, je nachdem.
Doom Eternal hab ich auf dem PC mit Maus und Tastatur auf einem mittleren Schwierigkeitsgrad gezockt, und fand das Spiel gut machbar, bis auf einen Gegnertypen mit Schild (ich glaube Marauder war das), der extrem genervt hat. Möchte mir jetzt demnächst die Add-Ons holen, und überlege das aber nun nochmal auf Konsole (XBox)...
Levi  schrieb am
MaxDetroit hat geschrieben: ?29.03.2021 15:26
Mal so eine blöde Frage, im Gegensatz zu z.B. Sekiro oder Dark Souls gibt es doch verschiedene Schwierigkeitsgrade bei Doom Eternal. Ist selbst der einfachste dann noch zu schwer?
Ich weiß garnicht mal mehr, bei welchem Spiel es war, aber das hatte ich schonmal im Forum erlebt:
Er: "das Spiel ist auf Mittel viel zu schwer!"
Ich: "aber genau dafür gibt es doch noch leichtere Schwierigkeitsgrade"
Er: "... Aber...."
Im Grunde war es sehr offensichtlich, dass irgend ein dubioses Ehr-Gefühl wohl davon abhielt auf einfach zu spielen.
Ich will nicht behaupten, dass es hier das gleiche ist, aber auffällig ist es schon, dass kaum einer (Ausnahmen bestätigen die Regel :p) hier schreibt, dass er auf einfach spielt, und es ihm zu schwer ist.
schrieb am