Soldaten-Rollenspiel
Vor jeder Mission bekommt Ihr ein sehr ausführliches Briefing - derzeit noch auf Englisch. Lustigerweise bestimmt Ihr mit der Wahl Eures Einsatzteams (SAS oder US Delta Force) die Sprachausgabe im Spiel: englischer oder amerikanischer Akzent. Ob daraus in der deutschen Version nun sächsisch und bayerisch wird, bleibt abzuwarten. Wurdet Ihr über Euren Einsatz informiert, bekommt Ihr noch wichtige Hinweise zu den bis zu fünf Missionszielen, bevor es schon zum Ort des Geschehens geht. Dort müsst Ihr schließlich Personen befreien, Kameraden treffen, Flugzeuge zerstören, Radarsysteme sprengen und vieles mehr.
Danach geht`s Ihr in aller Regel noch zum Sammelpunkt, was durch die Tatsache erschwert wird, dass Ihr pro Mission nur zwei Mal speichern dürft! Ist der Auftrag schließlich geschafft, steigt Ihr samt Eurer Kameraden je nach Leistung im Rang auf und gewinnt an Erfahrung, wodurch die KI besser kämpft. Das macht sich natürlich besonders an der Schussgenauigkeit und der Reaktionszeit bemerkbar, die auch sonst schon sehr gut ist: Eure Computer-Kameraden kämpfen intelligent, gehen in Deckung und gehorchen unseren Anweisungen. Allerdings suchen gerade Zivilpersonen bevorzugt direkt vor der Mündung unseres Gewehres Schutz - etwas selbstmörderisch und gerade in Stress-Situationen derzeit noch unnötig nervend.
Lieber rot als tot
Die Kämpfe finden hauptsächlich aus der Entfernung statt. In diesem Zusammenhang ist es sehr praktisch, dass sich die meisten Waffen mehrfach zoomen lassen. Ebenfalls nützlich ist, dass Ihr für bestimmte Aufgaben (beispielsweise Panzer sprengen) die dafür benötigte Waffe stets in der Nähe findet. Ansonsten ist das Waffenrepertoire unspektakulär vertraut: MG (mit drei Schussarten), Pistole, Scharfschützengewehr, Sprengstoff - und Ihr dürft stationäre Geschütze bedienen.
Jeder Soldat trägt auch einige Medikits mit sich herum, womit im Notfall eine schnelle Heilung möglich ist. Den gesundheitlichen Zustand Eurer Mannen erkennt Ihr nicht nur an einem immer eingeblendeten Balken, sondern auch an der Uniform: Je röter sie gefärbt ist, desto schlechter geht´s dem Soldaten. Das und Blutlachen um schnell verschwindende Leichen bleiben die einzigen martialischen Hinweise dieses ansonsten komplett Splatter-freien Spiels.