Land in Sicht!
Wer Voodoo Islands zum ersten Mal sieht, wird vor allem aufgrund des Wassers aufjuchzen: derart realistische Reflektionen und Lichtbrechungen hat man bislang nicht gesehen. Auch die witzig designten Figuren, liebevoll gestalteten Inseln und zahlreichen Animationen hinterlassen schon jetzt einen sehr guten Eindruck. Während der Seeschlachten fliegt Euch das Gebälk um die Ohren, die Inseln verfügen über allerlei verzierendes Buschwerk und gelangweilte Wachen kratzen sich am Hintern. Witzigerweise waren die ersten Animationen motion-captured, schlussendlich entschlossen sich die Entwickler aber doch für Handarbeit, um die Übergänge so fließend wie möglich zu gestalten.
Begleitet werdet Ihr von karibischen Klängen und jeder Menge, momentan noch englischer Sprachausgabe - die besonders während der Multiple-Choice-Dialoge mit vielerlei Wortwitz und Piratengags glänzt.
Auch die Kämpfe werden passend vertont: Die Degen klirren, die Flinten krachen, und die Figuren fluchen herzhaft. Das dürfte allerdings nicht für den Spieler gelten, denn Spirit hat sich für eine extrem einfache Steuerung entschieden. Eine Maustaste dient zum schlagen, eine zum Abwehren. Schleicht Ihr Euch unerkannt an einen Gegner heran, könnt Ihr ihn auch mit einem tödlichen Angriff über die Planke gehen lassen.
Ähnliches gilt auch für die Schiffskontrolle, die im simplen Shooter-Stil gehalten ist, um den virtuellen Kapitän nicht zu nerven. So müsst Ihr Euch beispielsweise nicht mit langwierigen Anlegemanövern herumschlagen - ein Knopfdruck in der Nähe einer Anlagestelle parkt Euren Kutter automatisch an die richtige Stelle.