Conan Unconquered - Vorschau, Strategie, PC - 4Players.de

 

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Conan Unconquered (Strategie) von Funcom
Blut, Sand und Strategie
Echtzeit-Strategie
Entwickler: Petroglyph Games
Publisher: Funcom
Release:
29.05.2019
Spielinfo Bilder Videos
In Conan Unconquered baut man im sandigen Universum des Barbaren eine hoffentlich uneinnehmbare Basis, rekrutiert eine Armee aus Leibeigenen, platziert Mauern und versucht anstürmenden Gegnerhorden standzuhalten. Wir haben das Echtzeit-Strategiespiel von Petroglyph (Grey Goo, C&C Remaster) und Funcom angespielt. Unsere Eindrücke des an They Are Billions erinnernden Titels findet ihr in der Vorschau.


In der Wüste ... mit Conan

In Conan Unconquered startet man mit einem Helden und einem Siedlungshaupthaus mitten in der Wüste auf einer zufällig generierten Karte. Oben am Bildschirmrand prangert eine Leiste, die vor anrückenden Gegnerwellen warnt. Diese feindlichen Wellen werden mit der Zeit immer größer und bestehen aus unterschiedlichen Kämpfern, Magiern und sonstigen Viechern. Das Ziel der Gegner ist simpel: Sie wollen das Siedlungshaupthaus zerstören - und die Spieler müssen das in Echtzeit-Strategie-Manier irgendwie verhindern.

Gegner sind Rudeltiere

Bevor das erste Rudel Lanzenträger auf der Karte auftaucht, hat man ein bisschen Zeit, damit man mit Conan oder einem anderen Helden (aktuell waren nur zwei verfügbar) die nähere Umgebung des Lagers erkunden kann. Währenddessen empfiehlt es sich auf die Pausetaste zu hauen und in aller Ruhe die ersten Gebäude zu bauen, um die Ressourcenversorgung sicherzustellen - und hier gibt sich Conan Unconquered komplexer als erwartet.

Die ersten Hütten werden gebaut.
Die ersten Hütten werden gebaut.
Hütten sorgen nicht nur für neue Leibeigene, die später die Grundlage für Kampfeinheiten bilden, sondern bezahlen auch Gold als Zwangsabgabe. Dafür wollen sie Nahrung versorgt werden, die man via Jagdhütten mit festem Einzugsgebiet und später mit Kornfeldern, die aber nicht überall platziert werden können, herstellt. Zugleich muss Holz als Bauressource beschafft werden. Dann gibt es noch die Befehlsgewalt, die sich auf die Größe der verfügbaren Armee auswirkt und durch Standarten vergrößert wird, mit denen sich ebenso das bebaubare Einflussgebiet ausweiten lässt. Mit zunehmender Spieldauer wird also die Basis immer größer werden, was die Verteidigung natürlich nicht leichter macht. Später kommen noch Steine, Vieh (Pferde, Leder, Felle), Eisen und Sternenmetall als Ressourcen hinzu, die abermals mehr Platz erfordern …

Ausdehnen und vergrößern

Ist die Grundversorgung mit Gold, Nahrung, Holz und Leibeigenen sichergestellt, kann die Kaserne hochgezogen werden. Dort lassen sich spottende Nahkämpfer (ziehen die gegnerische Aufmerksamkeit auf sich) und Speerwerfer ausbilden. In der Zwischenzeit sollte die erste Gegnerwelle eingetroffen sein, die Conan mit seinen wuchtigen, weitreichenden Schlägen im Alleingang aus den Latschen haut.
Der Sandsturm verhüllt die Minikarte und die Einheitentypen, die in dieser Welle anstürmen ...
Der Sandsturm verhüllt die Minikarte und die Einheitentypen, die in dieser Welle anstürmen ...
Aber da die Gegnerwellen immer größer werden, muss man seine Armee erweitern und die Verteidigung der Basis sicherstellen. Hierzu lassen sich praktischerweise Holzwälle (Achtung: Brandgefahr) und später Steinmauern mit überraschend wenigen Mausklicks hochziehen. Türme mit automatischen Ballisten oder Plätze für Speerträger sind überaus hilfreich, sofern die Gegnerwelle nicht überraschend von einer anderen Seite herschwappt. Tore sollten in den Wällen nicht fehlen, denn wenn sich ein Nekromant nähert und aus der Entfernung die ganzen Toten wiederbelebt, muss man wohl oder übel die sichere Festung verlassen. Gleiches gilt bei Katapult-Besuchen. Apropos Leichen: Getötete gegnerische Einheiten bleiben einige Zeit auf dem Schlachtfeld liegen und können die eigene Leute mit Krankheiten anstecken, die sich in der Armee weiterverbreiten. Hier helfen Schreine oder später die Priesterin.

Kommentare

Serious Lee schrieb am
Schönes Setting mit einem Artdesign das mich anspricht. Schade, dass es Tower Defense mäßig zugeht. Das ist mir zu plump und zu stressig. Da wäre mir ein klassisches RTS Game lieber gewesen. Mal abwarten bis mehr Eindrücke zusammenkommen.
schrieb am