Planet Zoo - Vorschau, Strategie, PC - 4Players.de

 

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Planet Zoo (Strategie) von Frontier Developments
Putzige Tiere als Blender?
Aufbau-Strategie
Release:
05.11.2019
Spielinfo Bilder Videos

Nach Planet Coaster, dem anfänglich etwas mehr Fleisch auf den Rippen gutgetan hätte, und Jurassic World Evolution, das hauptsächlich schön aussah und zu wenig Spielraum bot, steht mit Planet Zoo die nächste Aufbau-Simulation von Frontier Developments in den Startlöchern. Haben die Entwickler aus den Macken ihrer bisherigen Titel gelernt? Wir haben den Zoo-Aufbau angespielt.



Schön - wie gemalt

Knapp eine Stunde konnten wir bei Frontier Developments einen fortgeschrittenen Zoo verbessern, ausbauen und reparieren. Und zum Glück sieht es so aus, als hätten sich die Entwickler die Kritik der letzten Jahre an Jurassic World Evolution und Planet Coaster zu Herzen genommen und endlich die Spieltiefe angehoben - gerade in Hinblick auf die Bedürfnisse der Tiere und die Gestaltung der Gehege. Die Mandrille wollen z.B. viele Klettermöglichkeiten, Krokodile brauchen ausreichend sauberes Wasser und etwas mehr Abwechslung beim Futter finden auch Elefanten toll.

Bleiben wir zunächst bei den Primaten. Mandrill-Affen brauchen wie alle anderen Tiere eine bestimmte Mindestgröße des Geheges, Unterstände als Schlupfwinkel, allerlei Anlagen zum Klettern und eine Kombination an Geländemarkmalen, die man wie mit einem Pinsel direkt auf das Gelände malen kann. Sie brauchen Grass, Steine und Erde, jedoch nicht so viel Sand und schon gar keinen Schnee. Je nachdem, welche Elemente hinzufügt werden, ändert sich live die Habitat-Statistik und man kann direkt sehen, ob die Veränderung den gewünschten Effekt hatten. Im Prinzip muss man alle Balken in den "grünen Bereich" bringen.

Was das Gehege bieten muss ...

Insgesamt setzt sich die tierische Zufriedenheit mit dem Gehege aus der Sauberkeit, der vorherrschenden Temperatur, der Bodenmischung, der Pflanzenauswahl

Herdentiere entwickeln mit der Zeit soziale Rollen als Alpha-Tier und dergleichen. Zugleich wird jedes Tier einzeln simuliert und wird im Laufe älter und stirbt irgendwann an Altersschwäche. Je nach Bewertung hat jedes Tier das Potenzial, ein Publikumsmagnet wie Eisbär Knut zu werden.
Je nach Bewertung hat jedes Tier das Potenzial, ein Publikumsmagnet wie Eisbär Knut zu werden. Herdentiere entwickeln mit der Zeit soziale Rollen als Alpha-Tier und dergleichen. Zugleich wird jedes Tier einzeln simuliert, wird im Laufe älter und stirbt irgendwann an Altersschwäche.

und den Unterständen zur Verfügung. Unterstände sind wichtig, wenn sich Tiere bei Regen unterstellen wollen oder wenn sie von zu vielen Besuchern gestresst sind und sich Ausruhen müssen. Apropos Sauberkeit. Die Tiere hinterlassen regelmäßig Ausscheidungen, die von Tierpflegern "weggesaugt" werden. Die Zufriedenheit der Tiere ist entscheidend für die Bewertung und den Erfolg des Zoos.

Die Tiere haben unterschiedliche Ansprüche an ihren Lebensraum im Zoo und diese Bedürfnisse gehen weit über die oberflächlichen Dinge aus Jurassic World Evolution hinaus. Neben den eben erwähnten Anforderungen an das Habitat muss man sich um die Ernährung, das Sozialleben und bereichernde Beschäftigungen kümmern. Zur Ernährung gehören die Versorgung und die Qualität von Nahrung und Wasser. Im beispielhalten Demo-Zoo geht es einem Krokodil nicht gut, weil das Wasser in seinem Gehege verdreckt ist, zumal das Krokodil dieses Wasser auch trinkt. Also muss eine Wasseraufbereitungsanlage her. Man klickt sich durch das verschachtelte und filterbare Menü, das schwer an Planet Coaster erinnert und sucht die Einrichtung raus. Zeitgleich wechselt das Spiel in den passenden Overlay-Modus und zeigt dreckige (rot) sowie saubere (blau) Wasserstellen an. Die Wasseraufbereitungsanlage hat einen begrenzten Wirkungskreis und muss so platziert werden, dass idealerweise mehrere Problemfeuchtgebiete abgedeckt werden. Wasserrohre werden nicht verlegt. Da den Besuchern solche Zoo-Betriebsgebäude nicht gefallen, sollte man sie abseits der Hauptwege bauen oder hinter irgendwelcher Dekoration verstecken. Auch hier helfen die Overlays.

Overlays helfen bei der Übersicht. Hier sind dreckige und saubere Wasserflächen zu sehen.
Overlays helfen bei der Übersicht. Hier sind dreckige und saubere Wasserflächen zu sehen.


Beschäftigung für die Tiere und das Auge

Kompliziertere und teurere Futteranlagen, Spielzeuge für die Tiere und praktische Möglichkeiten zum Kratzen sorgen derweil für bereichernde Beschäftigungsmöglichkeiten. Die letzte Zufriedenheitskomponente ist das Soziale, also die Anzahl der Artgenossen im Gehege, der Platz an sich und der Stress. Tiere können gestresst werden, wenn ihnen die Umgebung oder die Gesellschaft nicht passt und es keine Möglichkeit gibt, sich den Blicken der lärmenden Besucher zu entziehen. Richtig praktisch ist in diesem Bezug eine Einweg-Glaswand als Gehegewand, die nur Blicke in das Gehege ermöglicht, die Besucher aber aus den Augen der Tiere verbannt. Leider ist dieses Bauteil sehr teuer, außer man spielt im Sandkasten-Modus ohne Geldbegrenzung.

Kommentare

casanoffi schrieb am
flo-rida86 hat geschrieben: ?
03.09.2019 18:07
Baazin hat geschrieben: ?
03.09.2019 17:07
Hab die letzten beiden Spiele. Mir war das zu viel Sandkasten und zu wenig Spieltiefe. Hoffe da haben sie was gemacht.
Diese Hoffnung will ich nich gleich begraben aber da wird sich sicher nix ändern das ist einfach hier Ding und die Fans wollen das auch nicht anders.
Auch wenn ich Planet Coaster wegen seines unaufgeregten Schönbau-Charakters und Jurassic World Evolution wegen seines unkomplizierten Dino-Managements sehr mochte, waren mir beide als Park-Sim definitiv zu seicht.
Aber man brauchte die 2 Seiten der Vorschau nicht sonderlich konzentriert studieren, um herauszufinden, dass man mit Planet Zoo durchaus eine umfangreichere Sim erwarten darf:
Was zunächst wie eine Mischung aus Jurassic World Evolution und Planet Coaster mit prachtvoll gestalteten Tieren als Grafik-Blender aussah, bietet unter Haube deutlich mehr Tiefe als der Dinosaurierpark-Aufbau.
flo-rida86 schrieb am
Baazin hat geschrieben: ?
03.09.2019 17:07
Hab die letzten beiden Spiele. Mir war das zu viel Sandkasten und zu wenig Spieltiefe. Hoffe da haben sie was gemacht.
Diese Hoffnung will ich nich gleich begraben aber da wird sich sicher nix ändern das ist einfach hier Ding und die Fans wollen das auch nicht anders.
Baazin schrieb am
Hab die letzten beiden Spiele. Mir war das zu viel Sandkasten und zu wenig Spieltiefe. Hoffe da haben sie was gemacht.
HellToKitty schrieb am
Bussiebaer hat geschrieben: ?
03.09.2019 15:58
Liest sich gut. Hoffe es geht auch in den anderen Bereichen mehr in die Tiefe.
Kann ich mir kaum vorstellen. Da sollte man Muse zum schönen Gestalten mitbringen. Eine knallharte Simulation würde ich nicht erwarten.
Stryx schrieb am
Vorfreude ist die schönste Freude. Also noch geduldig 2 Monate warten.
schrieb am