Auf die Planke
Ein anderes Highlight werden die 3D-Seeschlachten bilden, die bei Rome in der Form leider fehlten. Ihr werdet drei Schiffstypen zu Wasser lassen können: Galeere, Bireme und Trireme. Letztere wird im Spiel quasi als schwimmende
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| Die Seeschlachten werden nicht nur toll aussehen, sie bieten auch einige Möglichkeiten. Ihr könnt rammen, entern oder Städte beschießen. |
Belagerungsmaschine dienen, mit deren Katapulten ihr nicht nur Schiffe sondern auch befestigte Städte angreifen könnt. Jedes Schiff wird auch als schwimmende Kaserne dienen, in denen ihr euren Landungstrupp ausbilden lassen könnt. Das Training bringt jedoch nicht viel, da sich eure Mannen nach dem Anlegen an Land noch ziemlich orientierungslos zeigen. Sie machen leider unnötige Umwege. Dafür werden sie sich automatisch zu einer Formation zusammen finden.
Obwohl die Landschlachten konventionell ablaufen werden, stellen die Kämpfe auf dem Wasser eine Ausnahme dar. In der Antike gab es eigentlich nur zwei Arten des Seekampfs, die auch beide im Spiel vorkommen: Rammen und Entern. Auf Rammkurs ging etwa die riesige Flotte der Karthager, die es auf die Rümpfe und Ruder der Feinde abgesehen hatten. Die Römer hingegen perfektionierten das Entern, indem sie feindliche Schiffe per Enterbrücke mit Dorn einfingen, um Legionäre hinüberzuschicken. Bevor ihr andere Schiffe im Spiel rammen könnt, werdet ihr erst einmal einen Trommler rekrutieren müssen. Fürs Entern braucht ihr einen Seemann, der euer Schiff nah genug an den Feind manövriert, damit die Soldaten es entern können.
Multiplayer
Über den Multiplayer über LAN und Internet (GameSpy) ist bislang noch recht wenig bekannt. Bis zu acht Spieler sollen mit ihren Völkern auf Karten mit ganz unterschiedlichem Gelände gegeneinander antreten können - natürlich auch auf See. Es soll auch einen teamorientierten Modus geben, bei dem ein Spieler die Nation managt und der andere Held und Heer in die ruhmreichen Schlachten führt. Weiter sollen auch die Außenposten aus der Kampagne eine Rolle spielen, da es in einem Modus um ihre Einnahme gehen wird. Wer ein Territorium einnimmt, bekommt einen Bonus. Im Multiplayer soll die Ausdauer der Helden kontinuierlich ansteigen, damit ihr sie öfters einsetzen könnt als bei der Kampagne.
Schmucke Grafik
Die 3D-Schlachten werden opulent in Szene gesetzt sein, wie ihr das von einem
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| Das Auge isst bekanntlich mit. Auch diesbezüglich wird Rise & Fall Einges zu bieten haben. |
Strategieepos dieser Art erwartet. Da wird es viel zu sehen geben wie aufeinander treffende Schlachtreihen, von Tempeln überstrahlte Städte aus Marmor und knarrende Schiffsrümpfe auf überzeugend dargestelltem Wasser. Immer wieder erblickt ihr auch Überraschendes, wie etwa die Steinkugeln, die die Verteidiger zum Schutz den Berg herunterkullern lassen. Da heißt die Beine in die Hand zu nehmen, um nicht zermalmt zu werden. Immer wieder wird das Geschehen durch Szenen in Spielgrafik aufgelockert werden.
Abgesehen davon, dass sie nicht historisch authentisch sind, machen die Einheiten aus nächster Nähe eine gute Figur, was insbesondere für die Akzeptanz des Heldenmodus wichtig ist. Jede Aufwertung ist an Bewaffnung und Rüstung zu sehen, was auch aus der Nähe gut aussieht. Das gilt auch für die muskelbepackten Helden, deren Bewegungen allerdings für meinen Geschmack etwas zu machohaft rüberkommen. Auch Kleopatra sieht eher wie Xena aus, als wie eine vornehme Königin.