Das
Arsenal der Gegner besteht aus weitaus mehr als man vermuten würde: Maschinengewehre, Granaten, Raketenwerfer und einige andere, vorzugsweise in Krisengebieten eingesetzte Maschinerie machen Euch das Halten der (von der Anzahl einstellbaren)
Gesundheitspunkte schwer.
Trotz des teilweise happigen, wenn auch einstellbaren
Schwierigkeitsgrades macht
Time Crisis 2 eine Menge Spaß – vor allem wenn man eine (oder gar mehrere) Lightguns der Marke
GCon oder
GCon 2 zur Verfügung hat. Doch auch mit Controller ist das Spiel gut spielbar.
Ein neues Element im Vergleich zum Vorgänger ist der
Zwei-Spieler-Modus. Hier können sich zwei Agenten, die jeweils verschiedene Positionen in den Abschnitten einnehmen, die Arbeit erleichtern.
Wer zwei Pistolen, aber keinen Mitspieler hat, kann in
John Woo-Manier mit beiden Knarren gleichzeitig auf die virtuellen Gegner losstürmen. Für achtlos ausgeführte Zeitlupensprünge im heimischen Wohnzimmer wird jedoch keine Haftung übernommen!
Überhaupt hat sich
Namco Mühe gegeben, das Spiel sowohl Anfängern als auch Genre-Veteranen schmackhaft zu machen: In den breitgefächerten
Optionsmenüs lassen sich alle notwendigen Punkte wie Schwierigkeit, Steuerung usw. an die jeweiligen Bedürfnisse anpassen.
Doch ein wesentlicher Punkt in Sachen Spielspaß ist die
Kollisionsabfrage, die natürlich mit der Benutzung einer Lightgun um so wichtiger wird.
Dank einer guten Kalibrierung gibt es nur in wenigen Ausnahmefällen Probleme, die sich auch nur am äußersten Rand des Bildschirms bemerkbar machen.
Leider ist der Spielspaß nach drei Abschnitten vorbei. Auch wenn die Abschnitte wiederum recht umfangreich sind, dürften Profis sich an einem Wocheende durch
Time Crisis 2 gearbeitet haben. Die dann freigespielten
Extras und integrierten
Bonus-Games halten einen zwar danach noch kurzfristig bei Laune, können aber die sehr kurze Spielzeit nicht kaschieren.