F1 2002 - Test, Rennspiel, PlayStation 2

 

Test: F1 2002 (Rennspiel)

von Mathias Oertel



Entwickler:
Publisher: Electronic Arts
Release:
kein Termin
30.01.2003
kein Termin
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Spielinfo Bilder  

Auf der Strecke

Spielmodi hin und her - wenn das Fahrgefühl stimmt, geben sich Fans auch mit wenigen Spielmöglichkeiten zufrieden.
Und hier merkt man F1 2002 an, dass schon einige Jahre F1-Spielerfahrung im Hintergrund stehen: Bereits im Normal-Modus, der sich durch zahlreiche Fahrhilfen vor allem an Anfänger richtet, wird man ständig gefordert.

Wer eine echte Herausforderung sucht, schaltet die Steuerung jedoch auf Simulation und muss fortan sehr behutsam mit seinem Boliden umgehen. Die Reifen drehen durch, dass es eine wahre Freude ist und wenn man sich nicht äußerst vorsichtig und überlegt an eine Kurve wagt, rutscht man schneller ins Kiesbett, als einem lieb ist.

Doch auch weitab der zwei Handling-Möglichkeiten, hat man sich Mühe gegeben, dem Spieler eine größtmögliche Freiheit in Sachen Realismus zu geben.
Schäden lassen sich genau so manipulieren wie die offiziellen FIA-Regeln, die bei Missachtung schnell zu einer Stop-And-Go-Strafe führen. Selbstredend könnt Ihr auch das Wetter bestimmen, das als Grundlage für das Rennen dient.
Und wer seinen Flitzer im weitreichenden und auf der Strecke deutlich spürbaren Setup speziell auf jedes Rennen abstimmt, wird sich vermutlich noch einen Tick mehr über einen Sieg freuen.

Vorbild Realität

Einen großen Sprung im Vergleich zum Vorgänger hat man im Bereich der Gegner-KI und der Eigenschaften der Teams und Fahrer gemacht.
Die KI bemüht sich nach Leibeskräften, weitestgehend auf Ideal- oder gar Kampflinie zu fahren und fordert Euch so stets aufs Neue.
Aber da die CPU-gesteuerten Fahrer auch mal Fahrfehler machen, sich verbremsen oder gar Unfälle initiieren, bekommt das Spiel einen wohltuend unberechenbaren und realistischen Touch.

Zudem entsprechen die fahrerischen und technischen Leistungen der Teams ebenfalls ihren realen Vorbildern. Sprich: Ein Ferrari fährt sich anders als ein Minari und David Coulthard fährt berechnender und sicherer als ein Eddie Irvine.
Dadurch bekommen die in den letzten Jahren doch häufig gescholtenen F1-Produkte von EA eine neue Tiefe und dürften daher nicht nur den Fans Freude bereiten.

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