PlayStation 4 - Test, Hardware, PlayStation 4

 

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PlayStation 4 (Hardware) von Sony
Anbau für den Controller
Hardware
Entwickler: Sony
Publisher: Sony
Release:
29.11.2013
Jetzt kaufen
ab 196,00€
Spielinfo Bilder Videos
Während Microsoft mit dem Xbox One Elite Controller und dessen Nachfolger Series 2 bereits selbst zwei hochwertige Eingabegeräte produzierte, überließ Sony das Premium-Segment bisher Lizenznehmern wie Nacon oder Razer - daran wird sich vorerst auch nichts ändern. Stattdessen will man mit dem Rücktasten-Ansatzstück den gewöhnlichen DualShock-Controller mit weiteren Bedienelementen aufwerten. Wir haben die Hardware-Erweiterung ausprobiert.

Zwei Knöpfe mehr

Mit dem Ansatzstück wird der DualShock 4 um zwei zusätzliche Tasten erweitert, die sich nach der simplen Befestigung an der Unterseite der Controllers befinden und mit dem kleinen Finger oder dem Ringfinger gedrückt werden. Allerdings bleibt die ursprüngliche Auswahl der PlayStation-Knöpfe erhalten – man bekommt mit der Erweiterung also de facto keine zusätzlichen Tasten mit neuen Funktionen. Stattdessen erhält man lediglich die Möglichkeit, die bereits vorhandenen Eingabeoptionen auf die beiden Tasten des Ansatzstücks auszuweiten bzw. umzubelegen. Premium-Controller wie der Nacon Revolution Pro Controller oder der Elite Controller verfahren mit ihren zusätzlichen Knöpfen an der Unterseite übrigens nach dem gleichen Prinzip, bieten statt zwei aber meist sogar vier zusätzliche Tasten, die sich nach Lust und Laune belegen lassen.

Anpassungen via OLED-Display

Während man bei anderen Controllern die Belegung der Knöpfe neben anderen Feineinstellungen via App an der Konsole oder dem PC vornimmt, kommt das Ansatzstück ohne externe Software aus. Stattdessen erfolgt die Bedienung ausschließlich über das integrierte OLED-Display, das in einen Knopf integriert ist und mit einem kurzen Druck aktiviert wird. Danach kann man nicht nur die aktuelle Belegung der Sondertasten einsehen, sondern auch Änderungen vornehmen. Dazu muss man den Knopf einfach für ein bis zwei Sekunden gedrückt halten, bis man anschließend mit den jeweiligen Zusatztasten die potenziellen Belegungsoptionen durchschalten kann. Neben allen Action- (X, Kreis, Dreieck, Quadrat) und Schultertasten lassen sich auch alle vier Richtungen des Digi-Kreuzes und sogar L3 + R3 (Drücken des Analogsticks) auf das Ansatzstück übertragen. Die Options-Taste darf ebenfalls umbelegt werden, die Share-Taste oder Eingaben des Touchpads dagegen nicht. Insgesamt lassen sich drei Profile mit jeweils individuellen Tastenkonfigurationen anlegen, die mit einem Doppeldruck auf den Display-Knopf durchgeschaltet werden.

Mit dem Rücktasten-Ansatzstück präsentiert Sony ein kleines Upgrade für den DualShock 4.
Mit dem Rücktasten-Ansatzstück präsentiert Sony ein kleines Upgrade für den DualShock 4.
Auch wenn das Durchschalten bis zur gewünschten Funktion manchmal nervig sein kann, fällt die Bedienung insgesamt erfreulich simpel aus und erspart den Nutzern die Umwege, Einstellungen nur via Software vornehmen zu können. Umgekehrt bieten Premium-Controller durch ihre Apps abseits der Knopfbelegungen deutlich mehr Feineinstellungen, etwa beim Ansprechverhalten der Sticks, sowie austauschbare Komponenten. Mit dem Rücktasten-Ansatzstück bleibt der DualShock 4 im Kern dagegen immer noch ein Standard-Controller mit leicht erweiterten Eingabemöglichkeiten. Mit einem Preis von ca. 35 Euro fällt das Ansatzstück aber auch deutlich günstiger aus als die Anschaffung eines teuren Nobel-Controllers. Trotzdem stellt sich die Frage, ob man die Erweiterung überhaupt benötigt?

Vorteil für kompetitive Spieler

In erster Linie dürften die beiden Zusatztasten vor allem kompetitiven Spielern von Shootern entgegen kommen: Dadurch, dass man grundlegende Funktionen wie Springen, Ducken oder das Nachladen von Waffen von den üblichen Aktionstasten auf die Rücktasten legen darf, muss man nicht länger vom Analogstick umgreifen und erhöht damit unter Umständen entscheidend seine Reaktionszeit. Professionelle eSportler dürften aber ohnehin eher die Luxus-Ausführungen mit noch mehr Einstellungsmöglichkeiten und gummierten Griffen für einen besseren Halt bevorzugen. Wer Rennspiele mag und gerne manuell schaltet, findet in dem Rücktasten-Ansatzstück aber auf jeden Fall eine tolle Alternative zu den Standardknöpfen.

Die Belegung lässt sich direkt am Controller verändern und in drei Profilen speichern. Das OLED-Display gibt Aufschluss über die aktuelle Auswahl.
Die Belegung lässt sich direkt am Controller verändern und in drei Profilen speichern. Das OLED-Display gibt Aufschluss über die aktuelle Auswahl.
Während die Konstruktion bombenfest am Controller hält und das Audio-Signal vom Headset-Eingang weitergeleitet wird, wirken die Rücktasten zwar bei leichten Berührungen etwas wackelig, verfügen aber über ordentliche Druckpunkte, so dass man Aktionen nur selten versehentlich auslöst. Tatsächlich lässt sich auch abseits der Vorteile bei kompetitiven Spielen auch für Solisten der Bedienkomfort steigern. Zudem liegt der DualShock 4 in Kombination mit der Erweiterung immer noch genauso gut in der Hand wie in der Standard-Ausführung.

Kommentare

Arkatrex schrieb am
PickleRick hat geschrieben: ?
14.02.2020 11:11
Arkatrex hat geschrieben: ?
13.02.2020 23:14
Danke! Das ist mir völlig entgangen, aber ja, genau sowas (vielleicht von Sony direkt?) Für nen humanen Preis und alle wären glücklich..
Kennt jemand die Verarbeitung/ Haltbarkeit der Astro Controller?
Also alle Reviews und Tests attestieren der Verarbeitung eine hohe Güte.
Kritikpunkt ist oftmals eine Abweichung von irgendwelchen Messwerten in irgendwelchen Tools oder ein vereinzeltes Montagsgerät.
Edit: Ich habe mir den Astro jetzt mal bestellt und kann ab morgen berichten.
Und? Schon in der Hand gehabt? :Hüpf:
Civarello schrieb am
Was die Qualität der einzelnen Pads angeht hatte ich persönlich die Jahre über mit den XB-Pads die meisten Probleme. Vor allem der linke Stick ist bei mir sowohl beim XB360-Pad als auch dem Standard-XBone-Pad ausgeleiert. Beim XBone-Pad kam kurz danach noch ein Wackelkontakt am micro-USB-Anschluss dazu. Und das obwohl das XBone-Pad vorher wesentlich seltener in Benutzung war (Dualshock 4 an PS4 und PC; XBone-Pad NUR PC). Dass der linke Stick ausleiert hatte ich auch bei einem Dualshock 3.........aber das war so ziemlich am Ende der Generation (hatte die PS3 seit 2007).
Von der Ergonomie her habe ich mit keiner Variante Probleme, bevorzuge aber das SONY-Pad. Liegt für mich persönlich einfach besser und angenehmer in den Händen. Aber natürlich hat hier die weitaus längere Gewöhnung (seit der PS1; was die Form und auch die Anordnung der Sticks angeht) durchaus einen Einfluss auf diese Bevorzugung.
Mehr Tasten am Pad, ohne dass das ganze zu überfrachtet wird find ich klasse. Dafür bietet sich der Rücken des Pads bzw. der Mittel- und/oder Ringfinger natürlich an. Wäre die Frage ob die zusätzlichen Tasten auch am PC erkannt werden; wüsste jetzt aber keinen Grund warum das nicht der Fall sein sollte.
Antiidiotika schrieb am
Der Chris hat geschrieben: ?
14.02.2020 12:47
Antiidiotika hat geschrieben: ?
14.02.2020 02:09
Wenn ich einer Cutscene lausche und die Hände locker in den Schoß lege, sind dennoch beide Daumen mittig auf den Sticks.
Ja gut, dass der Controller während Cutscenes gut in der Hand liegt, ist natürlich bei Sony-Spielen von ganz besonderer Relevanz. Jetzt ergibt alles einen Sinn. Der Kreis schließt sich. :ugly:
Es geht um die Ergonomie des Controllers. Das selbst eine lockere Handhaltung mir ermöglicht, immer die Daumen auf den Sticks zu lassen. Beim Xbox Pad lass ich den Daumen irgendwann locker und damit wäre er nicht mehr auf dem Stick. :roll:
ddd1308 schrieb am
Fühlt sich auf jeden Fall gut an. Ich hatte die ganze Zeit ein Strike Pack. Das hat seinen Zweck voll und ganz erfüllt, hat sich auch gut angefühlt, aber das "Rücktasten-Ansatzstück" fühlt sich doch um einiges wertiger und direkter an. Ich muss mich etwas umgewöhnen, da die Buttons beim Strike Pack eher innenligend sind und beim RA eher hinten, aber nach einer halben Stunde damit zocken gefällt mir die Haptik sehr gut.
schrieb am

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