Death Stranding - Test, Action-Adventure, PlayStation 4

 

Test: Death Stranding (Action-Adventure)

von Jörg Luibl



Entwickler:
Release:
14.07.2020
08.11.2019
Erhältlich: Digital (Epic Games Store), Einzelhandel
Erhältlich: Digital (PSN), Einzelhandel
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Spielinfo Bilder Videos
Sam Porter Bridges

In der Rolle von Sam Porter Bridges soll man das Ende der sterbenden Menschheit aufhalten, indem man die isolierten Gemeinschaften verbindet und Amerika wieder vereint. Sam, hervorragend gespielt von Norman Reedus, hat als einsamer Wolf zunächst gar kein Interesse an dieser Aufgabe, zumal er auf das Scheitern der digital vernetzten Vergangenheit verweist. Wozu also nochmal alle verbinden? Was haben große Nationen der Menschheit gebracht? Bringt doch nix – lasst mich alle mit eurer Politik in Ruhe!

Was soll Sam alles tragen?
Was soll Sam alles tragen?
Aber er ist nicht nur irgendein Bote, der für die Firma „Bridges“ Fracht von A nach B befördert, sondern zum einen der Sohn der letzten Präsidentin. Seine Schwester Amelie, gespielt von Lindsay Wagner, hatte bereits vor Jahren den Auftrag, eine Expedition à la Lewis & Clark von der Ostküste zum Pazifik zu führen. Auf dem Weg sollte sie für den Anschluss an die UCA, die United Cities of America, werben. Doch sie wurde von Terroristen gefangen genommen und kann Sam nur als Hologramm bitten, ihr Werk zu vollenden. Das ist auch der letzte Wunsch seiner Mutter. Und die eigentliche Motivation für Sam loszuziehen.

Gefangener und letzte Hoffnung

Sams Schwester Amelie wurde von Terroristen gefangen genommen.
Sams Schwester Amelie wurde von Terroristen gefangen genommen.
Warum drängen ihn alle? Er ist nicht nur Promisohn und einer der letzten Boten, sondern hat besondere Eigenschaften: Er ist ein Wiederkehrer, der nach dem Tod zurück ins Leben finden kann, wenn seine Seele in der jenseitigen Zwischenwelt den Weg zurück zum Körper findet - während alle Normalsterblichen auf fatale Art explodieren. Er hat eine extreme Phobie gegenüber Berührungen, ist am ganzen Körper von früheren Kontakten gezeichnet, aber er spürt die GDs und sieht ihre schwarzen Handabdrücke am Boden, wenn sie sich wie Monster ohne Gestalt nähern.

Aber sobald er sich für seinen Auftrag mit einem BB verbindet, einem 28 Wochen alten Säugling in einer Glasgebärmutter, kann er sie sogar in der Luft schwebend sehen. Nur bekommt er gleichzeitig Flashbacks aus der Sicht des Kindes von einem unbekannten Mann, gespielt von Mads Mikkelsen. Ist das der Vater? Wie sind dieses BBs entstanden? Ihre Herkunft ist selbst Deadman, gespielt von Guillermo del Toro, ein Rätsel, der Sam als Wissenschaftler der UCA berät. Während er recherchiert, bringt er immer mehr Details ans Tageslicht, auch dank der nahezu totalen Überwachung von Sam. Denn sein wichtigstes Merkmal: Die GDs reagieren allergisch auf sein Blut, so dass er sie mit daraus hergestellten Granaten verwirren und bekämpfen kann.

Kommentare

Ryan2k6 schrieb am
Ich habs gestern beendet. Nur das Nötigste gemacht und auf sehr einfach gespielt. Die Story, die Welt, die Atmosphäre war Kojima typisch sehr gut. Die Schauspieler auch echt gut, obwohl ich ein paar Mal ziemlich im uncanny valley war, gerade bei Mama. Aber auch da sehr hochwertig für einen PS4 Port.
Mit dem Gameplay konnte ich leider nicht viel anfangen und habs deswegen gerusht, vor allem Kapitel 3 und 7 haben mich genervt. Und natürlich Episode 10...uff.
Aber am Ende fand ich es trotzdem ein klasse Kojima Spiel.
Noch einige Fragen zum Ende:
Spoiler
Show
1. Wer sind diese 5? "Personen" die an Sams Strand in der Luft schweben? Das Team?
2. Ich dachte lange, dass BB Sam selbst ist, aber am Ende dachte ich dann, dass Sam zwar ein BB war aus dem man was anderes gemacht hat, aber Lou dann einfach nur ein anderes BB war und die Flashbacks beim verbinden mit Lou, waren die von Sam selbst. Passt das so?
3. WTF is denn ne EE? Ein von Gott gesandtes Wesen? Gab es damals auch ne Dino EE? Apropos Dino, woher hatten sie die Farbfotos eines Dinos mit dieser Nabelschnur?
Hab das alles mit Typisch Kojima abgetan. :D
gEoNeO schrieb am
Ich habe mir vor ca. 2 Monaten die PS4 Pro gekauft, zwecks wenig Interesse an der next-Gen und dazu, zu einen guten Preis. Ich spiele seit etwas 2 Wochen Death Stranding und kann nicht aufhören dieses Spiel zu spielen. Es hat mich absolut in seinen Bann verschlossen. Die Immersion ist der Hammer. Die Musik, die Charakter, die Welt mit ihren facettenreichen Landschaften, die geniale Musik, alles verschmilzt in Death Stranding so genial Miteinander. Ich bin bei Kapitel 2 und habe schon 25h auf den Tacho und spüre weder langweile, oder sonst etwas. Selbst Dinge die ich in andere spiele überhaupt nicht mag, funktionieren hier komischerweise wunderbar. Die Knotenpunkten musste ich auf 5 Sterne bringen, da ich hier bei Death Stranding unbedingt alles machen wollte. Ich weiß, dass dieses Spiel extrem polarisiert und einige es überhaupt nicht nachvollziehen können, aber für mich ist es Balsam für die Seele. Endlich traut sich jemand etwas, was sich nicht der Maße biegen möchte und nimmt sich Zeit. Ich muss aber auch gestehen, dass ich abgedrehte spiele/Filme sehr schätze und teils liebe. Eine Anekdote zu Blade Runner 2049: Als ich im Kino saß und mir den Film genüsslich reinzog, merkte ich im Saal, wie die Leute vor Langeweile auf das Handy starrten. Was mir signalisiert, dass er für einige einfach zu lange ist, oder er eben nicht viel Action bietet Deshalb kann ich viele verstehen, wenn sie mit diesen angeblichen ?DHL Simulator? nichts anfangen können. Für mich jetzt schon ein Klassiker und Lieblingsspiel der letzten Jahrzehnten. Danke Jörg für den Test, auch wenn ich einige Jahre später hier reinschreibe.
sourcOr schrieb am
Wegen toller Synchro soll Jörg ne hohe 70 zücken? :D
AkaSuzaku schrieb am
ZELDAfanboy18 hat geschrieben: ?14.07.2020 15:20 Also ich bin hin- und hergerissen, ob ich weiter machen soll. Langeweile mich bis jetzt echt mega bei dem Game (Mission 12) aber die Atmosphäre is mega. Gameplay ist aber bis jetzt echt mangelhaft. Wird es noch besser? Lohnt sich das Durchhalten? Oder alternativ eine Zusammenfassung bei Youtube schauen? Story scheint interessant zu sein.
Für mich bis jetzt total überbewertet wie Shadow of the Colossus (wäre bei mir eher 87/100) und Last Guardian (wäre bei mir eher 70/100).
Bei Letzteren beiden sehe ich das nicht anders, Death Stranding wird für mich aber schon seiner Wertung gerecht. Letztendlich ist aber ja immer die Frage entscheidend, inwiefern man sich auf gewisse Spielmechaniken einlassen kann.
Zu deiner Frage: Ahti scheint davon auszugehen, dass du Kapitel 12 meinst, wenn dem so ist, kann ich nur auf seinen Kommentar verweisen. Solltest du Auftrag Nr. 12 meinen, also noch ganz am Anfang sein: Das war tatsächlich der bislang für mich langweiligste Abschnitt im Spiel. Kurz darauf schoss die Motivation aber aufgrund neuer Mechaniken in ungeahnte Höhen. (Ca. ab Auftrag Nr. 14). Ich kann daher nur dringend dazu raten dem Spiel mal noch vier, fünf Stunden zu geben.
Wenn es dann immer noch nicht passt, würde ich tatsächlich empfehlen abzubrechen.
schrieb am

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