Death Stranding - Test, Action, PlayStation 4 - 4Players.de

 

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Action-Adventure
Entwickler: Kojima Productions
Publisher: Sony
Release:
Q2 2020
08.11.2019
Jetzt kaufen
ab 56,90€
Spielinfo Bilder Videos
Ein Highway aus dem Nichts
 
Beteiligt Sam sich am Bau von Straßen und Brücken, dann kommt er schneller mit Fahrzeugen voran. Es sieht richtig cool aus, wenn im Nirgendwo ein Highway entsteht. Irgendwann greift er nicht nur auf eine Wettervorhersage auf der Karte zurück, um dem Zeitregen besser auszuweichen. Er kann sogar coole robotische Transportbots einsetzen, um Ware von A nach B zu bringen. Je nachdem wie gut er die Infrastruktur entwickelt hat, erreichen sie ihr Ziel auf zwei staksenden Beinen schneller und mit weniger Schäden.

Auch das Konstruieren wird immer vielfältiger: Sam kann zunächst „nur“ Briefkästen, Wachtürme und Brücken bauen. Dann kommen Generatoren hinzu, mit denen man Fahrzeuge und Exoskelette aufladen kann. Es folgen unterirdische Basen, die man als Lager in der Wildnis anlegen kann, sowie Unterstände gegen den Zeitregen inklusive Reparaturspray.  
 
Mit der Zeit wächst das Arsenal an Ausrüstung und Waffen.
Mit der Zeit wächst das Arsenal an Ausrüstung und Waffen.
All das klingt nach All-you-can-build, ist aber lokal begrenzt, auch wenn man online spielt, verbraucht dazu einen oder mehrere der sechs Rohstoffe – es gibt Chirale Kristalle, Metall, Keramik, Resine, Legierungen und Chemikalien. Zudem frisst der Zeitregen an allem Gebauten und man kann nicht alles endlos an das Netz der UCA anschließen, weil es Energie des lokalen Knotens verbraucht. Vor allem Straßen oder andere große Konstrukte verschlingen so viele Rohstoffe, dass sich auch die Zusammenarbeit mit anderen Spielern lohnt. Mit ihnen kann man gezielt Verbindungen eingehen, um z.B. die Fracht des anderen in seiner Welt besser sichtbar zu machen.
 
Ein Stern mit fünf Fähigkeiten

Man bekommt einzigartige Ausrüstung, wenn man den Leuten Fracht bringt und das Vertrauen stärkt.
Man bekommt einzigartige Ausrüstung, wenn man den Leuten Fracht bringt und das Vertrauen stärkt.
Und je besser man liefert, je stärker die Bindungsstufe, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass man etwas Besonderes geschenkt bekommt. Etwas unbefriedigend bleibt allerdings die Entwicklung des Helden, der in den fünf Bereichen Lieferzeit, Brücken-Link, Frachtzustand, Liefervolumen sowie Verschiedenes aufsteigt, die in einem Stern mit Zacken dargestellt werden – das erinnert ein wenig an die Darstellung der Spielerfähigkeiten in Pro Evolution Soccer.  
 
Diese Sternzacken wachsen, wenn Sam bestimmte Anforderungen erfüllt und alle zehn Stufen wird er besser: Erreicht man z.B. Frachtzustand Level 30, findet er leichter sein Gleichgewicht; in einem anderen Bereich verliert er weniger leicht das Bewusstsein bei Blutverlust. Das ist ein schöner Nebeneffekt, aber man hat nicht das Gefühl, dass man ihn damit spezialisieren kann, so dass sich andere Spielweisen oder Aktionen ergeben. Das ist meine Perspektive als alter Rollenspieler, der so etwas natürlich immer auf der Wunschliste hat.

Kommentare

Xris schrieb am
Mich stört der Monster Energy Drink nicht. Finde nur bedenklich das er quasi als Heilung/Erfrischung des Protagonisten dient. Einem nicht sehr aufgeklärten Publikum...
Ich hab mir übrigens neulich mal einen Monster gegönnt. Dachte es unterstreicht vll noch ein wenig die Atmo beim Spielen. :lol: schmeckt scheiße. Ich bleibe bei eiskaltem Red Bull. Letzteres trinke ich tatsächlich gerne mal. Selten. Und nur weil es mir schmeckt.
Gesichtselfmeter schrieb am
Episode 7, lol. Wenn man denkt, Kojima hätte seinen Zenit an Abgedrehtheit irgendwo in der MG-Saga erreicht.
Diese Ideen...
Spoiler
Show
das Heartmans Fall von einem aufblasbaren Gummiboden sanft gebremst wird, dass man 3 Minuten wartet bis er sich von seinem Herztod erholt, oder das Sam beim rausgehen auf dem Grammophon scratched. Überhaupt die ganze Hintergrundgeschichte...
, ich kann nicht mehr :mrgreen:
Kojima könnte Tetris mit Zwischensequenzen machen und ich würde ihn feiern :lol:
Ich weiß nicht, was alle mit den Bosskämpfen haben...es kann und soll nicht alles Dark Souls sein. Und kaum ein Open-World Game, FPS oder TPS haben gescheite Bosskämpfe. Weder Gears, Halo, Uncharted, etc.
Metal Gear Bosse waren von der Inszenierung immer genial, aber selten spassig vom Gameplay...das waren eher clevere "Puzzle".
In Death Stranding finde ich die Ideen was Boss-Kämpfe im weitesten Sinne angeht bislang durchweg genial und frisch.
Bin jetzt in Episode 8 und
Spoiler
Show
die beiden Clifford-Begegnunen fand ich bislang spitze allein wegen der ganzen Atmosphäre.
Der Part in WWII war sogar spielerisch super-geil, das war wie plötzlich eine Battlefield Map solo gegen Skelett-Soldaten-Bots zu spielen...in einem DHL-Simulator!!! Die BTs werden auch immer krasser...wenn Du plötzlich zwei von den Tentakel-Löwen gegenüberstehst, ist Flucht doch die bessere Wahl. Die Teer-Typen am Boden haben jetzt auch neue Tricks auf Lager.
Grafisch zieht das Spiel stellenweise locker an Red Dead 2 vorbei. Bester Schneesturm in einem Videospiel und erst die
Spoiler
Show
Superzelle am Himmel
, Hammer.
Gebt dem Mann alle GOTY-Awards und den Hatern ausreichend Salzstangen. :lol:
DONFRANCIS93 schrieb am
Ich habe das Spiel nach knapp 80 Stunden endlich beendet und muss das Ganze erstmal sacken lassen.
Trotzdem erstmal eine Review, die im Laufe der nächsten Tage erweitert wird.
Für mich auf jeden Fall mit großem Abstand die einzigartigste Spielerfahrung dieser Konsolengeneration. Ich bin kein Fan von super langsamen Spielen, aber auch kein Actionfan à la CoD. Ein SotC habe ich geliebt. Ein RDR2 hat mich zum Beispiel eher enttäuscht. Diese erzwungene Verlangsamung des schon gemächlichen Spieltempos in bestimmten Situationen fand ich damals einfach nervig (z.B. Lager). Also ich bin ich eigentlich nicht der Gamer für diese Art von Spiel.
Hier hatte ich das Problem erstaunlicherweise aber (fast) gar nicht, da das Tempo über die 80 Stunden größtenteils gleich blieb.
Ich versuche zwar Spoilerfrei zu bleiben, packe sicherheitshalber aber alles hinter Spoilerzeichen
Spoiler
Show
Positive Aspekte:
- Das Gameplay ist erstaunlich spaßig, präzise und breit gefächert. Mir fällt kein Spiel ein, dass über so eine lange Spielzeit stetig neue Gameplayaspekte bietet und diese sinnvoll und spaßig einbindet (z.B. die Zipline).
- Die Steuerung von Sam ist extrem präzise, komplex und simpel zu gleich. Das balancieren macht Spaß und man muss L2/R2 nicht dauerhaft gedrückt halten
- Auch die allgemeine Konzeption ist so genial, wie simpel. Die Openworld ist dein Feind, den du erstmal bezwingen musst. Je mehr Zeit man in dieser Welt verbringt, desto mehr wird sie zum Spielplatz, man muss sie aber trotzdem respektieren.
Es ist schon irgendwie ironisch, dass viele Spieler, die das Spiel noch nie gespielt haben, es als schlechteste Form des Openworldkonzepts beschrieben haben (Wandersimulator), obwohl DS eigentlich das einzige Spiel ist, welches das Spielkonzept "Openworld" am meisten respektiert und gekonnt einsetzt. Die meist leere und mysteröse Welt ist der Star in diesem Spiel, während die OW in vielen anderen Spielen einfach nur als Deko dient.
- Story ist fantastisch. Anfangs sehr...
Danilot schrieb am
Zurück zum Game:
Jetzt im Endgame merke ich erst, weil ich die Gebiete vorher nicht so intensiv abgegrast habe, was da alles an Gameplayideen und Gimmicks noch drin steckt.
Es ist schon krass, was man da alles freispielen kann:
Spoiler
Show
Ein Mundharmonika für die Rast, den Bridget-Transporter für schwere Lasten, und der fährt fast überall drüber, oder eine Gun zum Ranziehen von rumliegenden Paketen. Die Pakete kommen dann auf Sam zugeschnellt und er muss sie in der Luft auffangen (mit L2/R2). Die Dinger benutzen auch die MULES.
Man kann mit den friedlichen Boten Fracht tauschen, wenn man etwas in der Hand hat und es ihnen hinstellt.
Man kann den eigenen Rucksack färben und erweitern mit zusätzlichen Taschen, die man frei herstellen und auf dem Rucksack anordnen kann. Und schon sind 5 Granatenboxen in kleinen Rucksacktaschen untergebracht und auf dem Rucksack ist wieder mehr Platz. Und das kommt so nebensächlich ins Spiel wie damals der Waffenkonstrukteur in MGS5.
Nichts davon muss man entdecken oder nutzen, aber es macht Laune.
Es gibt diverse weitere Chiralium beschichtete Hilfsmittel, welche man geschenkt bekommen kann. Eine deutlich stärkere GD-Gun (bin schon auf die Stufe 3 Variante gespannt).
Der Straßenbau wird mit dem Laster echt easy und im ersten Gebiet kann man die gesamte Karte mit den Seilbahnen verbinden, was noch zügigere Reisen ergibt als das Auto-/Motoradfahren (aber nicht so viel Spaß macht).
Überhaupt gibt es diverse weitere Prepper zu entdecken. Ja...also da scheint noch einiges zu kommen... o.O
Doc Angelo schrieb am
George Orwell42 hat geschrieben: ?
Gestern 23:03
Die Frage ist doch, ist das hier klassische Werbung/PP?
Ja. Es ist ganz normale Werbung.
George Orwell42 hat geschrieben: ?
Gestern 23:03
Ich finde es daher nicht verwunderlich wenn jemand gerne seine Lieblingsmarken in seinen Spielen sieht.
Ich kann nur erahnen, wie groß der Umsatz von diesem Drink durch die Decke geht, wenn die Leute glauben, das Kojima selbst das Zeug trinkt.
schrieb am

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