Geister-Multiplayer
Immer wieder erscheinen aus dem Nichts andere Mitspieler, die ihre Ressourcen auf den Bus laden oder neue
Das Online-Kollektiv: Andere Mitspieler helfen parallel mit, die Stadt neu aufzubauen.
Gegenstände bauen. Mit Gesten kann man sich verständigen, was in der sterilen Spielwelt zumindest ein wenig das Gefühl von Zusammengehörigkeit vermittelt. Leider ist man dennoch die meiste Zeit auf sich alleine gestellt, weil Spieler, sobald sie ihre Arbeit erledigt haben, im Nichts verpuffen. The Tomorrow Children ist als Online-Multiplayer-Erfahrung ausgelegt: Als Klon-Armee muss man Ressourcen beschaffen, die Stadt gegen die Izverg-Monster verteidigen und für Nachwuchs sorgen. Bisher ist nicht klar wie diese strategischen Abläufe in der finalen Version des Spiels nur anhand von Gesten vermittelt werden sollen. Beispielsweise ist es möglich sich von Mitspielern heilen zu lassen. Beim Klettern durch die Insel-Gebirge steht man jedoch eigentlich immer alleine da. Bis auf gelegentliche Geschenke hat man doch sehr stark das Gefühl, dass jeder sein eigenes Süppchen kocht. Ob Entwickler Q-Games weitere Multiplayer-Mechaniken oder gar eine Chat-Funktion integriert, bleibt abzuwarten.
Klassen-Gesellschaft
Der mysteriöse Mann im Fernseher setzt Spieler zunehmend unter Druck.
Das fröhliche Bauen und Sammeln wird immer wieder von den gruseligen Anweisungen des Mannes im Fernseher unterbrochen. Immer wieder fragt man sich wieso man seinen Anweisungen überhaupt folgt. Soll wirklich eine neue Zivilisation entstehen? Was ist das Ziel des Ganzen? Auch die Unterteilung der Bürger in drei Klassen macht stutzig. Schnell hat man sich vom Proletariat zur Bourgeoise hochgearbeitet, darf wählen gehen und bessere Waffen nutzen. Als Mitglied der „Bourgeoisie-Rezidenty“ darf man sich sogar mit einem eigenen Haus niederlassen. Das stimmige Artdesign und der gemütliche Spielfluss ziehen einen immer wieder in seinen Bann, so dass man unangenehme Fragen zu gern gegen Äpfel und Spitzhacke tauscht.