Age of Wonders: Planetfall - Vorschau, Strategie, PC, PlayStation 4, Xbox One - 4Players.de

 

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Age of Wonders: Planetfall (Strategie) von Paradox
Wundersame Sci-Fi-Welt
Strategie
Entwickler: Triumph Studios
Publisher: Paradox
Release:
06.08.2019
06.08.2019
06.08.2019
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ab 44,99€

ab 46,99€
Spielinfo Bilder Videos

Nach über 15 Jahren im Bereich der klassischen Fantasy sind die niederländischen Triumph Studios, die 2017 von Paradox Interactive übernommen wurden, erstmals umgeschwenkt und werkeln seither an einem Strategiespiel in einem Science-Fiction-Szenario - wobei die Entwickler eigentlich der Ansicht sind, dass sie nun auf Fantasy in einem futuristischen Setting setzen würden. In unserer Vorschau haben wir erste Kolonien auf einer fernen Welt gegründet.



In Age of Wonders: Planetfall geht es um die Hinterlassenschaften der interstellaren "Star Union", die auf einem mysteriösen Planeten entdeckt wurden. Nun versuchen sechs Fraktionen zwischen üppigen Landschaften, wilden Einöden und überwucherten Megastädten dort Fuß zu fassen und die Geheimnisse längst vergessener Technologien zu entschlüsseln. Einheimische Lebewesen, weitere Nebenfraktionen und andere Überraschungen erwarten die Besucher ebenfalls …

Die Überreste der Star Union

Age of Wonders: Planetfall unterteilt sich grundlegend in zwei Bereiche: den Aufbau und die Verwaltung der eigenen Kolonie auf der strategischen Weltkarte à la Civilization und die taktischen Gefechte auf separaten Schlachtfeldern à la XCOM. Sowohl der Globalstrategieteil als auch die Kämpfe werden rundenweise gespielt. Age of Wonders 3 wird also konsequent fortgeführt.

Vor dem Planetfall muss man sich für eine Fraktion entscheiden. Zur Auswahl stehen die militanten Vanguard (Menschen), die ehemalige Schwarm-Insektenrasse der Kir'ko, die ausschließlich aus naturbegeisterten Frauen bestehenden Amazonen,

Eine futuristische neue Welt wartet ...
Eine futuristische neue Welt wartet ...

die industriellen Dvar und die Cyborg-Zombies der Assembly. Die letzte Fraktion soll demnächst enthüllt werden. Sämtliche Fraktionen sollen in irgendeiner Form mit der Star Union verbunden sein.

Sechs Fraktionen, sechs Sichtweisen

Die Fraktionen unterscheiden sich in ihrer Spielweise, bei den Waffentypen und ihrer Kampfstrategie. Die Kir'ko zum Beispiel vermehren sich rasant und setzen auf große Armeen mit Bio- und Psi-Waffen. Sie verfügen über starke biologische Nahkampfeinheiten sowie Energieschilde. Die Amazonen setzen auf Bio- und Laser-Waffen, kommandieren technologisch modifizierte Tiere und können die Sektoren auf der Weltkarte in Wälder terraformen, wodurch sie sich schneller bewegen können.

Nach der Fraktionswahl entscheidet man sich für eine wissenschaftliche Schwerpunkt-Technologie, die abermals den angepeilten Spielstil beeinflusst. Bisher wurden Massenvernichtungswaffen zur planetaren Auslöschung (Promethean), eine Alien-Parasit-Kombination mit Biowaffen (Xenoplague) und  Teleportation und Energie-Manipulation (Voidtech) enthüllt.

Auch das Aussehen des Commanders darf man anpassen.
Auch das Aussehen des Commanders darf man anpassen.

Diese Wahl spiegelt sich später im Forschungsbaum entscheidend wieder. Im finalen Spiel soll es noch drei weitere Schwerpunkt-Technologien geben.

Abschließend wird ein personalisierter "Commander" mit Perks und Startausrüstung erstellt, der auf der Weltkarte präsent ist und die Armeen, die aus bis zu sechs Einheiten bestehen können, anführt. Im späteren Spielverlauf schließen sich noch weitere Helden-Charaktere der Fraktion an. "Commander", Helden und Einheiten gewinnen in den Gefechten übrigens an Erfahrung und lassen sich verbessern bzw. spezialisieren.

Planetfall

Nach dem Touchdown auf dem Planeten verfügt man wie in Global-Strategiespielen üblich zunächst über eine Hauptstadt bzw. Kolonie. Dabei fällt sofort auf, dass die Oberfläche aus mehreren Sektoren besteht, die wiederum aus vielen Hexfeldern zusammengesetzt sind. Die Sektoren lassen sich annektieren und bestimmten Kolonien zuweisen, doch dazu später mehr. In der Startkolonie beginnt der typische 4X-Marathon. Man baut Gebäude, bewegt die Einheiten, sorgt sich um Ressourcen (Nahrung, Energie, Produktion) und legt die Forschungsprojekte fest. Geforscht wird in zwei getrennten Bereichen: Militär und Soziales. Zu den militärischen Technologien gehören die Waffen und die gewählte Schwerpunkt-Technologie. Zu den sozialen Projekten zählen die fraktionsspezifischen Doktrinen bzw. Spezialfähigkeiten, Wirtschaftspolitik und Operationen wie Spionage.

Dieser Sektor wurde von der Kolonie abgeschnitten und produziert daher nichts.
Dieser Sektor wurde von der Kolonie abgeschnitten und produziert daher nichts.


Ausbeutung der Provinzen

Weiter geht es mit dem Ausbau der Kolonie. Hierzu schaut man sich die umliegenden Sektoren mit ihren Biomen und geographischen Besonderheiten näher an. Ein Fluss bringt zum Beispiel zusätzliche Nahrung. Wald sorgt für Produktion oder Nahrung. Oftmals findet man dort Nebenfraktionen, Einheimische, Relikte oder brauchbare Hinterlassenschaften wie eine Forschungsstation oder eine Reparaturanlage für Einheiten. In der praktischen Sektorenübersicht sieht man alle Vor- und Nachteile auf einen Blick und kann alsbald entscheiden, welche Kolonie diesen Sektor als Provinz annektieren soll. Nun darf man in der zugewiesenen Kolonie festlegen, wie dieser Sektor genutzt werden soll, ob zum Beispiel Nahrung, Forschung oder Produktion "ausgebeutet" werden soll. Idealerweise sollte man die Form der "Ausbeutung" auf die dort vorhandenen Ressourcen zuschneiden, vor allem wenn man den Sektor aufwerten und weiter spezialisieren möchte. Diese Boni und erwirtschafteten Güter fließen aus der Provinz in die zugehörige Kolonie.

In den Sektoren können alternativ auch Frontbasen oder neue Kolonien errichtet werden, wobei man neue Kolonien nur gründen kann, wenn sie nicht an bisherige Kolonien (nicht Provinzen) angrenzen. Die Entwickler wollen mit dieser Beschränkung dafür sorgen, dass es keinen "City-Spam" gibt, um die Karte möglichst schnell zu erobern. Während bei Age of Wonders 3 laut Triumph ein Reich aus ungefähr zehn Städten bestand, soll das Imperium bei Age of Wonders: Planetfall aus ungefähr sechs bis sieben Kolonien bestehen, was der Übersicht zugutekommen, aber keinesfalls die strategischen und taktischen Möglichkeiten einschränken soll.

Kommentare

jpnayzn schrieb am
Ich bin optimistisch, dass das ein sehr geiles Game wird. Age of Wonders III spiele ich bis heute kooperativ im Hot Seat und es wird nicht langweilig!
HellToKitty schrieb am
Die zu großen Schlachten in AoW3 waren für mich auch zu viel des Guten. Wenn das Spielkonzept jetzt kompakter wird und ansonsten alles weitgehend gleich bleibt, sollte Planetfall was für mich werden. Zumal ich das Setting für 4x auch ansprechend finde.
scrai schrieb am
Ich spiele gerade Age of Wonders 3 und so toll finde ich es nicht. Man muss unheimlich aggressiv spielen, sonst überrennt einen die cheatende KI plötzlich. Selbst wenn man deutlich mehr Städte hat ist man im Lategame ökonomisch chancenlos. Deswegen heißt es nur Rush Rush Rush und da geht der 4X-spaß flöten.
Starslayer78 schrieb am
AoW3 war kein schlechtes Spiel, mir hatten nur die Gefechte nicht gefallen, weil es mir einfach zuviele Einheiten wurden und die KI nicht die hellste war, gerade Belagerungsgefechte fand ich einfach nur anstrengend. Da gefällt es mir echt gut, das man es bei AoW:Pf reduzieren will und einem Cityspam aller Civ gleich auch noch den Riegel vorschiebt.
Ein Spiel auf das man ein Auge werfen kann. Wenn die KI anständig spielen kann und man angenehm unterschiedliche Einheiten bekommt, könnte das Game für eine echte Überraschung sorgen.
Da Paradox da hinter steht, werden wir uns wohl nur auf eine grottige Übersetzung freuen dürfen und mal schauen was sie für eine DLC Politik verfolgen. Bin bei EU4 ausgestiegen, weil es mir etwas überhand genommen hat, die Änderungen waren zwar meistens nicht schlecht und hatten sich gut eingefügt, aber es wurden mir einfach zuviele, gerade als diese Immersionspacks für jede Nation einzelnd kamen, hat es mir gereicht.
Trumperator schrieb am
die dlcs waren noch mit das beste an aow3. klassische addons, sinnvolle erweiterungen und vor allem nur 2 an der zahl! paradox verkauft jeden patch als dlc.
mir gehts da weniger um die performance sondern um das genre an sich. ich befürchte da nur unnötige kompromisse, wenn man allen die gleiche erfahrung bieten möchte.
schrieb am

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