Warhammer: Chaosbane - Vorschau, Rollenspiel, PC, PlayStation 4, Xbox One - 4Players.de

 

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Warhammer: Chaosbane (Rollenspiel) von Bigben Interactive
Diablo in der Warhammer-Welt?
Action-Rollenspiel
Entwickler: Eko Software
Release:
04.06.2019
04.06.2019
04.06.2019
04.06.2019
04.06.2019
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Spielinfo Bilder Videos

Obwohl selbst das Diablo-3-Add-On Reaper of Souls bereits gut fünf Jahre zurück liegt, scheint es abseits von Free-to-Play-Titeln kaum Studios zu geben, die Blizzard auf einem seiner Spezialgebiete herausfordern wollen. Dabei gibt es durchaus interessante Alternativen. Wie z.B. Warhammer Chaosbane, das wir nicht nur bei einem Entwicklerbesuch, sondern auch in der jüngst beendeten Closed Beta ausführlich vorab spielen konnten – mehr dazu in der Vorschau.


Diablo ist überall

Egal ob ein Action-Rollenspiel mit Iso-Ansicht und einer Menge Beute ein Fantasy-Setting hat, in der Zukunft angesiedelt ist oder ein bodenständigeres Szenario verfolgt: Es wird zwangsläufig immer zu einem Vergleich mit Diablo kommen. Blizzard hat über drei Haupt-Teufelsjagden sowie zahlreiche Add-Ons nicht nur das Genre quasi im Alleingang aus dem Boden gestampft, sondern beinahe nach Belieben dominiert. Natürlich gab es auch immer wieder Herausforderer, die am Thron gewackelt haben: Sacred ist dabei zu nennen, Evil Islands, Dungeon Siege, Titan Quest, Victor Vran, Path of Exile, The Incredible Adventures of Van Helsing oder Grim Dawn, dazu in Entwicklung befindliche Projekte wie Wolcen und Co. Bedarf für das, was in unserer Redaktion liebevoll gerne auch als „Kloppmist“ durchgeht, ist auf jeden Fall da. Und mit Games Workshop hat sich letztes Jahr einer der ganz großen Lizenzgeber in den Kampf eingeschaltet, als Neocore Warhammer 40K Inquisitor – Martyr veröffentlichte. Das Ergebnis war ambitioniert und im Kern spielenswert, konnte aber an der Vormachtstellung von Diablo 3 nicht rütteln.

Mit Warhammer Chaosbane, das von den Eko Studios für Big Ben Interactive produziert wird, bedient man das der Diablo-Serie deutlich näher stehende Fantasy-Universum der britischen Tabletop-Spezialisten. Und wie mir einer der Entwickler im Gespräch verriet, hat man sich natürlich angeschaut, was Diablo gut macht. Aber auch, wo Blizzard es versäumt hat, dem Genre neue Facetten hinzuzufügen oder bei der Benutzerführung Wünsche offen ließ. Bei der Kulisse, die ihre Ursprünge zwar zwangsläufig aus der verwendeten Warhammer-Lizenz zieht, aber dennoch Ähnlichkeiten zu Diablo 3 offenbart, wird man früher oder später um Vergleiche mit der Jagd auf Belial, Azmoden und dergleichen ebenfalls nicht herumkommen. Den Gefechten, die man hier gegen deutlich mehr gleichzeitig angreifende Gegner bestreitet als in D3, fehlt zwar die allerletzte Wucht und damit auch Eindringlichkeit. Doch wenn sich der Qualm des Kampfes verzogen hat und die Effektflut der Spezialattacken abebbt, ist dies beinahe egal: Der Boden ist mit Leichen, Gold und Beute gefüllt. Und wie ein Großteil aller Action-Rollenspiele lebt auch Warhammer Chaosbane von diesen Elementen.

Story und Charakter-Entwicklung

Warhammer Chaosbane fordert Diablo 3 zum Duell. In einigen Punkten ist man unterlegen. In anderen versucht man mit guten Ideen an der Blizzard
Warhammer Chaosbane fordert Diablo 3 zum Duell. In einigen Punkten ist man unterlegen. In anderen versucht man mit guten Ideen an der Blizzard'schen Teufelsjagd vorbeizuziehen.
Natürlich darf  man die Geschichte nicht außer Acht lassen, die maßgeblich von Games Workshop mitgestaltet wurde und deren Dialoge zwar keine Auswahlmöglichkeiten erlauben, aber abhängig von der aus vier Archetypen gewählten Hauptfigur leicht unterschiedlich verlaufen. Die konnte sowohl beim Spiel mit den Entwicklern als auch in der Beta in den ersten Stunden zwar keine Ausrufezeichen setzen, bietet mit ihrer Gut-Böse-Mär allerdings dennoch einen passablen erzählerischen Unterbau – der sich zudem nahtlos in das aufgebaute Warhammer-Lore einfügen soll. Darum werden wir uns jedoch im Test eindringlicher kümmern. Für die Vorschau stehen Mechanik, Charakterentwicklung und Benutzerführung im Vordergrund. Und hier liefert Chaosbane durch die Bank mindestens gute Ergebnisse ab. Egal ob man sich für den menschlichen Ritter, den Hochelfen-Magier, die Waldelfen-Bogenschützin oder den Zwerg mit seinen Äxten entscheidet, ist die Steuerung angenehm direkt und bietet mit der individuellen Verwendung des rechten Sticks eine interessante Variante des üblichen Klick-und-Weg-Kampfsystems. Der Ritter z.B. kann darüber eine magische Schildattacke mit Abkühltimer in einem 360-Grad-Radius aktivieren, die Gegner zurückwirft. Zwerg und Waldelfe können auf Bewegungsmodifikatoren zurückgreifen. Und der Magier hat die Möglichkeit, einige seiner Zauber aktiv zu steuern, anstatt den Feuerball „einfach“ nach vorne abfeuern zu können. Diese Ergänzung des Kampfsystems ist besser gelungen als die zwar gut gemeinte, aber hinsichtlich der Echtzeit-Umsetzung nicht akkurate Ausweichrolle, die in den Konsolenversionen von Diablo 3 eingeführt wurde und Pate für den Stickeinsatz hier stand.


Kommentare

Leon-x schrieb am
LePie hat geschrieben: ?
04.06.2019 14:41
Apropos (da ich selber das Spiel beim gerade laufenden GoG-Sale mitgenommen habe), hast du mal Vikings: Wolves of Midgard ausprobiert?.
Auch wenn es nicht an mich gerichtet war. Cooler Tipp. Habe es mir mal angesehen und dann auch gleich im GoG Angebot geholt. Danke.
LePie schrieb am
nawarI hat geschrieben: ?
02.05.2019 15:59
Bei derlei Spielen, die auf Coop ausgelegt sind, frag ich mich generell immer wieso man so einen Quatsch macht und dem Spieler da drölfzillionen Plätze im Inventar aufdrücken muss.
Man MUSS Zeit im Inventar verbringen um seinen Char zu verbessern, aber eigentlich will man doch nur spielen! und wenn die Freunde dann schon fertig sind, wirds nur noch nerfiger. Man will ja kein Inventarwühler sein, aber manche Spiele zwingen einen dazu sich durchs Inventar zu wühlen.
[...]
Sowas mit ein paar Klassen und 2, höchstens 3 Spezialfähigkeiten wäre ein Traum.
Apropos (da ich selber das Spiel beim gerade laufenden GoG-Sale mitgenommen habe), hast du mal Vikings: Wolves of Midgard ausprobiert?
Dort verbringt man nur minimal Zeit mit Ausrüsten und Attributspunkteverteilen, es gibt auch nur eine Hand voll Skills und der Skilltree ist sehr überschaubar. Man wählt von der Stadt aus ein Gebiet (im Spiel 'Raid' genannt) aus, und metzelt sich dann quasi nonstop durch Gegner.
Couch Co-op gibt's da, glaub ich, auch.
NagumoAD schrieb am
bondKI hat geschrieben: ?
07.05.2019 13:05
Bringt einem aber nicht viel, denn gegen Ende werden die Pets innerhalb von 2 Sekunden sofort von Gegnern umgehauen. (Aber Balancing haben die schon in TQ nicht hinbekommen)
Das ist so absolut nicht wahr. ich habe komplett Ashes und Vanilla mit meinem Necro/Arcan auf HC durchgepielt. Mit den richtigen Devotions sterben Deine Minions eben nicht einfach so. Weiterhin sind es auch nicht einfach 1 - 2 Minions. GD hat mir seit D2 endlich wieder dieses Gefühl eines "richtigen" Necros gegeben.
Was man dem Spiel "vorwerfen" könnte, wäre vielleicht, dass es relativ langsam in die Gänge kommt. Gerade da ist D3 von Anfang an gleich stärker. Für mich ist das aber eher eine Stärke des Spiels, weil ich wirklich das Gefühl habe von einem Level 1 "Ich kann grad mal mit linker MT zuschlagen" hin zu einer Level 100 "Ich nutze 4 - 5 Aktivskills, habe 3 Tränke für Bosskämpfe und benötige eigentlich eine 3. Leiste für alle Passiv skills + Minions" Mordmaschine mich zu entwickeln. Spielen in GD im HC in Ulti in den "richtigen" Gebieten fühlt sich teilweise auf meiner Tastatur wie Klavierspielen an :D .
Mein Problem ist, dass H&S mit zu meinen Lieblingsgenres zählen und ich dann Titeln auch gerne mal ne Chance einräume. Ich mag halt einfach nur nicht dieses Neuzeitliche der Spieler darf nichts falsch machen können, sonst weint er so dolle Gehabe. Dazu gehören auch solche Designentscheidungen wie: Mmmhh, ich glaube der durchschnittliche Spieler ist zu dumm sich 5 verschiedene Resistenzen zu merken. Ich habs: Wir machen einen Wert für alles und für den gibt es einfach mal kein Cap. Höher is bessa! Versteht jeder Ork!"
Ich hoffe auf einen schnellen Test von 4players, weil ich Angst habe wieder so ne Enttäuschung wie Martyr zu erleben ;)
atum84 schrieb am
Hi,
hat jemand eine Info/Erfahrung mit der Magnus Edition für die ps4? Gibt es den code von amazon heute dann?
cHL schrieb am
LePie hat geschrieben: ?
09.05.2019 15:05
BotB 6L + 4x blaue Sockel ... auweia >_<
wobei der nicht mandatory ist.
trotzdem aus dem buildguide:
SpoilerShow
"Do not use Chromatic Orbs on the Belly, as getting so many blue sockets is way too hard. Instead, use the socketing trick at your crafting bench. You will find the socket crafting recipes in Delve. Craft 2 sockets, then set them to blue to with "Two Blue Sockets" recipe. Now add a third socket. If it's not blue, craft the Belly back to two sockets. Only the newly added third socket will be removed. Now you can keep trying until you get a third blue socket. Repeat this process for the fourth socket. The fifth and sixth sockets are the same procedure, only now instead of blue we want the last two sockets to be green. We do green last because Belly has a Dexterity requirement, so it rolls greens much easier than blues. The fifth and sixth socket recipes are the most expensive, so we don't want to have to repeat it too much. Once you have your 4B2G Belly, all that's left is to link it. No special trick there. Gamble by spamming Fusing Orbs on it, or fork up 1.5k Fusings to craft it. I prefer the craft to save my mouse button.
schrieb am

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