Days Gone - Test, Action, PlayStation 4 Pro - 4Players.de

 

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Action-Adventure
Entwickler: Bend Studio
Publisher: Sony
Release:
26.04.2019
26.04.2019
Jetzt kaufen
ab 58,90€
Spielinfo Bilder Videos
Charakterentwicklung und Fähigkeiten

Deshalb lohnt es sich, sowohl Deacons drei Grundwerte Leben, Ausdauer, Konzentration als auch seine Fähigkeiten in den Bereichen Nahkampf, Fernkampf sowie Survival stückweise zu verbessern. Allerdings braucht er für Erstere die Spritzen aus den NERO-Laboren: Dahinter verbirgt sich die mysteriöse Organisation, deren Hubschrauber seine schwer verletzte Frau Sarah nur widerwillig in ein Flüchtlingscamp transportierte - dort steht jetzt Sarahs Grabstein, den Deacon immer wieder besucht.

Ein wichtiger Zweig der auch über Rückblicke erzählten Story beschäftigt sich mit den unklaren Zielen von Nero, also muss Deacon immer wieder in ihre Labore einbrechen, wobei es auch kleine Rätseleinlagen sowie Vorbereitungen gibt: Mal fehlt
sdf
In den Höhlen muss man vorsichtig sein...
dem Generator der Saft, mal müssen Lautsprecher vor dem Eindringen deaktiviert werden, damit man nicht sofort von Freakern umzingelt wird. Trotzdem haben die Bend Studios in diesen Situationen einiges an Potenzial liegen lassen, denn sie sind viel zu einfach gelöst - das geht auch bei Safes so weit, dass die Kombination einen Raum weiter zu finden ist.

Aber nicht nur die in Labors erbeuteten Spritzen stärken Deacon:  Mit jedem Aufstieg bekommt er einen Punkt, den er auf Fähigkeiten verteilen darf - je mehr er in einem Bereich investiert, desto früher werden dort weitere in jeweils fünf Stufen freigeschaltet. So kann man sich theoretisch auf Nahkampf, Fernkampf oder Survival spezialisieren, wobei die Nützlichkeit sehr unterschiedlich ausfällt. Gerade zu Beginn hilft einem Durchschlagskraft natürlich eher als die Anzeige von Pflanzen auf der Karte. Schön ist zwar, dass manche neuen Fähigkeiten auch Steuerungszusätze bzw. Bewegungen mit sich bringen - es geht also nicht nur um erhöhte Statistiken. Trotzdem sind die Talentbäume auf lange Sicht nicht interessant genug.

Kein stumpfes Geballer

Man kann von der Schrotflinte bis zur Handgranate auch für reichlich explosive Gefechte sorgen, zumal man Ölkanister & Co spektakulär in die Luft jagen kann. Zwar geht man nicht auf Knopfdruck in Deckung, aber lehnt sich in geduckter Haltung an, was sich sehr gut für geschütztes Feuer eignet; auch die Schulterausrichtung der Waffe lässt sich wechseln und man kann auf Knopfdruck den Fokus und damit eine zunächst nur sehr kurze Zeitlupe aktivieren, um Kopfschüsse zu landen. Oftmals wird man auch in Häuserkämpfe verwickelt, in denen eine erhöhte Position wichtig ist.  Für Spannung sorgt zudem, dass man hier nicht sicher ist: Die Freaker nutzen auch Leitern.

Die Bend Studios inszenieren also kein stumpfes Geballer in offener Welt, sondern ein martialisches Abenteuer, das das Schleichen, Erkunden sowie Haushalten belohnt: Wenn ich mich von hinten oder aus einem Gebüsch einem Feind nähere,
Viele Gebäude kann man erkunden.
Viele Gebäude kann man erkunden.
kann ich sofort zum cool animierten Todeshieb mit dem Messer ansetzen. Wenn ich die Augen bei der Infiltration eines Camps offen halte, kann ich Stolper- sowie Bärfenfallen entschärfen. Sind einzelne Feinde zu nah oder zu verstreut, kann man sie mit einem Steinwurf oder einem Attraktor gezielt irgendwo hinlocken. Und auch Munition gibt es nicht ohne Ende: Man muss immer wieder Polizei-Autos plündern oder Beute in Gebäuden sammeln.

Apropos: Zwar darf man jedes gefundene Gewehr oder jede Pistole einsetzen, aber die sind meist gewöhnlich und haben wenig Munition, so dass man sich keine endlosen Feuerstöße leisten kann. Außerdem darf man sie nicht in seinem Waffenschrank lagern - das geht nur mit denen, die man offiziell beim Händler gekauft hat. Und da bekommt man die wirklich durchschlagskräftigen erst, wenn man genug Vertrauen erworben hat. Das ist zwar eine künstliche Beschränkung, aber damit regulieren die Bend Studios zumindest den zu frühen Überschuss.

Kommentare

Balla-Balla schrieb am
Freya Nakamichi-47 hat geschrieben: ?
14.05.2019 21:00
So, Platin. Zum Ende hin hat sich's etwas gezogen, aber alles in allem war das ein schöner, kurzweiliger Ritt. Hat mir gefallen. Könnte mir sehr gut in ein paar Jahren einen Nachfolger vorstellen. Hoffentlich nimmt Deacon dann endlich dieses blöde Baseballcappi ab. Und dann trägt er das Ding auch noch falsch rum wie ein Grundschüler ... ;)
EDIT: Das herausragende Feature dieses Spiels sind zweifellos die Horden. Die sind schon wirklich genial gemacht, und gerade die ersten Horden, wenn man noch nicht so die fetten Waffen hat, treiben doch ordentlich den Puls in die Höhe. Später werden sie dann im normalen Schwierigkeitsgrad zu einfach, aber die ersten Begegnungen haben es schon in sich.
Ich bin noch nicht ganz so weit, muss aber sagen, dass mir Story und Gameplay immer besser gefallen. Ich verstehe auch die Kritik an der Grafik nicht, die ist doch super. Sind die Leute schon so verwöhnt, dass alles unter RDR2 in die Tonne getreten wird? Was wir heute bekommen war vor ein paar Jahren noch unvorstellbar und wenn man bedenkt, was für eine unglaubliche Technik dahinter steckt, die von kaum noch jemandem verstanden werden kann, komme ich mir dabei manchmal in die Zukunft versetzt vor und finde das erstaunlich bis verstörend.
Das Spiel macht verdammt viel richtig, die offene Welt empfinde ich nicht als klein, sie ist toll umgesetzt und technisch so gestaltet, dass tatsächlich ein Auto, das ich anfangs irgendwo hin verschoben habe, noch immer an der selben Stelle steht. Das ist echte Immersion. Teile dieser Welt habe ich gestaltet und dann bleibt sie auch so.
Einen Kritikpunkt habe ich dennoch, eben das das Repetitive betreffend. Ich meine damit nicht das Erobern der Camps, das ist ok, nicht übermäßig, dabei aber glaubhaft. Leider aber sind die Nebenquests belanglos und dämlich. Gehe dorthin, bringe jemanden um oder rette einen und fertig. Hätte man in die Welt ein paar Aufgaben eingebaut, die man vielleicht sogar wie...
Minimax schrieb am
Die Horden sind vor allem rein optisch eine schöne Idee und auch die Positionierung das man über sie stolpert find ich gut. Der Kampf gegen sie und auch gegen die anderen schweren Nahkämpfer ist ein bisschen öde. Rennen. Ballern. Rennen Ballern. Hier hätte man mehr machen können. Mehr Ausnutzen der Umgebung (Auf Bäume klettern oder so). Oder mehr zurückstossende/aufhaltende Waffen (Krähenfüsse). Vielleicht hätte man den Horden auch eine Art Schwarmintelligenz zuschreiben können, die ihnen andere Angriffe als den stumpfen Sturmangriff ermöglicht.
Freya Nakamichi-47 schrieb am
So, Platin. Zum Ende hin hat sich's etwas gezogen, aber alles in allem war das ein schöner, kurzweiliger Ritt. Hat mir gefallen. Könnte mir sehr gut in ein paar Jahren einen Nachfolger vorstellen. Hoffentlich nimmt Deacon dann endlich dieses blöde Baseballcappi ab. Und dann trägt er das Ding auch noch falsch rum wie ein Grundschüler ... ;)
EDIT: Das herausragende Feature dieses Spiels sind zweifellos die Horden. Die sind schon wirklich genial gemacht, und gerade die ersten Horden, wenn man noch nicht so die fetten Waffen hat, treiben doch ordentlich den Puls in die Höhe. Später werden sie dann im normalen Schwierigkeitsgrad zu einfach, aber die ersten Begegnungen haben es schon in sich.
kagrra83 schrieb am
DerBär5 hat geschrieben: ?
26.04.2019 11:00
kagrra83 hat geschrieben: ?
25.04.2019 16:40
Bin gespannt wie das Spiel hier wird. Weil MEtro Exodus gäbe ich ne 85, Luibl unter 70. Bin gespannt wie das hier wird. Immerhin trennen GS und 4P nur zwei Punkte, bei metro sah es ja etwas anders aus.
Und wieso testet immer nur Jörg alle Blockbuster?
Wäre ich Chefredakteur würde ich mir dieses Privileg auch nicht entgehen lassen :lol:
Das hat aber einer hier mal in dem Kommentarbereich, kritiesiert auf ne üble Art und Weise hehe.
Briany schrieb am
fanboyauf3uhr hat geschrieben: ?
13.05.2019 09:54
Sarkasmus hat geschrieben: ?
12.05.2019 11:54
Hab ich ein anderes Days Gone gespielt als ihr? :Kratz:
Denn im Vergleich zu eine Far Cry oder Assassins Creed halten sich, meiner Meinung , die generischen Aufgaben noch ziemlich in Grenzen.
Wo man in den Ubisoft Open World Games regelrecht erschlagen wird mit Belanglosigkeit.
Taucht die Belanglosigkeit,in Days Gone, hin und wieder am Stranßenrand auf wie ein Anhalter.
Meine Reden. Ich finde Days Gone kriegt das Open-World Problem ziemlich gut in den Griff. Klar wird es generisch wenn man das 10. Anarchisten Camp ausräuchert aber bei AC macht man im Prinzip NUR so nen Blödsinn und die Hauptstory von Days Gone ist extrem gut und lässt mich weiter zocken. Hab auch immer mal wieder Momente in denen mich diese zerstörte Welt aufsaugt und fasziniert, die haben das sehr schön gestaltet. Bin aber immer noch nicht weiter als bei Mikes Camp (Stufe 2). Keine Ahnung was da noch alles kommt.
Wenn es irgendwann langweilig wird hatte ich bis dahin auf jeden eine menge Spaß.
RDR2 war bei mir bei 50% komplett die Luft raus, war aber okay, bei 60 Stunden kann man nicht meckern. Und wer weiß vielleicht krame ich das im Winter mal wieder raus wenn flaute ist. Wobei ich sagen muss das ich Days Gone besser finde als RDR2 aufgrund des unterirdischen Gameplays von RDR2 (Kampfsystem und der ganze "geh jetzt da hin und drücke Viereck, dann dreh dich um und drücke Dreieck ... :roll: ).
Bin ein riesen Fan von RDR / RDR2 aber vor allem bei Teil 2 war die Missionsstruktur extrem Banane. Das macht Days Gone besser, vor allem weil man nicht direkt ermahnt wird weil man 2 meter vom vorgegebenem Weg abgekommen ist. :lol: Und ich find die Story auch greifbarer irgendwie. Wenn du in Mikes Camp bist dann zieht die Story ja langsam an. Wird noch richtig richtig gut.
schrieb am