Warhammer 40.000: Kill Team (Tabletop) - Brettspiel-Test, Brettspiel, Spielkultur - 4Players.de

 

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Warhammer 40.000: Kill Team (Tabletop) (Brettspiel) von Games Workshop
Tabletop-Gefechte
Tabletop (Miniaturengefechte)
Entwickler: Games Workshop
Publisher: Games Workshop
Release:
14.01.2019
Spielinfo Bilder  
Erinnert sich jemand an den Zwei-Stick-Shooter Warhammer 40.000: Kill Team aus dem Jahr 2011? Vermutlich nicht, denn er erschien lediglich digital für PS3 sowie 360. Mit diesem teilt die neue Tabletop-Reihe von Games Workshop zwar den Namen, aber inhaltlich geht es auf dem Tisch um taktische Gefechte zwischen kleinen Trupps. Wir haben uns mit den Kill Teams der "Adeptus Mechanicus" und der "Drukhari" bekämpft, aber wollen Einsteigern in das Hobby der klassischen Tabletops zunächst erläutern, worum es geht.


Klassisches Tabletop

Bevor man sich mit Warhammer 40.000: Kill Team beschäftigt, sollte man wissen, dass es sich hier nicht um ein klassisches Brettspiel mit fertigen oder gar vorbemalten Miniaturen handelt, die man sofort in den Kampf schicken kann - wie z.B. bei Dust Tactics, das ebenfalls auf militärische Gefechte in kleinen Trupps setzt. Man bekommt aktuell auch leider nicht mehr alles in einer Schachtel, wie in der mittlerweile ausverkauften Starterbox, sondern muss das Grundhandbuch für 32,50 Euro sowie eine Box zwischen 40 und 55 Euro kaufen, die natürlich auch ein Mitspieler benötigt.

 
Warhammer 40.000: Kill Team ist komplett auf Deutsch bei Games Workshop erschienen und für zwei bis vier Spieler konzipiert. Eine Box mit sechs Figuren, Gelände & Co kostet knapp 50 Euro; das Grundhandbuch liegt bei knapp 30 Euro.
Warhammer 40.000: Kill Team ist auf Deutsch bei Games Workshop erschienen und für zwei bis vier Spieler konzipiert. Eine Box mit sechs Figuren, Gelände & Co kostet 40 - 50 Euro; das 208-seitige Grundhandbuch liegt bei 30 Euro.
Man hat die Wahl zwischen 16 Fraktionen: Neben neu designten Space Marines samt ihrer coolen Schädelmasken gibt es noch zig andere wie Orks, Nekron, Adeptus Astartes, Grey Knights, Death Guard, Thousand Sons, Asuryani, T'au Empire, Harlequins, Druhkhari, Tyraniden etc. Und zu allen hat Games Workshop dieses Jahr so genannte "Kill Teams" mit sechs bis zehn Figuren pro Box veröffentlicht. Was auf der offiziellen Webseite oder bei 40k-Veteranen aufgrund professioneller Bemalung in vorgefertigten Dioramen sehr beeindruckend aussieht, könnte bei Einsteigern nach dem Öffnen erstmal für  Ernüchterung sorgen - denn für die Magie muss man selbst sorgen.

Skalpell und Sekundenkleber

Wer sich für eine Fraktion entscheidet, findet in einer Box neben Charakter- und Missionskarten, Gelände und Markern viele in kleine Teile zerlegte Miniaturen, die man erstmal aus den Gittern lösen sowie zusammen bauen muss; man braucht Skalpell oder Teppichmesser und Sekundenkleber, bevor man überhaupt etwas aufstellen kann. Man muss Kanten und Bruchstellen evtl. abfeilen.

Viel Ruhe und Zeit sind also Voraussetzung. Wer schon mit Lego, Modellbau & Co nichts anfangen kann und beim Gedanken
So sieht das Kill Team des Adeptus Mechanicus aus, wenn man alles zusammen geklebt hat. Hier fehlen noch die in der Box enthaltenen Charakter- und Missionskarten sowie Befehlsmarker. Ab jetzt ist man spielbereit, selbst wenn es mit Farben natürlich noch mehr Spaß machen würde.
So sieht das Kill Team der Adeptus Mechanicus aus, wenn man alles zusammen geklebt hat. Hier fehlen noch die in der Box enthaltenen Charakter- und Missionskarten sowie Befehlsmarker. Ab jetzt ist man spielbereit, selbst wenn es mit Farben natürlich noch mehr Spaß machen würde.
an das passgenaue kleinteilige Kleben das Zittern bekommt, sollte einen großen Bogen um Tabletop dieser Art machen.

Figuren individuell erstellen

Falls der Funke jedoch überspringt, kann man viel Spaß mit diesem Hobby haben: Auch wenn die Plastikteile auf den ersten Blick vielleicht nicht danach aussehen, entstehen sehr detaillierte und fein designte Miniaturen, die auf Basen geklebt werden. Für Games Workshop arbeiten einige sehr gute Skulpturisten, so dass ausdrucksstarke Charaktere entstehen.

Es gibt zwar Anleitungen für empfohlene Zusammensetzungen, aber schön ist, dass man seine Figuren bis zu einem gewissen Grad individuell anpassen kann: So lassen sich nicht nur Arme, Beine und Torso, sondern auch einzelne Waffen, Helme und Ausrüstungsgegenstände bis hin zu Taschen, Rucksack & Co nach eigenen Wünschen hinzufügen - meist hat man danach noch Teile in der Box übrig.

Kommentare

CaptainSoulless schrieb am
Hamu-Sumo hat geschrieben: ?
14.04.2019 10:57
Vemutlich ist der Preis für das Shadowrun-Regelwerk nicht Standard. Ich war jedenfalls ziemlich überrascht als ich davon hörte. Aber ist Pegasus nicht auch ein Rollenspielverlag (nur vielleicht breiter über diverse Subgenres aufgeteilt)?
Jein, die vertreiben zwar lizensierte Rollenspielsysteme (Shadowrun, Call of Cthulhu) mit zugehörigen Fremd- und Eigenveröffentlichungen an Quellenmaterial/Abenteuern, sind aber eher ein genereller (Brett-, Karten-, etc.) Spieleverlag.
Halueth schrieb am
Oshikai hat geschrieben: ?
13.04.2019 12:09
Ich brauch nen Spielfeld worauf ich meine Figuren hin und herschieben kann.
Ich will Felder zählen, berechnen wo ich hin kann, sicherstellen, dass der Feind nicht an mich rankommt, ohne lange Diskussionen .
Maßband etc., das artet doch nur im Krieg aus, deswegen war Tabletop niemals meins, auch wenns stark aussieht....
Aber es ist ja auch Krieg, ewiger KRIEG! :Blauesauge:
Hab aber noch nie erlebt, dass es da riesen Diskussionen wegen einem oder 2 Zoll gab. Aber natürlich gibt es in jeder Community solche toxischen Leute.
Aber natürlich ist klassisches Tabletop mit ausmessen und so nicht für jedermann. Das von dir beschriebene mit Feldern und so gibt es aber auch von GW mit dem Spiel Space Hulk. Natürlich muss man die viele kleineren Spiele von GW nicht mögen. Sind ja doch einige, eben Space Hulk, Dreadfleet, Bloodbowl, Speed Freaks, Der Hobbit hat glaub auch eins, usw...aber ich mag dass man zb. die Figuren von Killteam auch fürs normale 40k nehmen kann. Genauso, dass sie für den Release der neuen Orks gleich mal noch nen Minigame raushauen ist echt klasse. Speed Freaks macht auch Laune, natürlich darf man bei solchen Minigames nicht zu viel erwarten, aber zumindest Kill Team klingt schon sehr taktisch. Habs leider noch nicht ausprobieren können.
Die Figuren von GW finde ich aber von Jahr zu Jahr besser. Über das Design lässt sich streiten, aber nach ihrem Resin-Totalausfall ist die Quali echt super geworden. Lediglich, dass sie die alten Space Marine Modell nahezu sinnlos gemacht haben ist echt ärgerlich, da bin ich froh, dass ich Orks spiele :D
Und die aktuelle Edition spielen wir auch wieder gern, die vorigen beiden waren ja nicht so genial, aber die aktuelle ist wieder richtig gut und macht Laune.
Hamurator schrieb am
HDScurox hat geschrieben: ?
13.04.2019 22:30
Hamu-Sumo hat geschrieben: ?
13.04.2019 16:37
208 Seiten für 32 Euro. Respekt. Erst Ende letzten Jahres habe ich mir das Grundregelbuch von Shadowrun gegönnt. 489 Seiten und als Taschenbuch für 10 Euro zu haben. Ansonsten 20. Natürlich alle Seiten komplett in Farbe.
Das ist aber absolut nicht vergleichbar. Pegasus subventioniert seine Rollenspielsparte extrem. Ähnliche Regelwerke eines reinen Rollenspielverlags landen da eher bei 50 bis 60? was ein realistischer Preis für solche Bücher ist (wenn Hardcover - Softcover dann eher 10 bis 20? billiger)
Vemutlich ist der Preis für das Shadowrun-Regelwerk nicht Standard. Ich war jedenfalls ziemlich überrascht als ich davon hörte. Aber ist Pegasus nicht auch ein Rollenspielverlag (nur vielleicht breiter über diverse Subgenres aufgeteilt)?
HDScurox schrieb am
Hamu-Sumo hat geschrieben: ?
13.04.2019 16:37
208 Seiten für 32 Euro. Respekt. Erst Ende letzten Jahres habe ich mir das Grundregelbuch von Shadowrun gegönnt. 489 Seiten und als Taschenbuch für 10 Euro zu haben. Ansonsten 20. Natürlich alle Seiten komplett in Farbe.
Das ist aber absolut nicht vergleichbar. Pegasus subventioniert seine Rollenspielsparte extrem. Ähnliche Regelwerke eines reinen Rollenspielverlags landen da eher bei 50 bis 60? was ein realistischer Preis für solche Bücher ist (wenn Hardcover - Softcover dann eher 10 bis 20? billiger)
Moikologe schrieb am
Schön geschriebener Test. Spiele selber Killteam, 40k und Aos und sollte jemand interesse an solchen Spielen haben lohnt sich einen Games Workshop Laden in der nähe aufzusuchen und dort mal mit den Leuten zu reden.
schrieb am