Doom Eternal - Test, Shooter, PC, PlayStation 4, Xbox One, Stadia

 

Test: Doom Eternal (Shooter)

von Eike Cramer



Doom Eternal: Der Heavy-Metal-Shooter
Der Death-Metal-Shooter
Entwickler:
Publisher: Bethesda
Release:
20.03.2020
20.03.2020
13.12.1993
20.03.2020
2020
20.03.2020
Jetzt kaufen
ab 49,99€

ab 39,99€
Spielinfo Bilder Videos

Im Jahr 2016 läutete Doom die Wiedergeburt einer der wichtigsten Shooter-Reihen überhaupt ein. Id brachte damals die brachiale Essenz des klassischen Ego-Shooters auf einen modernen Punkt. Und heute? Doom Eternal ist der nächste Schritt – und dreht alle Regler dieses Heavy-Metal-Shooters auf 11.



Komm, hol die Kettensäge raus 
Für alle, die nicht lange lesen wollen, weil im Hintergrund schon die Kettensäge rattert, mache ich es an dieser Stelle kurz: Doom Eternal ist der beste Shooter seiner Art seit sehr langer Zeit. Es überflügelt sogar das grandiose Doom von 2016, indem es gezielt auf den Stärken des Vorgängers aufbaut und seine Schwächen konsequent ausmerzt. So, da habt ihrs. Und jetzt ran an die Dämonen!
Moment ihr seid immer noch da? Na gut. Bitte. Dann schauen wir doch mal, wie genau es id Software gelungen ist, die altbekannte Formel aus Arena-Action, Erkundung und brachialer Gewalt so auf elf zu drehen, dass man das Gefühl bekommt, eine völlig neue Art von Shooter zu erleben. 
Reißen und zerfetzen
Zunächst mal ist da der großartige und einzigartige Flow im Kampf, der Doom Eternal auch unter Hochgeschwindigkeits-Shootern hervorstechen lässt. Der Doom Slayer schießt die dämonischen Fieslinge nämlich nicht einfach nur in Stücke: Wie schon im Vorgänger zerfetzt der gepanzerte Krieger die Ausgeburten der Hölle außerdem per Glory-Kill oder sägt sie mit der Kettensäge fein säuberlich in Stücke. Ersteres generiert Lebensenergie, während die brutalen Säge-Kills Munition aus den Feinden platzen lassen. Zusätzlich besitzt der Slayer jetzt einen schultergestützten Flammenwerfer, der den Feinden nicht nur Schaden zufügt, sondern die brennenden Viecher bei Beschuss auch Rüstung generieren lässt.
Setzt man diese Aktionen also kombiniert ein, platzen die Dämonen wie große Höllen-Pinatas auseinander, wenn der Slayer die Säge schwingt. Diese Mechanik lässt die Schlachten zudem ungemein taktisch werden. Da die Munition von den zehn Knarren fast genauso schnell ausgespuckt wird, wie man sie sammeln kann und sich unter anderem die beiden Shotguns oder auch Chaingun und Kanone den gleichen Munitionstyp teilen, ist man ständig auf der Suche nach neuem Futter für die Dämonen-Kärcher. Zudem teilen Höllenbaron und. Co. auch auf dem normalen Schwierigkeitsgrad ordentlich aus, sodass man in den dynamischen Gefechten auch immer seine Ressourcen im Blick haben muss.
Zusammen mit den neuen Bewegungsoptionen wie Doppelsprung und Doppel-Dash entsteht ein unglaubliches, einzigartig flüssiges Kampfgefühl. Fernbeschuss wechselt sich nahtlos mit brachialem Nahkampf ab. Deckung? Rückzug? Bei Doom Eternal völlig sinnlos. Fehlt es an Munition oder Lebensenergie, dann gibt es hier nur einen richtigen Weg: Vorwärts! Ran an den Feind! Zudem ist es immer relevant, die richtige Position zu haben und ständig in Bewegung zu bleiben. Wer zielgenau Springen, Dashen, Ausweichen und gleichzeitig noch einigermaßen präzise schießen kann, der erlebt jede einzelne Arena wie einen brachialen Rausch aus Kugeln, Blut und Eingeweiden, während er sich  untermalt von drückenden E-Gitarren oder fiesen Elektro-Beats dank einer fantastischen Steuerung laserpräzise durch die Dämonenhorden fräst.
Mehr, mehr, mehr
Und hier ist der Facettenreichtum des Gemetzels noch lange nicht vorbei – es gibt sowohl Spreng als auch Frostgranaten, die die Feinde entweder in ihre Einzelteile zersprengen oder eine kurze Atempause ermöglichen, indem die satanischen Viecher kurzzeitig eingefroren werden. Bestimmte Dämonen wie der Mancubus, Revenant oder Arachnotron (eine Art Gehirn auf Spinnenbeinen) haben spezielle Schwachstellen, die mit gezieltem Beschuss abgetrennt werden können, um ihre Offensivkapazität zu dämpfen. Dazu besitzt jede Waffe des Slayers nicht nur einen, sondern gleich zwei alternative Feuermodi, die über das Finden von Upgrade-Kisten in den Gebieten freigeschaltet und per Tastendruck getauscht werden können. Spätestens wenn im späteren Spielverlauf die Höllenbarone oder die fiesen Beschwörer-Genräle „Archvile“ auftauchen, muss man sehr genau wissen welche Knarre am meisten Schaden anrichtet, welche Viecher man wie verwundbar schießt und wie man ihren Angriffen am besten entgehen kann. 
Vor allem die Arenen bieten dafür durch die neuen Bewegungen sowie das Schwingen an Stangen deutlich mehr Action in der Vertikalen. Oft sind die Kampfgebiete von hohen Plattformen durchzogen oder finden gleich an der Flanke einer großen Klippe statt, an der man sich von oben nach unten durchkämpft, um aus luftiger Höhe bis auf Lava-Ebene herunterzustoßen. Viele der Elemente können genutzt werden, um die Dämonen auszumanövrieren und sie von oben, hinten oder von der Seite zu attackieren. Besonders cool: Es gibt gleich mehrere Runen, die entweder die Bewegung in der Luft verbessern oder bei Druck der Alternativen Feuertest die Zeit verlangsamen – was zu spektakulären Zeitlupen-Manövern im Sprung führt. 
Komm, hol die Kettensäge raus

Für alle, die nicht lange lesen wollen, weil im Hintergrund schon die Kettensäge rattert, mache ich es an dieser Stelle kurz: Doom Eternal ist der beste Shooter seiner Art seit sehr langer Zeit. Er baut gezielt auf den Stärken des Vorgängers auf und merzt dessen Schwächen konsequent aus. So, da habt ihrs. Und jetzt ran an die Dämonen! Falls ihr Hilfe braucht: Wir haben hilfreiche Tipps im Einsteiger-Guide gesammelt.

Moment ihr seid immer noch da? Na gut. Bitte. Dann schauen wir doch mal, wie genau es id Software gelungen ist, die altbekannte Formel aus Arena-Action, Erkundung und brachialer Gewalt so auf elf zu drehen, dass man das Gefühl bekommt, eine völlig neue Art von Shooter zu erleben.
 
Reißen und zerfetzen

Ab in die Hölle: Doom Eternal bietet tolle Ego-Shooter-Action.
Ab in die Hölle: Doom Eternal bietet tolle Ego-Shooter-Action.
Zunächst mal ist da der großartige und einzigartige Flow im Kampf, der Doom Eternal auch unter Hochgeschwindigkeits-Shootern hervorstechen lässt. Der Doom Slayer schießt die dämonischen Fieslinge nämlich nicht einfach nur in Stücke: Wie schon im Vorgänger zerfetzt der gepanzerte Krieger die Ausgeburten der Hölle per Glory-Kill oder sägt sie mit der Kettensäge fein säuberlich in Stücke. Ersteres generiert Lebensenergie, während die brutalen Säge-Kills Munition aus den Feinden platzen lassen. Zusätzlich besitzt der Slayer jetzt einen schultergestützten Flammenwerfer, der den Feinden nicht nur Schaden zufügt, sondern die brennenden Viecher bei Beschuss auch Rüstung generieren lässt.

Setzt man diese Aktionen also kombiniert ein, platzen die Dämonen wie große Höllen-Pinatas auseinander. Diese Mechanik lässt die Schlachten zudem ungemein taktisch werden. Da die Munition von den zehn Knarren fast genauso schnell ausgespuckt wird wie man sie sammeln kann und sich die beiden Shotguns oder auch Chaingun und Kanone den gleichen Munitionstyp teilen, ist man ständig auf der Suche nach neuem Futter. Zudem teilen Höllenbaron & Co auch auf dem normalen Schwierigkeitsgrad ordentlich aus, sodass man in den dynamischen Gefechten immer seine Ressourcen im Blick haben muss.

Zusammen mit Doppelsprung und dem neuen Doppel-Dash entsteht ein unglaubliches, einzigartig flüssiges Kampfgefühl. Fernbeschuss wechselt sich nahtlos mit brachialem Nahkampf ab. Deckung? Rückzug? Bei Doom Eternal völlig sinnlos. Fehlt es an Munition oder Lebensenergie, dann gibt es hier nur einen richtigen Weg: vorwärts! Ran an den Feind! Zudem ist es immer relevant, die richtige Position zu haben und ständig in Bewegung zu bleiben. Wer zielgenau Springen, Dashen, Ausweichen und gleichzeitig noch einigermaßen präzise schießen kann, der erlebt jede einzelne Arena wie einen brachialen Rausch aus Kugeln, Blut und Eingeweiden, während er sich, untermalt von drückenden E-Gitarren oder fiesen Elektro-Beats, dank einer fantastischen Steuerung laserpräzise durch die Dämonenhorden fräst.

Mehr, mehr, mehr

Die Waffen haben gleich zwei alternative Feuermodi, die als Upgrade gefunden werden können.
Die Waffen haben gleich zwei alternative Feuermodi, die als Upgrade gefunden werden können.
Und hier ist der Facettenreichtum des Gemetzels noch lange nicht vorbei: es gibt sowohl Spreng- als auch Frostgranaten, die die Feinde entweder in ihre Einzelteile zerlegen oder eine kurze Atempause ermöglichen, indem die satanischen Viecher kurzzeitig eingefroren werden. Bestimmte Dämonen wie der Mancubus, Revenant oder Arachnotron (eine Art Gehirn auf Spinnenbeinen) haben spezielle Schwachstellen, die mit gezieltem Beschuss abgetrennt werden können, um ihre Offensivkapazität zu dämpfen.

Dazu besitzt jede Waffe des Slayers nicht nur einen, sondern gleich zwei alternative Feuermodi, die über Upgrade-Kisten in den Gebieten freigeschaltet und per Tastendruck getauscht werden können. Spätestens wenn die Höllenbarone oder die fiesen Beschwörer-Genräle „Archvile“ auftauchen, muss man sehr genau wissen, welche Knarre am meisten Schaden anrichtet, welche Viecher man wie verwundbar schießt und wie man ihren Angriffen am besten entgehen kann.

Vor allem die Arenen bieten dafür durch die neuen Bewegungen sowie das Schwingen an Stangen deutlich mehr Action in der Vertikalen. Oft sind die Kampfgebiete von hohen Plattformen durchzogen oder finden gleich an der Flanke einer großen Klippe statt, an der man sich von oben nach unten durchkämpft, um aus luftiger Höhe bis auf Lava-Ebene herunterzustoßen. Viele der Elemente können genutzt werden, um die Dämonen auszumanövrieren und sie von oben, hinten oder von der Seite zu attackieren. Besonders cool: Es gibt gleich mehrere Runen, die entweder die Bewegung in der Luft verbessern oder bei Druck der alternativen Feuertaste alles verlangsamen – was zu spektakulären Zeitlupen-Manövern im Sprung führt. Dabei sind die Arenen zwar generell fordernd, aber doch meistens fair - bis auf zwei ganz spezielle Kandidaten im letzten Drittel, die einen plötzlichen und damit unangenehmen Sprung im Anspruch darstellen und für die ich "ein paar" Anläufe mehr benötigte. 

Kommentare

Akabei schrieb am
Wie ich kürzlich in einem anderen Thread anmerkte, ein Pad mit einem Trackball anstelle des rechten Sticks wäre ein Traum für mich.
Zu viel mehr als dem Umsehen/Zielen wird der rechte Stick eh nicht benutzt und das würde meiner bescheidenen Meinung nach mit einem Trackball wesentlich besser funktionieren.
Der Chris schrieb am
Ich sag mal so...ich würd es mir überlegen, wenn das am Ende eine gute Lösung bietet. Die Bewertungen erwecken in mir aber auch ein bisschen den Eindruck als würd es die Sache erstmal vor allem komplizierter machen. Fänd ich eigentlich ganz cool, wenn es da mal etwas geben würde. Die ganzen VR Controller sind ja gefühlt auch schon so ähnlich.
Leon-x schrieb am
Der Chris hat geschrieben: ?
23.05.2020 13:00
Mal so ne Frage zum Thema Controls...hat hier eigentlich jemand mal geschaut wie man die Sache am PC noch optimieren kann? Vielleicht mit einer Nunchuk-Mouse-Kombination oder irgendwie so was.

Meinst sicherlich so etwas:

Gibt es auch als Kombi für die PS4.
Hatte auch mal Interesse an einer Stick + Maus Lösung für PC. Bisher nicht geholt. Anbieter auf Amazon ist der Hersteller selber. Mit 79,- aber nicht ganz billig.
Der Chris schrieb am
Mal so ne Frage zum Thema Controls...hat hier eigentlich jemand mal geschaut wie man die Sache am PC noch optimieren kann? Vielleicht mit einer Nunchuk-Mouse-Kombination oder irgendwie so was. Hat da jemand Erfahrung drin und kann ggf eine Empfehlung aussprechen? Ich denk mir so die ganze Zeit, dass Mouse-Tastatur natürlich schon top ist...aber eine Tastatur ist am Ende halt auch nur als Gaming-Device zweckentfremdet worden. Gibt es da noch passendere Setups für Spiele wie Doom?
PixelMurder schrieb am
Ich spiele es mit Gamepad auf PC. Nach meiner Beobachtung stellt der Marauder selbst auf Nightmare keine grössere Herausforderung dar als auf Hurt me plenty. Im Gegenteil, in meinen ersten zwei Durchgängen auf Hurt me plenty war er der Horror, weil ich ungeübt war und nicht die richtige Taktik kannte, dann verlor ich schlagartig den Respekt vor ihm.
Es hat aber nicht alleine mit wachsender Übung zu tun, ich kann den Typen auf Nightmare mit der selben Anzahl Combos hinmachen. Und da du dich sowieso nicht von ihm treffen lassen solltest, spielt es auch keine Rolle, ob er eventuell mehr gelevelten Schaden macht.
Ich habe nie mit M&T gespielt, aber ich denke nicht, dass man bei den Plattformen mit Pad im Nachteil ist. Ich selbst habe nur noch an genau einem Ort ein Problem und zwar im letzten Level, wo man im Sprung mit einem Schuss auf einen Trigger einen Durchgang öffnen muss. Aber auch den mache ich spätestens nach dem zweiten oder dritten Versuch.
Natürlich ist man ohne M&T und setzbaren Shortcuts im Nachteil. Aber das ist prinzipbedingt und hat in keinster Weise etwas mit einem schlechten Job von ID zu tun, der eine Abwertung verlangt(obwohl tatsächlich schlechte Pad-Steuerungen existieren, wie es schlechte PC-Ports gibt). Wenn es dir nicht passt, kaufe dir einen PC und spiele mit M&T. Wenn ich im Nachteil bin, sehe ich es höchstens als höhere Ehre, es trotzdem zu packen. Es gibt überdies ausreichend Ultra-Nightmare-Runs in weniger als drei Stunden auf einer Playstation im Netz zu finden, dagegen sind wir alle Noobs.
schrieb am

Angebote

Billiger.de Angebotshinweise:

Preise können jetzt höher sein.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der angegebene Preis seit der letzten Aktualisierung gestiegen sein kann, da eine Echtzeit-Aktualisierung der vorstehend angegebenen Preise technisch nicht immer möglich ist.

Der maßgebliche Verkaufspreis ist derjenige, welcher zum Zeitpunkt des Kaufs auf der Webseite des Verkäufer-Shops ausgewiesen wurde.

Doom Eternal
Ab 49.99€
Jetzt kaufen