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Service
Entwickler: Google
Publisher: Google
Release:
19.11.2019
Spielinfo Bilder Videos
Innovative Controller-Technologie?

Der offizielle Stadia-Controller dürfte seinen Teil dazu beitragen, denn er verfügt nicht nur über einen Kabelanschluss für USB-C sowie Bluetooth, sondern verbindet sich über das WLAN parallel und unabhängig von Chromecast mit dem Rechenzentrum, was laut Google die unvermeidbare Eingabeverzögerung weiter minimiert.

Beim Design erinnert das Stadia-Pad an eine Mischung aus Dualshock, Pro-Controller und Xbox-One-Controller. Bei den Sticks hat sich Google für eine symmetrische Anordnung und konkave Aufsätze entschieden, wie es bei den Sony-Controllern üblich ist. Darüber hinaus finden sich die üblichen Elemente wie Digitalkreuz, vier Aktionsknöpfe mit ordentlichen Druckpunkten, Schultertasten und die etwas zu leichtgängigen Trigger. Hinzu kommen jeweils ein Knopf für Menü und Options. Zusätzlich verfügt der Stadia-Controller über zwei weitere Tasten: Eine fungiert quasi als Share-Button und ist damit für die Speicherung von Videoaufnahmen und Screenshots reserviert, die man später vermutlich direkt auf Youtube wird hochladen können. Derzeit ist es aber noch nicht möglich, eigene Inhalte zu teilen. Mit der anderen neuen Taste ruft man den Google-Assistenten auf. Er soll dazu dienen, Spielern schnell zu helfen, wenn sie ein Problem haben und z.B. an einer Stelle nicht weiterkommen. Im Zusammenspiel mit der geplanten Youtube-Integration wäre es z.B. denkbar, dass Stadia eine Bildanalyse in Echtzeit mit der Datenbank abgleicht, um umgehend die Lösung in einem Walkthrough-Video anzubieten. Allerdings ist die Einbindung von Youtube zusammen mit vielen weiteren Features wie Parties im Mobilbetrieb oder Textchat erst im kommenden Jahr geplant. Da noch einige Puzzleteile fehlen, erscheint der Google Assistent zum jetzigen Zeitpunkt daher relativ überflüssig, aber ein gewisses Potenzial lässt sich bereits erkennen.

Fühlt sich gut an

Im Chrome-Browser lässt sich Stadia ebenfalls verwenden.
Im Chrome-Browser lässt sich Stadia ebenfalls verwenden.
Insgesamt liegt der Controller überraschend gut in der Hand, wobei die leicht geraute Unterseite den Halt zumindest minimal fördert, aber selbstverständlich nicht an die Qualität einer Gummierung heran reicht. Im Gegensatz zum Pro-Controller für Switch überzeugt hier außerdem der Rumble-Effekt, der sich auf dem Niveau vom DualShock bewegt, aber leider keine Impulse-Trigger wie bei der Xbox One bietet. Darüber hinaus findet sich ein 3,5mm-Klinkenanschluss zur Verbindung mit Kopfhörern oder Headsets. Allerdings hat der Controller von Haus aus ein Mikrofon eingebaut, das man für die Kommunikation in Online-Parties oder dem Google Assistenten aktivieren kann. Folglich ist ein Headset nicht zwingend erforderlich. Genau wie beim DualShock oder dem Xbox One Elite Controller Series 2 ist der Akku fest verbaut und lässt sich nicht auswechseln. Für eine komplette Aufladung mit dem mitgelieferten USB-C-Kabel samt Netzstecker werden etwa drei Stunden benötigt.

Browser statt TV

Überraschung: Auch Fightsticks funktionieren, obwohl sie nicht offiziell unterstützt werden.
Überraschung: Auch Fightsticks funktionieren, obwohl sie nicht offiziell unterstützt werden.
Zwar steht für Google das TV-Erlebnis von Stadia im Fokus, aber trotzdem kann man auch an jedem beliebigen PC mit Hilfe des Chrome-Browsers über die Webseite stadia.google.com auf seine Bibliothek zugreifen und (weiter)spielen. Der Stadia-Controller ist dabei nicht zwingend erforderlich, denn alternativ werden beim Spielen am PC auch Maus und Tastatur sowie ausgewählte Controller von Sony, Microsoft und Nintendo offiziell unterstützt. Allerdings gibt es Einschränkungen, weil bei manchen Modellen z.B. der Home Button nicht funktioniert oder mit einer falschen Funktion belegt ist. In Verbindung mit Chromecast soll man andere Bluetooth-Controller erst 2020 kabellos für das Spielen am TV verwenden dürfen. Was schon jetzt funktioniert, ist die Einbindung von Mobilgeräten für eine Bewegungssteuerung, wie es z.B. Ubisoft mit Just Dance 2020 zeigt.

Kommentare

BoothTheGrey schrieb am
Xris hat geschrieben: ?
29.11.2019 23:26
Wo bitte kannst du denn bitte Amazon oder Netflix eigene Produktionen ansehen?
Noch ist deren Menge halt nicht so hoch im Vergleich zum Gesamtmarkt aller Produktionen. Ich meinte das auch eher umgekehrt. Wenn mehrere andere Content-Hersteller, auch klassische Networks, ihr eigenes Portfolio nicht mehr an Netflix, Amazon geben, sondern eigene Streaming-Plattformen anbieten wollen, wo alle Eigenproduktionen exklusiv nur dort laufen... dann wird sich zeigen, wie sehr die Kunden bereit sind, mehrere Plattformen zu bezahlen - bzw. wieviel Plattformen pro Kunde im Schnitt bezahlt werden würden. Aktuell klappt das ja bei Netflix und Amazon, weil die haufenweise Filme und auch Serien von anderen Herstellern einkaufen.
Daher ist dieses Szenario NOCH nicht so, wie Du es skizziert hast. Stell Dir umgekehrt die Frage: Würdest Du netflix und Amazon bezahlen, wenn dort im Streaming NUR die Eigenproduktionen zu sehen wären? Glaubst, daß dies ein erfolgversprechendes Modell ist, wenn dies andere Content-Hersteller auch tun und dann 5-10 verschiedene Streaming-Plattformen allein für Fim/Serien existieren?
Stell Dir das mal mit den Musikfirmen vor - zur Zeit kriegste fast alles bei Spotify oder Apple. Angenommen auch da zerfranst der Markt. Wieviel Leute sind bereit für einen Großteil aller Filme, Serien, Musik und Spiele mehr als 100 Euro Abo-Gebühren pro Monat zu zahlen? Jetzt klar, wieso ich skeptisch bin, daß sich dies durchsetzen wird?
Xris schrieb am
Wo bitte kannst du denn bitte Amazon oder Netflix eigene Produktionen ansehen? Dass die auch woanders gestreamt werden ist mir neu.
dOpesen hat geschrieben: ?
29.11.2019 20:20
Xris hat geschrieben: ?
29.11.2019 20:12
Was sollte bspw Sony dann noch dazu veranlassen eigene Spiele zu entwickeln? Ihren Umsatz machen die Hauptsächlich an den 3rd Partys.
laut wikipedia sind die umsatzstärksten einzeltitel first party.
rund 3,5 mrd umsatz mit first party.
klar unterm strich wird man kumuliert mit third party am ende wohl mehr machen, aber first party nur aus konkurrenz gedanken heraus? glaube ich eher nicht
greetingz
Diese Diskussion hatten wir schon mehrmals. Sony hat sich dazu aber ziemlich zu Beginn (als die PS4, obwohl es praktisch kaum Exclusives gab, verkaufstechnisch durch die Decke ging) dieser Gen geäußert. Haben den First Party Support als Fan Support bezeichnet. Da eine sowieso erfolgreiche Konsole im Prinzip keine First Partys benötigt. Ihre Exclusives sind Imagepflege.
BoothTheGrey schrieb am
Xris hat geschrieben: ?
29.11.2019 20:12
Funktioniert doch prächtig mit Amazon, Netflix und Co.Und weißt du weshalb das so ist?
Vermutlich weil bislang auf allen Plattform ein Großteil der Titel (mind. zeitweise) zu haben sind. Die strikte Exklusivität gibt es eben noch gar nicht, die Du hier proklamierst.
Diese könnte nun mit Disney verstärkt einziehen. Warten wir es mal ab, ob es so kommt. Und falls das passiert... mal schauen, was dann "die Masse" tun wird.
ChrisJumper schrieb am
Xris hat geschrieben: ?
29.11.2019 06:31
So richtig verstehen tue ich dich grade ehrlich gesagt nicht. Was ist denn in deinen Augen Stadia? Ja Streaming. Aber im Endeffekt ist Stadia eine weitere Konsole die in Konkurrenz zu MS, Sony und Nintendo stehen wird.
Spoiler
Show
Ich sehe Stadia nicht als Konsole, weil man auf diese Inhalte ohne "Hardware" zu greifen kann. Auch nicht als "Abodienst", sondern als Technik. Klar noch braucht einen Browser. Aber eigentlich nichts zusätzliches. Gut mittlerweile braucht man auch einen Account. Aber es gab eine Zeit da konnte man auf alle Texte im Internet zugreifen ohne das man sich einloggen musste oder eine Email besitzen.
So in etwa denke ich wird mittelfristig auch diese Streaming-Technologie werden. Ein bisschen ist es auch die neue ultimative Dienstleistung die theoretisch jeden Computer ersetzen kann, und langfristig auch wird. Das wird, auch wenn es vertraut anmutet. Ein Technologiesprung. Der sowohl Internet als auch unser Verständnis von Computern komplett umwirft. Sicher die Achillesferse ist dann das wir Internet-Empfang haben. Aber so ähnlich wie damals wo ersten Glühlampen und die Elektrifizierung voran ging. Wird diese Art des Streaming der Grund sein warum wir überall schnelles Internet haben müssen.
Aktuell und am Anfang, sehen wir das nicht weil wir mit alten Gewohnheiten ankommen. So wie man Anfangs das Internet nutzen wollte wie ein Buch oder Fernsehen.
Stell dir vor es gibt keinen Browser mehr, sondern nur noch eine App, vielleicht auch einen Sprachassistenten der dein Internet macht. Anschließend gibt es diese Devices oder Schaltflächen mit denen du Interagieren kannst, die immer "online" sind und ein personalisiertes Interface für dich bereit stellen. Von überall auf der Welt.
Da ist es egal ob du Surfen willst, Informationen abrufen, Podcasts oder Radio hören, Spiele spielen, Chatten, Fernsehen, Inhalte kaufen, andere Inhalte lesen etc. - Diese Art Streaming ersetzt in Zukunft alles und wir kaufen uns dann...
dOpesen schrieb am
Xris hat geschrieben: ?
29.11.2019 20:12
Was sollte bspw Sony dann noch dazu veranlassen eigene Spiele zu entwickeln? Ihren Umsatz machen die Hauptsächlich an den 3rd Partys.
laut wikipedia sind die umsatzstärksten einzeltitel first party.
rund 3,5 mrd umsatz mit first party.
klar unterm strich wird man kumuliert mit third party am ende wohl mehr machen, aber first party nur aus konkurrenz gedanken heraus? glaube ich eher nicht
greetingz
schrieb am