Gylt - Test, Action, Stadia - 4Players.de

 

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Gylt (Action) von Tequila Works
Flucht vor den Mobbing-Monstern
Stealth-Action
Entwickler: Tequila Works
Publisher: Tequila Works
Release:
18.11.2019
Spielinfo Bilder Videos
In Gylt ist man gefangen in einer Parallelwelt, in der Monster und andere Gefahren lauern. Der Weg zurück in die Realität führt über Schleichpassagen, kleine Umgebungsrätsel und die direkte Konfrontation. Wir haben uns für den Test das neue Spiel von Tequila Works (Deadlight, RiME) angeschaut, das exklusiv für Stadia erschienen ist.

Fahrt in eine andere Welt

Eigentlich will die junge Sally Hoffmann nur nach Hause, nachdem sie wieder einmal vergeblich nach ihrer Cousine Emily gesucht hat, die seit einiger Zeit vermisst wird. Doch die Seilbahnfahrt endet nicht an der gewohnten Endstation, sondern in einer Parallelwelt. Deren Struktur und Gebäude erinnern zwar immer noch an die Heimatstadt, wirken aber eher wie ein düsteres Abbild: Überall lodern Feuer, Autowracks stehen auf aufgrissenen Straßen und es scheint keine Menschenseele mehr in dem Ort zu geben.

Stattdessen treiben sich überall Monster herum, denen man zunächst hilflos ausgeliefert ist. Entsprechend unauffällig muss man sich verhalten, um an ihnen vorbei zu schleichen, denn die Gegner haben nicht nur gute Augen, sondern verfügen auch über ein exzellentes Gehör. Als sinnvoll erweist es sich, ihre Marschrouten und Blickrichtungen einzustudieren, um im richtigen Moment von einer Deckung zur nächsten zu huschen. Getränkedosen aus den zahlreichen Automaten eignen sich nicht nur zum Betätigen von Schaltern, sondern auch für gezielte Ablenkungsmanöver. Wird man entdeckt, hilft nur die Flucht und man muss sich irgendwo verstecken. Ein Schattenabbild liefert dabei einen visuellen Hinweis, wo einen die Verfolger zuletzt gesehen haben und wo sie nach Sally suchen werden. Zum Glück sind sie aber nicht besonders hartnäckig und kehren schnell zu ihrer ursprünglichen Position zurück.

Taschenlampe als Waffe

Gegner lassen sich auch unauffällig mit einem Nahkampfangriff ausschalten.
Gegner lassen sich auch unauffällig mit einem Nahkampfangriff ausschalten.
Lange dauert es nicht, bis sich Sally endlich zur Wehr setzen kann. Genau wie Alan Wake wird auch hier die Taschenlampe zur Waffe umfunktioniert, die den Monstern an hervorgehobenen Stellen mit einem Leuchtstrahl Schaden zufügt. Im Gegensatz zur normalen Leuchte, mit der man Licht ins Dunkel bringt oder Gegner gezielt ablenken kann, verbraucht der gebündelte Schadens-Strahl allerdings Energie, die man nur mit speziellen Batterien wieder aufladen kann. Schleicht man sich von hinten an Feinde heran und erledigt sie mit einem Stealth-Kill, muss man ebenfalls einen Teil der Energieladung opfern.

Später gesellt sich mit einem Blitzgerät eine weitere Angriffsoption hinzu, mit der man eine ganze Gruppe von Gegnern blenden kann, um sich anschließend aus dem Staub zu machen. Zwar verbraucht der Blitz keine Batterie, doch benötigt er eine gewisse Ladezeit, bis er wieder einsatzbereit ist. Wie nützlich die Taschenlampe ist, spürt man spätestens dann, wenn man gegen Ende nochmal eine Zeit lang ohne sie auskommen muss.

Mehr als nur ein Feuerlöscher

Mit dem Feuerlöscher werden u.a. neue Wege freigelegt.
Mit dem Feuerlöscher werden u.a. neue Wege freigelegt.
Im letzten Drittel des mit sechs Stunden recht kurzen Schleichabenteuers erhält man außerdem Zugriff auf einen Feuerlöscher, dessen Schaum sich automatisch wieder auffüllt. Mit ihm erstickt man nicht nur Flammen und legt dadurch neue Wege frei, sondern friert auch Gegner ein, versiegelt kurzzeitig Dampf-Lecks in Rohrleitungen oder verwandelt elektrisierte Pfützen in Eis, um nicht länger von einem tödlichen Stromschlag gegrillt zu werden. In solchen Momenten hilft auch der Inhalator nicht mehr, mit dessen Hilfe man sich von Verletzungen kurieren kann.

Kommentare

Black Stone schrieb am
Balla-Balla hat geschrieben: ?
30.11.2019 12:22
...
Eisenherz hat geschrieben: ?
28.11.2019 18:29
Dass aber 4P da fast mitspielt, den Dienst durch einen fast kritklosen Test auch noch pusht und wie hier jetzt auch noch die exclusives ins Reich der Spiele Normalität hebt, finde ich nicht mehr Kritisch. Ehrlich. Subjektiv.
Ich bin ja auch gegen "künstliche" Exklusivität, so wie es Epic und bis vor kurzem auch EA (wenn auch nur für eigene Titel, wo es nochmal ein wenig was anderes ist) betreiben. Aber hier geht es um systemische Exklusivität, genau wie bei Nintendo, XBox oder PS. Klar kann man sich darüber ärgern, aber zur Normalität gehört dass seit Jahrzehnten.
Balla-Balla schrieb am
Eisenherz hat geschrieben: ?
28.11.2019 18:29
Da die Gaming-Sparte für Google finanziell ungefähr so wichtig ist wie für Microsoft; nämlich gar nicht, mache ich mir eher keine Gedanken darüber, ob das abgeschaltet wird. Solange man nicht in Minus rutscht, wird Stadia bleiben, alleine schon deswegen, weil man sich nicht die Blöße geben wird, das eigene Versagen zuzugeben.
Richtig, um mit Spielen Geld zu verdienen oder nicht hat Google Stadia auch nicht installiert. Google macht sein Geschäft mit Daten und so ist auch Stadias background einzuordnen. Google besitzt mittlerweile mehr private Informationen über die meisten Menschen dieser Welt, als jeder staatliche oder private Dienst. Dass tencent sich nun aufmacht gleichzuziehen, macht die Sache nicht besser.
Dass aber 4P da fast mitspielt, den Dienst durch einen fast kritklosen Test auch noch pusht und wie hier jetzt auch noch die exclusives ins Reich der Spiele Normalität hebt, finde ich nicht mehr Kritisch. Ehrlich. Subjektiv.
Der Chris schrieb am
Danny. hat geschrieben: ?
28.11.2019 18:09
wenn Stadia abgeschaltet wird - und das meine ich jetzt nicht im Bezug auf Google mit ihrem 'sie stampfen gerne Dinge ein' bla bla - dann ist das Spiel doch auch in den unendlichen Weiten der Bits und Bytes verloren oder nicht... die ganze Arbeit umsonst
das mag bei einem Austauschtitel wie diesen hier kein großer Verlust sein, aber wenn wirklich irgendwann die Blockbuster Games kommen wäre das schon ziemlich übel
Ist doch ein Problem das wir generell haben. Vor allem die Digitalkäufer übersehen das sehr gerne. Aber grundsätzlich ist das doch ein Schicksal, dass uns zwangsläufig allen mal blüht, die etwas als Download gekauft haben. Streng genommen geht es auch allen so, die etwas auf Disc oder Cartridge gekauft haben, das erst mit riesigen Patches zu einem richtigen Spiel gemacht werden muss.
Wir haben gerne den Komfort und sehen gerne den schlanken Vertriebsweg für Indies und kleine Publisher (an der Stelle ja auch zurecht), aber einem muss auch klar sein, dass wir perspektivisch mit leeren Händen da stehen werden. Insbesondere wenn die Gamingbranche ihre eigene Historie weiterhin so verachtet, wie sie es zum aktuellen Zeitpunkt scheinbar tut. Irgendwann wird jedes Angebot mal vom Server genommen. Bei Nintendo ist es ja sogar jetzt schon geschehen.
Jedes Spiel das nicht vollständig auf einem physischen Datenträger liegt, läuft akute Gefahr verloren zu gehen. Das ist leider so und das ist eine Entwicklung der letzten Jahre und kein neues Feature von Stadia.
Ryan2k6 schrieb am
Eisenherz hat geschrieben: ?
28.11.2019 20:34
Bei Sony ist es deutlich anders, denn die dortige Gaming-Sparte trägt mit 20 Milliarden Dollar massiv zum Gesamtjahresumsatz von 78 Milliarden bei.
Microsoft könnte die XBox also problemlos in die Tonne treten und würde finanziell trotzdem immer noch deutlich besser als Sony dastehen, die ohne die Playstation samt Spielen kaum noch lebensfähig wären.
Mit 58 Mrd. Umsatz ist man kaum noch lebensfähig? Interessant. Was hat Sony nur vor der PSX gemacht?
schrieb am