Gylt - Test, Action, Stadia - 4Players.de

 

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Stealth-Action
Entwickler: Tequila Works
Publisher: Tequila Works
Release:
18.11.2019
Spielinfo Bilder Videos
Kleine Rätseleinlagen

Bei der Suche nach einem Ausweg und der ebenfalls in diesem Alptraum gestrandeten Cousine stellen sich Sally aber nicht nur die erschreckend variationsarmen Monster samt fordernden Bossgegnern in den Weg. Stattdessen ist das Weiterkommen häufig an das Lösen von Umgebungsrätseln geknüpft, die vom einfachen Finden von Durchgängen über das Verschieben von Objekten bis hin zur richtigen Ausrichtung von Lichtstrahlen reichen. Zwar gibt es dabei durchaus ein paar nette Ansätze, doch genau wie beim Gegnerdesign sind den Entwicklern auch bei den Rätseln schnell die Ideen ausgegangen, so dass man immer wieder mit den gleichen Mechaniken und Aufgaben konfrontiert wird. Da wäre sicher mehr drin gewesen! Als durchaus hilfreich erweist sich die Karte, auf der z.B. aktuelle Ziele und entdeckte Fundorte nützlicher Objekte markiert werden – und das selbst dann, obwohl man sie vielleicht noch gar nicht erreichen kann.

Ein wichtiges Thema

Neben brauchbarem Zeug wie den etwas zu großzügig verteilten Heil-Inhalatoren und Batterien stolpert man zwischendurch über Notizbücher, in denen der Bogen zum Thema „Mobbing“ gespannt wird, das auch durch die Umgebung anhand von Schmierereien an Wänden oder nachgestellten Szenen mit Puppen mehr oder weniger subtil in den Spielverlauf eingebettet wird. Auf der metaphorischen Ebene erhält die Spieltwelt mit ihren Monstern und der omnipräsenten Angst dadurch eine besondere Bedeutung.

Bei den Psycho-Puppen hilft auch keine Taschenlampe mehr.
Bei den Psycho-Puppen hilft auch keine Taschenlampe mehr.
Die Kombination aus sehenswerten Lichteffekten, dem großartigen Soundtrack und überzeugenden Sprechern sorgt für eine fesselnde Atmosphäre mit einem leichten Horror-Ambiente, wobei das artverwandte Little Nightmares sowohl beim Artdesign als auch den düsteren Schauplätzen die Nase deutlich vorne hat. Allerdings sind die vielen dunklen Szenen bei Gyld leider besonders anfällig für sichtbare Artefakte, die je nach Verbindungsqualität mehr oder weniger ins Auge springen und durchaus stören können. Zudem kam es trotz oder wegen der Einstellung auf die maximale Bildqualität (inklusive HDR) sogar beim Spielen mit LAN-Kabel vor allem in den frühen Abendstunden zu einer schwankenden Performance inklusive nerviger Ruckeleinlagen. Ob es am Provider oder den Google-Servern lag, lässt sich allerdings nicht mit Gewissheit sagen. Überwiegend lief der Stream allerdings rund und ohne nennenswerte Probleme, denn auch die Steuerung reagierte prompt und ohne große Verzögerungen auf die gewünschten Eingaben.

Kommentare

Black Stone schrieb am
Balla-Balla hat geschrieben: ?
30.11.2019 12:22
...
Eisenherz hat geschrieben: ?
28.11.2019 18:29
Dass aber 4P da fast mitspielt, den Dienst durch einen fast kritklosen Test auch noch pusht und wie hier jetzt auch noch die exclusives ins Reich der Spiele Normalität hebt, finde ich nicht mehr Kritisch. Ehrlich. Subjektiv.
Ich bin ja auch gegen "künstliche" Exklusivität, so wie es Epic und bis vor kurzem auch EA (wenn auch nur für eigene Titel, wo es nochmal ein wenig was anderes ist) betreiben. Aber hier geht es um systemische Exklusivität, genau wie bei Nintendo, XBox oder PS. Klar kann man sich darüber ärgern, aber zur Normalität gehört dass seit Jahrzehnten.
Balla-Balla schrieb am
Eisenherz hat geschrieben: ?
28.11.2019 18:29
Da die Gaming-Sparte für Google finanziell ungefähr so wichtig ist wie für Microsoft; nämlich gar nicht, mache ich mir eher keine Gedanken darüber, ob das abgeschaltet wird. Solange man nicht in Minus rutscht, wird Stadia bleiben, alleine schon deswegen, weil man sich nicht die Blöße geben wird, das eigene Versagen zuzugeben.
Richtig, um mit Spielen Geld zu verdienen oder nicht hat Google Stadia auch nicht installiert. Google macht sein Geschäft mit Daten und so ist auch Stadias background einzuordnen. Google besitzt mittlerweile mehr private Informationen über die meisten Menschen dieser Welt, als jeder staatliche oder private Dienst. Dass tencent sich nun aufmacht gleichzuziehen, macht die Sache nicht besser.
Dass aber 4P da fast mitspielt, den Dienst durch einen fast kritklosen Test auch noch pusht und wie hier jetzt auch noch die exclusives ins Reich der Spiele Normalität hebt, finde ich nicht mehr Kritisch. Ehrlich. Subjektiv.
Der Chris schrieb am
Danny. hat geschrieben: ?
28.11.2019 18:09
wenn Stadia abgeschaltet wird - und das meine ich jetzt nicht im Bezug auf Google mit ihrem 'sie stampfen gerne Dinge ein' bla bla - dann ist das Spiel doch auch in den unendlichen Weiten der Bits und Bytes verloren oder nicht... die ganze Arbeit umsonst
das mag bei einem Austauschtitel wie diesen hier kein großer Verlust sein, aber wenn wirklich irgendwann die Blockbuster Games kommen wäre das schon ziemlich übel
Ist doch ein Problem das wir generell haben. Vor allem die Digitalkäufer übersehen das sehr gerne. Aber grundsätzlich ist das doch ein Schicksal, dass uns zwangsläufig allen mal blüht, die etwas als Download gekauft haben. Streng genommen geht es auch allen so, die etwas auf Disc oder Cartridge gekauft haben, das erst mit riesigen Patches zu einem richtigen Spiel gemacht werden muss.
Wir haben gerne den Komfort und sehen gerne den schlanken Vertriebsweg für Indies und kleine Publisher (an der Stelle ja auch zurecht), aber einem muss auch klar sein, dass wir perspektivisch mit leeren Händen da stehen werden. Insbesondere wenn die Gamingbranche ihre eigene Historie weiterhin so verachtet, wie sie es zum aktuellen Zeitpunkt scheinbar tut. Irgendwann wird jedes Angebot mal vom Server genommen. Bei Nintendo ist es ja sogar jetzt schon geschehen.
Jedes Spiel das nicht vollständig auf einem physischen Datenträger liegt, läuft akute Gefahr verloren zu gehen. Das ist leider so und das ist eine Entwicklung der letzten Jahre und kein neues Feature von Stadia.
Ryan2k6 schrieb am
Eisenherz hat geschrieben: ?
28.11.2019 20:34
Bei Sony ist es deutlich anders, denn die dortige Gaming-Sparte trägt mit 20 Milliarden Dollar massiv zum Gesamtjahresumsatz von 78 Milliarden bei.
Microsoft könnte die XBox also problemlos in die Tonne treten und würde finanziell trotzdem immer noch deutlich besser als Sony dastehen, die ohne die Playstation samt Spielen kaum noch lebensfähig wären.
Mit 58 Mrd. Umsatz ist man kaum noch lebensfähig? Interessant. Was hat Sony nur vor der PSX gemacht?
schrieb am