Atelier Ryza: Ever Darkness & the Secret Hideout - Test, Rollenspiel, Nintendo Switch - 4Players.de

 

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3D-Rollenspiel
Entwickler: Gust
Release:
29.10.2019
01.11.2019
01.11.2019
Alias: Atelier Ryza: Ever Darkness and the Secret Hideout
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ab 53,99€
Spielinfo Bilder Videos
Darüber hinaus kann man zuvor ausgerüstete Kampfobjekte benutzen oder mit passenden Aktionen spezielle Folgeangriffe von Teammitgliedern initiieren, während man ein Auge auf elementbasierte Schwächen und Resistenzen hat. Doch auch wenn die neuen Echtzeit-Kämpfe Laune machen, so hätte man das Kampfgeschehen doch zumindest bei der Aktionswahl pausieren können, um keine unnötige Hektik und Fehlentscheidungen aufkommen zu lassen.

Neuer Alchemie-Baukasten

Stark gewandelt hat sich auch das Crafting-System, bei dem man nun über das Platzieren von Zutaten in passende Waben weitere Waben öffnen und so nicht nur Objektmerkmale und -qualität verändern, sondern auch aktiv neue Rezepte freischalten kann. Das Grundprinzip, mit gesammelten Zutaten und Rezeptvorlagen Gegenstände mit maßgeschneiderten Eigenschaften herzustellen, bleibt allerdings unverändert. Zeitdruck gibt es dabei keinen - auch nicht bei Story-relevanten Produktionen.

Facelift: Das Crafting-System hat sich trotz vertrauter Grundmechanik deutlich gewandelt.
Facelift: Das Crafting-System hat sich trotz vertrauter Grundmechanik deutlich gewandelt.
Die Spielwelt besteht aus direkt miteinander verbundenen Schauplätzen, die man zu unterschiedlichen Tageszeiten erkunden kann, um Zutaten zu sammeln, Monster zu bekämpfen und Hindernisse zu überwinden. Detaillierte Ortskarten sorgen für Orientierung, praktische Enzyklopädien für Aufklärung, drei Schwierigkeitsgrade für die passende Herausforderung. Wer will, kann auch wieder zum Angeln, Insektenfangen oder auf Schatzsuche gehen, während diverse Schnellreiseoptionen für Reisekomfort sorgen.

Persönliche Note

Die Charakterentwicklung geht weitestgehend automatisch vonstatten. Mit der Wahl der Ausrüstung kann man aber nicht nur Charakterwerte, sondern auch Charakterrollen maßgeblich mitbestimmen. Hinzu kommen persönliche Zielvorgaben, die bei Erreichen neue Fertigkeiten und andere Verbesserungen freischalten. Auch Nebenquests sind wieder persönlicher gestaltet und damit relevanter, obwohl die Inszenierung der Geschichten und Aufgaben nach wie vor Luft nach oben hat.

Renovierung im Wald: Das eigene Atelier lässt sich dieses Mal auch individuell einrichten.
Renovierung im Wald: Das eigene Atelier lässt sich dieses Mal auch individuell einrichten.
Weiter verbessern könnte man auch die grafische Präsentation. Zwar sehen manche Orte und Charaktere mittlerweile sehr ordentlich aus, der Kontrast zu weniger detailliert ausgearbeiteten Schauplätzen und Figuren sorgt aber nach wie vor für atmosphärische Diskrepanzen. Bei der Lokalisierung wird ebenfalls nur das Nötigste geboten: Japanischer Originalton mit englischen Bildschirmtexten, die aufgrund ihrer geringen Schriftgröße besonders im Handheld-Modus nicht immer angenehm zu lesen sind. Und Touch-Unterstützung gibt’s trotz sinnvoller Einsatzmöglichkeiten leider auch nicht.

Kommentare

Mauga schrieb am
Ich musste mich zwischen Atelier Ryza und Death Stranding entscheinden. Habe mich für ersteres entschieden und bin sehr froh darüber.
Es ist mein erstes Atelier. Die Charaktere, die Welt ist wirklich schön. Und damit das kämpfen nicht langweilig wird, lädt das Synthesesystem zum expirimentieren ein.
Wunder mich über die schlechte Bewertung. Für mich hat es mindestens 75% verdient.
Azor002 schrieb am
Hatschii hat geschrieben: ?
08.11.2019 22:18
Bei Switch Games sucht 4players gern das Haar in der Suppe. Die rundum feine GRID Umsetzung wurde zur 50% Gurke verunglimpft bloss wegen der fehlenden anlaogen Schulterbuttons.
Dafür dann 95% für DS mit ödem DHL Gameplay. Muss man nicht verstehen.
Was die Atelier Spiele angeht kann ich leider nicht im vollem Umfang mit reden. Das 4Pl aber extrem Switch kritisch ist kann ich unterschreiben. Das fällt mir auch immer mehr auf. Nicht zuletzt als man hier die Switch Lite richtig runter gemacht hat...... und jetzt hat die Lite sich in 1 1/2 Monaten 2mio mal verkauft! Vielleicht kommt Nintendo so schlecht weg weil 4Pl nur noch aus der subiektiven sicht der Hardcoregamer bewertet. Finde das schade das man mit solchen Scheuklappen als kritisches magazin rum läuft. Nintendo bedient einfach eine leicht andere Zielgruppe. Diese hat allerdings ihre Daseinbereichtigung
Dunnkare schrieb am
Hatschii hat geschrieben: ?
08.11.2019 22:18
Dafür dann 95% für DS mit ödem DHL Gameplay.
Großartig :lol:
Genau mein Gedanke wenn ich Death Stranding sehe. Wenn da nicht Kojima drauf- und Reedus und Kollegen drin stehen würden, wären viele sicherlich sehr viel kritischer gewesen..
Aber dass 4P außergewöhnlich Switch-kritisch ist, könnte ich so nicht unterschreiben.
yopparai schrieb am
Das hat mit Switch in dem Fall wenig zu tun. Das ist Atelier. Das war noch nie modern, auf keiner Plattform. Es geht auch denk ich weniger um die technische Umsetzung an sich, denn Auflösung und Framerate sind völlig ok, es geht um die Inszenierung. Und die ist halt weiterhin Low-Budget. Animationen sind nicht sonderlich detailliert, Zwischensequenzen werden z.B. mit Hilfe von ein paar Standardanimationen durchgenudelt, Sprache auf Japanisch (ein Plus für mich, aber halt für sonst kaum jemanden), die Modelle sind jetzt halt so mittelmäßig detailliert, die Welt ist segmentiert. Im Prinzip nicht viel anders, als man es auf einer PS2 gehabt hätte, vom Produktionsaufwand her, allerdings in HD mit besseren Modellen und Texturen. Und das ist bei der Switch-Fassung genau das gleiche wie bei der PC und PS4-Version.
Davon ab: Ich mag Atelier, aus irgendeinem Grund. Das sind herrlich naiv-doofe Spiele ohne den Stresslevel einiger modernerer RPGs, perfekt für einen Feierabend. Da ist mir das alles auch total egal. Ich hab auch Ryza bereits, und die Inszenierung ist weiterhin so, wie von Atelier halt gewohnt. Aber eines muss ich ihnen lassen: Das erste Switch-Spiel der Reihe, Lydie&Suelle, war auch rein technisch eine absolute Vollkatastrophe. Verschwommen, schlechte Beleuchtung und hat stellenweise extrem geruckelt. Lulua war bereits um Welten besser und Ryza ist rein technisch völlig in Ordnung. Die haben extrem dazugelernt auf der Plattform. Ändert aber halt nix dran, dass Animationen weiter hölzern sind.
Hatschii schrieb am
Hühnermensch hat geschrieben: ?
08.11.2019 14:44
Puh, also deutlich schlechter als der internationale Vergleich, wo gerade die Switch-Version hervorragend wegkommt. Kann ich aufgrund des eigentlich ziemlich positiven Fazits kaum nachvollziehen. Zumal Punkte wie Lokalisierung, Technik und Systemanpassung (sofern sie nicht vollkommen grauenhaft ausfallen) eh nicht so stark ins Gewicht fallen sollten.
Die aktuelle Anzeige zu Death Stranding ist btw das penetranteste, was ich in den vergangenen Jahren an Online-Werbung gesehen habe.
Bei Switch Games sucht 4players gern das Haar in der Suppe. Die rundum feine GRID Umsetzung wurde zur 50% Gurke verunglimpft bloss wegen der fehlenden anlaogen Schulterbuttons.
Dafür dann 95% für DS mit ödem DHL Gameplay. Muss man nicht verstehen.
schrieb am

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