Gears of War 4 - Test, Shooter, Xbox One - 4Players.de

 

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Science Fiction-Shooter
Entwickler: The Coalition
Publisher: Microsoft
Release:
11.10.2016
11.10.2016
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ab 24,29€
Spielinfo Bilder Videos
Metall statt Fleisch    
          
Doch bis man die Maden nach dem Prolog wieder zu Gesicht bekommt und dabei auch mit neuen Varianten der gefährlichen Brut konfrontiert wird, muss man sich gedulden. Lange. Sehr lange. Zu lange! Denn zunächst schlägt man sich in den ersten Kapiteln als Outsider mit den Truppen der neuen Regierung herum – und dabei handelt es sich ausschließlich um Kampfroboter oder andere Maschinen. Ja, richtig gelesen: Man muss sich durch zahlreiche Wellen von öden Blechkameraden quälen. In einem Gears of War, bei dem man sich eher wie John Connor fühlt, der gegen Skynet kämpft. Klar kann so ein Sci-Fi-Cyborgkrieg ganz cool sein. Aber dieser neue Gegnertyp, zu dem neben stärker gepanzerten „Terminatoren“ auch Drohnen mit Schutzschilden gehören, passt einfach nicht ins Gears-Universum und wirkt wie ein unglücklicher Bruch. Zumal immer wieder die gleichen Maschinen-Gegner aus den Transportmaschinen am Himmel abgeworfen werden – allen voran die so genannten Verfolger in Kugelform, die zunächst auf einen zurollen und sich anschließend wie ein Mini-Transformer in ein Geschütz verwandeln oder explodieren. Das ist im ersten Moment noch unterhaltsam – auch deshalb, weil man die Dinger vor der Detonation noch mit einem kräftigen Tritt wegkicken und im Idealfall zu feindlichen Androiden befördern kann. Aber wenn die
Öde Blecheimer als Gegner? Keine so tolle Idee...
Öde Blecheimer als Gegner? Keine so tolle Idee...
Armee der Maschinen irgendwann gefühlt zum hundertsten Mal aus der Luft verstärkt wird, hat man für diese fantasielosen Produkte der Massenproduktion irgendwann nur noch ein gelangweiltes Gähnen übrig.

Die ersten Schauplätze, die man mit J.D. und seinen Kameraden besucht, tragen zur Ernüchterung bei: Die verlassene KOR-Siedlung, die man am Anfang für die Bergung eines wichtigen Gegenstands überfallen muss, ist lediglich eine Aneinanderreihung von monotonen Räumen und Arealen, die den öden Blechkameraden in nichts nachstehen. Hier fällt es trotz der weiterhin hervorragenden Mechanik und dem gelungenen Gefühl für die Waffen schwer, eine Begeisterung für das zu entwickeln, was auf dem Bildschirm passiert. Auch eingestreute Elemente vom Horde-Modus, in denen man seine Stellung erst mit Stacheldraht, Geschützen oder anderen Verteidigungsmaßnahmen befestigen und anschließend mehrere Gegnerwellen überstehen muss, erweisen sich zunächst als zäh, weil man irgendwann schlichtweg die Lust daran verliert, immer und immer wieder gegen diese Maschinen-Armee ins Feld ziehen zu müssen.

Licht am Ende des Tunnels?


Erst mit der Rückkehr der Locust nimmt die Kampagne ab dem dritten Kapitel wieder Fahrt auf.
Erst mit der Rückkehr den Locust nimmt die Kampagne nach dem zähen Beginn ab dem dritten Kapitel wieder Fahrt auf.
Traurig aber wahr: Erst im dritten von insgesamt fünf Akten nimmt die Kampagne mit der Rückkehr des Locust-Schwarms und einer neuen Bedrohung langsam wieder Fahrt auf. Nicht nur die Gegner werden vielfältiger, monströser und vor allem fleischiger, auch die Kulisse überzeugt zunehmend mit düsteren, abwechslungsreicheren und grafisch beeindruckenderen Schauplätzen, auch wenn zwischendurch weiter ein paar unspektakuläre Abschnitte warten, die man auf dem Rückweg teilweise sogar erneut durchqueren muss.

Obwohl es ab diesem Zeitpunkt spürbar aufwärts geht, bleibt ein Problem des Spielablaufs bestehen: The Coalition setzt zu sehr darauf, den Spieler mit einfallslosen Gegnerwellen und der Suche nach recht belanglosen Fundstücken bei Laune zu halten, sorgt mit diesem Trott aber dafür, dass man sie zunehmend bei den Deckungsgefechten verliert, weil sie viel zu oft nach dem gleichen Muster ablaufen, sogar irgendwann vorhersehbar werden. Es hilft auch nicht viel, dass man später stärkere Exemplare mit den Standard-Gegnern aufmarschieren lässt oder den Gears neben dem bewährten Arsenal aus Sturmgewehren, Pistolen, Shotguns sowie Granaten neue Waffen wie das Sägeblatt-Geschoss Buzzkill oder den tödlichen Dropshot in die Hände drückt, wenn die Schusswechsel gefühlt doch immer sehr ähnlich ausfallen.


Kommentare

ICHI- schrieb am
Kleine Warnung an PC Spieler: Verbraucht sage und schreibe 125GB Speicher !!!
Ansonsten Top Grafik , Top Performance. Sehr gute Umsetzung.
Herschfeldt schrieb am
[Den PC-Test liefern wir aus Zeitgründen erst später nach, Anm. d. Red.]
Wann?
Grauer_Prophet schrieb am
Die Kampagne von Teil 4 würde ich über die von Judgement und 1 stellen.Teil 2 und 3 waren klar besser.
Den MP Modus von Judgement wo man entweder Locust oder Gears spielen musste um durch diese Zäune etc zu brechen fand ich am besten.Bei Teil 4 hab ich bislang nur die normalen Versus Modi gespielt die ganz ok sind Horde muss ich erst noch angehen.
JohnDoe1234567 schrieb am
CryTharsis hat geschrieben:Wie viele dieser "Horde"-Abschnitte gab es? Das dürften gerade mal...drei sein?!
Well...
Wie "lang" war die Kampagne und wie langweilig der Anfang samt der Roboter? Plus die, ich wiederhole mich, billige Spielzeitstreckung und anfixen an den, mit Mikrotransaktionen vollgestopften, Horde-Modus.
Kein! Vergleich zu 1-3.
Anyway, Horde ist total super und am besten wäre die ganze Kampagne ein großer Horde-Abschnitt gewesen. Oder besser noch ein paar MP-Einlagen, wäre sicher auch super. Macht doch schließlich Spaß.
Ahti the Janitor schrieb am
Wie viele dieser "Horde"-Abschnitte gab es? Das dürften gerade mal...drei sein?!
Well...
schrieb am

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