Gears of War 4 - Test, Shooter, Xbox One - 4Players.de

 

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Science Fiction-Shooter
Entwickler: The Coalition
Publisher: Microsoft
Release:
11.10.2016
11.10.2016
Spielinfo Bilder Videos
Die Suche nach dem Außergewöhnlichen

Wo sind die fetten Zwischenbosse, mit denen man in früheren Teilen häufiger konfrontiert wurde? Wo sind die erinnerungswürdigen Momente im Stil des Wurms aus dem zweiten Teil, durch dessen Innereien man sich kämpfen musste? Was ist mit den Railsequenzen, mit denen der Spielverlauf früher immer wieder aufgelockert und aufgebrochen wurde? Ja, all das gibt es auch hier. Aber im Gegensatz zu früheren Teilen muss man zwischen den vielen, vielen Standardgefechten die außergewöhnlichen Momente, Gegner und Situationen bei Gears of War 4 eher mit der Lupe suchen. Keine Frage: Wenn sie auftauchen, dann sind sie richtig gut gelungen, aber unterm Strich wird die Routine zu selten durchbrochen. Immerhin entschädigt nach etwa zehn Stunden das brachiale Finale für so manche Durststrecke innerhalb der Kampagne. Doch die großen Wow-Momente, die frühere Kampagnen begleitet und bereichert haben, sind leider Mangelware.

Zum Glück steht mit Marcus den Jungspunden zumindest zeitweuse ein Gear alter Schule zur Seite.
Zum Glück steht mit Marcus den Jungspunden zumindest zeitweuse ein Gear alter Schule zur Seite.
Selbst mächtigere Gegner wie die agilen Pouncer oder die widerlichen Snatcher, die ihre Opfer mit ihrem Unterleib verschlingen und sie anschließend abtransportieren wollen, verlieren an Reiz, weil sie zwischendurch immer wieder ein Gastspiel geben – genau wie die meisten anderen größeren Kreaturen. Die Begegnungen mit ihnen fallen trotzdem jedes Mal herausfordernd und spannend aus – selbst auf der zweiten von insgesamt vier Stufen kommt man stellenweise schon ordentlich ins Schwitzen. Die Locust-Larven zählen allerdings eher zu einem Neuzugang der nervigen Sorte: Zwar fallen sie in Schwärmen über die Gears her und sind äußerst beweglich, lassen sich mit der gezückten Kettensäge des Lancers aber problemlos abschlachten und tragen deshalb höchstens dann zu einem dramatischen Kampfgeschehen bei, wenn sie von anderen Gegnertypen begleitet werden.

Stürmische Zeiten


Die KI-Begleiter machen eine gute Figur: Sie teilen ordentlich aus und eilen sofort zu Hilfe.
Die KI-Begleiter machen eine gute Figur: Sie teilen ordentlich aus und eilen sofort zu Hilfe.
Schön: In manchen Abschnitten wirkt sich auch das Wetter direkt auf den Spielablauf aus. Die heraufziehenden Stürme sehen nicht nur spektakulär aus und schränken teilweise die Sicht ein, sondern die starken Winde beeinflussen auch die Flugbahn von Granaten und erschweren das Vorankommen. Doch genau wie bei größeren Gegnern nutzt sich auch dieses Element durch den inflationären Einsatz zunehmend ab. Wenn irgendwann der fünfte oder sechste Sturm über den Bildschirm fegt, bläst er gleichzeitig die anfängliche Begeisterung über dieses willkommene Intermezzo hinfort – schade. Insgesamt ist die Kampagne solide – mehr aber auch nicht. Im Vergleich zum Feuerwerk, das Epic in früheren Teilen unter der Regie von Cliffy B abgefeuert hat, stellt sich sogar eine gewisse Enttäuschung ein. Selbst beim Soundtrack erreicht man nicht die Klasse vergangener Tage, obwohl man mit dem Deutschen Ramin Djawadi einen fähigen Komponisten mit der Aufgabe betraut hat, dessen bisherige Werke u.a. die Titelmusik zur Hit-Serie Game of Thrones, Ironman oder Pacific Rim umfassen. Doch an die wuchtigen und mitunter treibernden Klänge sowie das beeindruckende Thema aus der Feder von Steve Jablonsky reichen Djawadis oftmals zu generischen Kompositionen nur selten heran.  


Kommentare

ICHI- schrieb am
Kleine Warnung an PC Spieler: Verbraucht sage und schreibe 125GB Speicher !!!
Ansonsten Top Grafik , Top Performance. Sehr gute Umsetzung.
Herschfeldt schrieb am
[Den PC-Test liefern wir aus Zeitgründen erst später nach, Anm. d. Red.]
Wann?
Grauer_Prophet schrieb am
Die Kampagne von Teil 4 würde ich über die von Judgement und 1 stellen.Teil 2 und 3 waren klar besser.
Den MP Modus von Judgement wo man entweder Locust oder Gears spielen musste um durch diese Zäune etc zu brechen fand ich am besten.Bei Teil 4 hab ich bislang nur die normalen Versus Modi gespielt die ganz ok sind Horde muss ich erst noch angehen.
JohnDoe1234567 schrieb am
CryTharsis hat geschrieben:Wie viele dieser "Horde"-Abschnitte gab es? Das dürften gerade mal...drei sein?!
Well...
Wie "lang" war die Kampagne und wie langweilig der Anfang samt der Roboter? Plus die, ich wiederhole mich, billige Spielzeitstreckung und anfixen an den, mit Mikrotransaktionen vollgestopften, Horde-Modus.
Kein! Vergleich zu 1-3.
Anyway, Horde ist total super und am besten wäre die ganze Kampagne ein großer Horde-Abschnitt gewesen. Oder besser noch ein paar MP-Einlagen, wäre sicher auch super. Macht doch schließlich Spaß.
Ahti the Janitor schrieb am
Wie viele dieser "Horde"-Abschnitte gab es? Das dürften gerade mal...drei sein?!
Well...
schrieb am

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