The Outer Worlds - E3-Vorschau, Rollenspiel, PC, PlayStation 4, Xbox One - 4Players.de

 

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The Outer Worlds (Rollenspiel) von Private Division
Fallout Space Vegas
Rollenspiel
Entwickler: Obsidian Entertainment
Publisher: Private Division
Release:
25.10.2019
25.10.2019
25.10.2019
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ab 59,95€
Spielinfo Bilder Videos
Hoppla, hat Obsidian da etwa "Fallout Space Vegas" entwickelt, ohne Bethesda vorher Bescheid zu sagen? Das neue 3D-Rollenspiel der Genre-Spezialisten, das bereits im Oktober 2019 erscheinen soll, erinnert zumindest in vielen Momenten der knapp zwanzigminütigen Präsentation auf der E3 frappierend an Fallout 3 und New Vegas.

Fallout im Weltraum?

Ähnlich wie in den modernen Fallouts durchstreift der Hauptcharakter das Ödland eines fernen Planeten, der wie viele andere seiner Art von irdischen Großkonzernen per Terraforming bewohnbar gemacht werden sollte. Das ist in diesem Fall jedoch daneben gegangen, denn anstatt die ansässige Fauna gegen irdische Lebewesen auszutauschen, haben die Umwandlungsbemühungen kleine Krabbler in fiese Riesenmutanten verwandelt, die den Siedlern in der Wildnis gehörig einheizen. Dementsprechend haben sich die Konzerne auch zügig von dem erzeugten Ödland verabschiedet, sodass nur noch besonders hartgesottene Outlaws und Siedler auf dem Felsbrocken verbleiben.

The Outer Worlds verbindet Science Fiction mit Western-Atmosphäre und überzeugt visuell trotz der Schwächen bei Mimik und Oberflächen vor allem mit einem konsequenten Artdesign, das sich irgendwo zwischen Fallout und No Man's Sky einsortiert. Spielerisch liefert Obsidian allerdings genau das, was einige Rollenspiel-Fans bei Fallout 4 vermisst und was
asdds
Alles schön bunt! Aber auch sehr gefährlich...
insbesondere 76 gefehlt hat: Neben einem umfangreichen Talentbaum, einer Party mit mehreren Begleitern, die autonom agieren und dem Spieler folgen sowie offenen Gebieten voller Räuber und fieser Viecher stehen nämlich auch Dialoge und wichtige Entscheidungen auf dem Programm – und das betrifft nicht nur die Waffenwahl, bei der die verfügbaren Schießeisen zudem nach eigenem Gusto modifiziert werden können.

Viele Wege zum Ziel

In der E3-Präsentation zieht der Spieler im Namen einer Outlaw-Chefin los, um das illegale Gewerbe eines Konkurrenten aus dem Verkehr zu ziehen. Charakterwerte, Talente und sogar Fähigkeiten der Begleiter können dabei Einfluss auf die auswählbaren Gesprächsoptionen haben, die sowohl die Diskussionen mit der Auftraggeberin als auch mit der Zielperson beeinflussen - allerdings ist die eigene Figur nicht vertont und die Gespräche wirken etwas steif. Auch spielerisch eröffnen sich zahlreiche Optionen: So kann der
In den Dialogen wird man viele Optionen haben.
Das dürfte Rollenspieler freuen: In den Dialogen wird man viele Optionen haben.
obligatorische Schleichweg eingeschlagen und je nach Skill-Auswahl Wachen abgelenkt, Kameras gehackt und Überredungskünste genutzt werden, um den Schlachthof-Komplex zu infiltrieren und zu seinem Betreiber vorzudringen.

Die Entwickler betonen zudem, dass man einen schwarzhumorigen Grundton beibehalten will, der mit seinen schrägen Figuren und Einfällen wie Schweine-Mutanten, deren Tumore als köstliches Fleisch verpackt und verkauft werden, ebenfalls an Fallout erinnert. Und sogar das V.A.T.S. hat es in abgewandelter Form in The Outer Worlds geschafft: Der noch nicht ganz vom Kryo-Schlaf genesene Weltraumreisende kann nämlich die Zeit verlangsamen und dann gemütlich einzelne Körperteile der Feinde anvisieren, deren Beschädigung die Widersacher auf unterschiedliche Weise schwächt. Auch die eigene Spielfigur gewinnt im Laufe der Zeit auf Basis der eigenen Handlungen neue Stärken und Schwächen hinzu, die sich ebenso wie neue Talente auf das Spiel auswirken.
 

AUSBLICK



Alles sieht danach aus, als ob Obsidian Bethesda im Fernduell beweisen möchte, wie man ein richtiges Fallout entwickelt. Alles in The Outer Worlds verströmt New-Vegas-Vibes, das Szenario mit seiner Western-Sci-Fi im Firefly-Stil überzeugt und zahlreiche Dialog- und Charakteroptionen unterstreichen den Rollenspiel-Kern dieses Weltraum-Abenteuers. Ob diese Vorzüge langfristig über die etwas steifen Dialoge, die bestenfalls ordentliche Kulisse und andere Politur-Schwächen wie übertrieben laute Begleiter oder steife Schleichpassagen hinwegtrösten können, kann sich erst im Test zeigen. Dennoch schlummert in den Randwelten, deren Zahl und Größe übrigens noch nicht enthüllt wurde, großes Potential – nicht zuletzt, weil Bethesda die Fallout-Reihe mit 76 dermaßen hart vor die Wand gefahren hat, dass viele Einzelspieler nach einer Rollenspiel-Alternative lechzen dürften.

Einschätzung: gut

Kommentare

Hyeson schrieb am
BigEl_nobody hat geschrieben: ?
17.06.2019 18:40

Das Spiel sieht grauenhaft aus.... und das so kurzfristig vor Release :|
Was sieht daran grauenhaft aus? Abegesehen dass sich das Video weigert in HD abzuspielen :P
BigEl_nobody schrieb am

Das Spiel sieht grauenhaft aus.... und das so kurzfristig vor Release :|
Sarkasmus schrieb am
Da Fallout New Vegas mein Lieblings 3D Fallout und auch TES ist, ist Outher Worlds blind gekauft,
Skippofiler22 schrieb am
Also auf gut deutsch gesagt, weil es nicht mehr so gut läuft, ist eine gut erzählte Geschichte wichtiger als eine "gehypte" Grafik.
Ach ja, bei vielen Spielen, die man auf den hoch auflösenden Videos, bis 4K gesehen hat, kann man schon von der "Unreal Engine 5" reden.
listrahtes schrieb am
flozn hat geschrieben: ?
14.06.2019 06:24

Ja, so viele Patches wie PoE 1 & 2 haben ansonsten nur MMOs nach zig Jahren ... :roll:
Keine Ahnung, was die an der Engine verbrochen haben, aber die Ladezeiten von PoE 1 waren echt gigantisch. Und PoE 2 ist sowieso schräg, da habe ich auf einer GTX 1070 in WQHD schon mal 100% Auslastung in Gebieten wo absolut gar nichts zu Rendern ist außer meine Charaktere und ein größtenteils statischer Hintergrund (mit FPS-Limit wohlgemerkt) - bei "normalen" Games mit ähnlicher Grafik sind es vielleicht 20-30% bei einem Takt, der bei 700 MHz herumdümpelt ...
Ich hoffe natürlich auch, dass Outer Worlds gut wird, es gab ja schon länger kein vernünftiges RPG mehr. Ich glaube D:OS 2 und Kingdom Come waren die letzten, und Gothic 7 a.k.a. ELEX war ja nicht so aufregend.
Bezüglich Obsidian denke ich ist der Zug abgefahren. Ihre eigentliche Stärke der narrativen Plotentwicklung ist nur noch ein schwacher Abglanz von früher. POE1 hatte eine schwache Handlung und pacing zusätzlich zur schlecht beherrschten Engine. POE2 ein grausames pacing bzw. Questabarbeitung und uninteressanten Gameplaymechanismen. Ich erwarte darum nicht mehr viel von ihnen. Sie hatten einige wenige interessante Gespräche und Figuren aber das reicht eben nicht. Der Hype der ISO RPGs hat ihnen enorm geholfen aber ebbt nun eben ab. Das finanzielle Dach durch MS kam da imo zum genau richtigen Zeitpunkt.
schrieb am