Assassin's Creed Valhalla - Vorschau, Action-Adventure, PC, PlayStation 4, Xbox One, PlayStation 5, Xbox Series X, Stadia

 

Vorschau: Assassin's Creed Valhalla (Action-Adventure)

von Matthias Schmid



Assassin's Creed Valhalla (Action-Adventure) von Ubisoft
Kämpfen, segeln, saufen
Entwickler:
Publisher: Ubisoft
Release:
17.11.2020
17.11.2020
2020
2020
17.11.2020
2020
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ab 58,48€
Spielinfo Bilder Videos
Drei Stunden mit Eivor: Wir konnten das nächste Assassinen-Abenteuer mehr als ausführlich anspielen - sind als Wikinger geklettert und gesegelt, haben gefochten und gebechert. Wie gut Assassin’s Creed Valhalla in Bewegung aussieht, was sich beim Kampfsystem geändert hat und welche offenen Baustellen die kanadischen Entwickler noch beackern sollten - all das lest ihr in der Vorschau.

Holpriger Start

Mal wieder ein Ubisoft-Spiel, für das es im Vorfeld nicht rund läuft: Das nordische Szenario ist zweifelsohne interessant, wirkte im Vorfeld wegen des fantastischen God of War von 2018 aber weniger begehrenswert als z.B. eine etwaige Japan- oder Maya-Episode. Dann folgte auf Microsofts Inside-Xbox-Veranstaltung die verkorkste „Gameplay“-Premiere - echte Spielszenen gab es, entgegen der vollmundigen Vorankündigung, nicht zu bestaunen. Wenig später trat mit Creative Director Ashraf Ismail das bisherige Aushängeschild des Entwicklungsteams zurück: Ismail hatte bereits als Director für die Teile Black Flag und Origins gearbeitet, nun aber wegen einer außerehelichen Beziehung mit einem Fan seinen Rückzug erklärt. Und dann gab es am letzten Montag noch einen satten Video-Leak mit reichlich Spielszenen.

Tougher Zweikampf: Der Gegnertyp "Berserker" attackiert euch ohne Unterlass.
Tougher Zweikampf: Der Gegnertyp "Berserker" attackiert euch ohne Unterlass.
Schade eigentlich, denn Ubisoft hat sich große Mühe gegeben, den Ausfall der E3 bestmöglich zu kompensieren. In den letzten Jahren erhielten ausgewählte Medien stets die Möglichkeit, auf der Spielemesse die wichtigsten Spiele angenehm ausgiebig anzuspielen - vor zwei Jahren z.B. Assassin's Creed Odyssey. Mangels Anwesenheit in Los Angeles musste nun ein möglichst Corona-konformer Ersatz her. Daher erhielt ich die Chance auf ein Streaming-Date mit Assassin’s Creed Valhalla: Es lief auf einem Ubisoft-Rechner, Controller und Bildschirm waren aber bei uns in Hamburg. Drei Stunden lang konnte ich Missionen absolvieren, mit meinem Nordmann-Team Raubzüge zu machen oder einfach in Ostengland herumstreunen. Ich habe einiges gesehen, das mir Spaß gemacht hat, bin aber auch über ein paar Baustellen gestolpert - kommt einfach mal mit nach East Anglia…

Eivor, der Kämpfer

Nächtlicher Angriff per Schiff - die feindliche Burg antwortet mit einem Regen brennender Pfeile
Nächtlicher Angriff per Schiff - die feindliche Burg antwortet mit einem Regen brennender Pfeile
Zum Start wähle ich einen männlichen Eivor (so heißt der/die Held/in im Spiel) und lande erstmal auf einem Gaul, der mich durch das wilde England des Jahres 873 trägt. Laut Ubisoft befinde ich mich mitten im zweiten Drittel des Spiels: Eivor will eine Gegend befrieden, in der rivalisierende Wikingerclans immer wieder für Scharmützel sorgen. Nach ein paar einführenden Worten geht es schon los und mein Ross steuert sich so exzellent wie in Odyssey, die in goldenes Herbstlicht getauchte Landschaft wirkt anziehend und wild zugleich. Die ersten Kämpfe gehen gut von der Hand: Ich muss meine Ausdauerleiste beachten, wechsle leichte Attacken mit schweren (sehr langsamen) ab. Schon die Standard-Feinde blocken mit ihren massiven Holzschilden viele Schläge weg, die stärkeren von ihnen gehen zudem voll in die Offensive, so dass ich schon bei meinem ersten Raubzug kurzzeitig den Rückzug antrete und mich eine Etage höher flüchte - ein paar gut gezielte Pfeile lösen das Problem. Auch die Wahl einer anderen Waffe verändert den Kampfverlauf: Mit der wuchtigen Zweihänder-Axt komme ich nicht so gut zurecht, der Speer hingegen taugt mir dank seiner Reichweite mehr. Dass auch meine Widersacher ihrer Ausdauerleiste Tribut zollen müssen, ist klasse - trotzdem sind die Kämpfe eher herausfordernd, weil schon zwei, drei Treffer meine Lebensleiste leeren. Grundsätzlich fühlen sie sich natürlich wieder ein bisschen anders an als zuletzt in Origins oder Odyssey, eine dramatische Neuausrichtung, nach z.B. Souls-Art, konnte ich aber nicht erkennen. Ziemlich gelungen finde ich das Gefühl, Teil eines kleinen brandschatzenden Wikinger-Trupps zu sein: Meine Begleiter stürmen mit mir aus dem Langboot, mischen sich unter die Gegner und durchsuchen die feindliche Siedlung selbstständig.

Kommentare

Nuracus schrieb am
ToterDodo hat geschrieben: ?
20.07.2020 17:53

Das schlimmste ist das manche Medien, wie anscheinend auch 4players, weiterhin Werbung für Ubisoft machen und alles andere totschweigen.
Nunja weil Redaktion und Marketing getrennt sind, zum Glück.
herrgottsaggrament schrieb am
ToterDodo hat geschrieben: ?
20.07.2020 17:53
Nach den ganzen Enthüllungen über Ubisoft in den letzten Wochen sind deren Spiele für mich nicht mehr kaufbar.
Vergewaltiger und Mobber in den Chefetagen wurden von Ubisoft jahrelang geschützt, nun nachdem ein Gerichtsverfahren anläuft, wurden ein paar entlassen, aber natürlich "ehrenhaft" mit vollen Gehaltszahlungen und Bonus.
Dieses Verhalten war nicht das Problem weniger Leute bei Ubisoft, dass durchzog praktisch alle oberen Ränge und selbst "niedere" Projektleiter taten es den Bosses nach. Ubisofts "Human Ressources" Abteilung versuchte nicht die Opfer zu schützen, sondern schützte die Täter und bedrohte die Opfer.
Es wurden nun ein paar wenige dieser wirklich ekelhaften Leute "geopfert", wie gesagt mit Bonuszahlungen zum "Abschied", aber die meisten sitzen nach wie vor fest in ihren Stühlen. Es bleibt zu hoffen, das einige von denen wirklich im Gefängnis landen.
Das schlimmste ist das manche Medien, wie anscheinend auch 4players, weiterhin Werbung für Ubisoft machen und alles andere totschweigen.
Ubisoft ist der letzte Dreck und produziert auch entsprechend - füttert zwar mit ordentlicher Grafik aber mit mieser Programierarbeit. Valhalla wird das neuste Müllprojekt - Assassins Creed wurde ausgepresst wie eine Zitrone - Valhalla wird eine Lachnummer, langweilig bis dort hinaus und am Rande bemerkt hatten Wikinger keine Assassinen - Norweger lachen über diesen Schwachsinn.....
Eigentlich eine bodenlose Frechheit Gamer für so dumm zu verkaufen, da könnte man auch wieder Spiele aus den 80ern zu Releasen oder zu Remaken, vielleicht haben wir es die älteren Zocker vergessen....
ToterDodo schrieb am
Nach den ganzen Enthüllungen über Ubisoft in den letzten Wochen sind deren Spiele für mich nicht mehr kaufbar.
Vergewaltiger und Mobber in den Chefetagen wurden von Ubisoft jahrelang geschützt, nun nachdem ein Gerichtsverfahren anläuft, wurden ein paar entlassen, aber natürlich "ehrenhaft" mit vollen Gehaltszahlungen und Bonus.
Dieses Verhalten war nicht das Problem weniger Leute bei Ubisoft, dass durchzog praktisch alle oberen Ränge und selbst "niedere" Projektleiter taten es den Bosses nach. Ubisofts "Human Ressources" Abteilung versuchte nicht die Opfer zu schützen, sondern schützte die Täter und bedrohte die Opfer.
Es wurden nun ein paar wenige dieser wirklich ekelhaften Leute "geopfert", wie gesagt mit Bonuszahlungen zum "Abschied", aber die meisten sitzen nach wie vor fest in ihren Stühlen. Es bleibt zu hoffen, das einige von denen wirklich im Gefängnis landen.
Das schlimmste ist das manche Medien, wie anscheinend auch 4players, weiterhin Werbung für Ubisoft machen und alles andere totschweigen.
huibuh schrieb am
Gimli276 hat geschrieben: ?
14.07.2020 20:02

Das kann man schon nicht klein reden. Auch die Umrisse der Städte und die Platzierung der Gebäude ist weitesgehend identisch zu den bekannten Ruinen und ihren Umrissen.
Es wird viel an individuellen Gebäuden gespart, aber wie individuell können Lehmhütten zu diesen Epochen sein? Die einmaligen Gebäude und Skulpturen hingegen waren durchaus gelungen.
Das ja richtig und war auch der große Pluspunkt von ACO, aber das eigentliche Spiel ist immer! die gleichen 2,3 Dinge machen und es ändert sich nichts. Alle Camps, Festungen usw sind gleich. Alle Gegnertypen und es spielt sich durch die Levelanpassung auch alles gleich. Noch nie so ein repetitives Spiel gespielt (letztes AC davor war BF) und dadurch habe ich es dann auch nach vielen Stunden zur Seite gelegt. Die Welt ist dazu auch noch viel zu groß.
Bachstail hat geschrieben: ?
14.07.2020 14:26
Aber ich finde die Open World von Odyssey alles andere als langweilig, repetitiv und schon gar nicht generisch, als jemand, der schon so einige Open World-Titel gespielt hat, kann ich für mich sagen, dass die Open World in Odyssey definitiv eine der besseren, wenn nicht gar eine der besten Open Worlds ist.
Bist du dir sicher, dass du ACO gespielt hast? :lol:
Gimli276 schrieb am
Das was in Origins und in Odyssey so hochwertig an der Open World war, war einfach die Tatsache, dass viele Details bei den NPC's zu bestaunen gab, die einem als Gamer eher in der virtuellen Tour aufgefallen sind, denn im richtigen Gameplay. Da stehen die Leute nicht rum, da wird in der Färberei richtig gearbeitet, in den Tempeln wird mumifiziert oder sonstige rituelle Gepflogenheiten ausgeführt, Öl wird gepresst, Papyrus wird hergestellt usw.
Das kann man schon nicht klein reden. Auch die Umrisse der Städte und die Platzierung der Gebäude ist weitesgehend identisch zu den bekannten Ruinen und ihren Umrissen.
Es wird viel an individuellen Gebäuden gespart, aber wie individuell können Lehmhütten zu diesen Epochen sein? Die einmaligen Gebäude und Skulpturen hingegen waren durchaus gelungen.
Seht es hinsichtlich Valhalla positiv, die Trilogie endet scheinbar damit und im Anschluss folgt ein "neueres" AC. Potenzial haben die Spiele weiterhin und ich kenne auch sonst keine Spiele, die historische Persönlichkeiten so authentisch in ein fiktives Korsett schnüren. Es ist halt alles weichgespült, weil Ubi eben alle seine Spiele weichspült. Letztlich wird aber auch niemand gezwungen die Serie zu konsumieren. Gibt ja genug andere, bessere Spiele...
schrieb am

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