Test (Wertung) zu A Plague Tale: Innocence (Action, Xbox One X, PlayStation 4 Pro, PC) - 4Players.de

 

Test: A Plague Tale: Innocence (Action-Adventure)

von Jörg Luibl



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FAZIT



Ich bin angenehm überrascht. A Plague Tale inszeniert ein überaus stimmungsvolles Schleich-Abenteuer im Spätmittelalter. Man lotst zwei Geschwister durch ein teilweise surreales Meer aus Ratten, geht über Leichen, flieht vor der Inquisition oder marodierenden Soldaten. Dabei trifft cleveres Ablenken, Umgehen und Kombinieren auf Kampf und Teamwork, wobei durch die Alchemie ein magischer Aspekt hinzu kommt, der für etwas Harry-Potter-Flair sorgt. Es kommt immer wieder zu spannenden Situationen, in denen sich Action und Rätselflair auf unterhaltsame Art ergänzen. Zwar geht es meist linear vorwärts, KI und Steuerung haben manchmal ihre Tücken, aber das Alptraumhafte wird nicht nur auf kreative Art in der Spielmechanik verankert, indem man sich stets Inseln aus Licht schaffen muss: Es wird auch souverän in ein historisches Szenario des Hundertjährigen Krieges eingebettet. Dass ich trotz einiger Wiederholungen im letzten Drittel über zwölf bis fünfzehn Stunden so mitfiebern konnte, liegt daran, dass die Geschwister und auch andere Figuren (!) als Charaktere so lebendig werden - nicht nur bezüglich ihrer Gesten und Bewegungen, sondern vor allem hinsichtlich ihrer Konflikte, Freude und Ängste. In natürlichen Dialogen, die an die Qualität von God of War erinnern, wird die Beziehung der beiden vertieft. So entwickelt sich ein abwechslungsreiches, ansehnliches, gut erzähltes und emotional überzeugendes Erlebnis. Das freut mich für das seit 2002 aktive Asobo Studio aus Bordeaux, das jetzt sein mit Abstand reifstes und kreativstes Spiel abgeliefert hat.
Action-Adventure
Entwickler: Asobo Studio
Release:
14.05.2019
14.05.2019
14.05.2019
14.05.2019
kein Termin
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Vergleichbare Spiele

WERTUNG




PC

„A Plague Tale inszeniert ein überaus stimmungsvolles Abenteuer mit tollen Dialogen, bei dem es um cleveres Schleichen, Rätseln, Kämpfen und Teamwork in einem teilweise surrealen Meer aus Ratten geht.”

Wertung: 85%

PlayStation 4 Pro

„A Plague Tale inszeniert ein überaus stimmungsvolles Abenteuer mit tollen Dialogen, bei dem es um cleveres Schleichen, Rätseln, Kämpfen und Teamwork in einem teilweise surrealen Meer aus Ratten geht.”

Wertung: 85%

Xbox One X

„A Plague Tale inszeniert ein überaus stimmungsvolles Abenteuer mit tollen Dialogen, bei dem es um cleveres Schleichen, Rätseln, Kämpfen und Teamwork in einem teilweise surrealen Meer aus Ratten geht.”

Wertung: 85%



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Kommentare

Ryo Hazuki schrieb am
Hab auch noch bis Kapitel 12 gespielt gestern, nun ist Pause bis Freitag, da hab ich frei und mach dann den Rest zu Ende. Wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Einfach nur tolles Spiel!
Crime Solving Cat schrieb am
Bin durch. Wirklich ein feines Spiel. Vielleicht wird es ja ein A Plague Tale: Revolution geben oder sowas^^
Hatte im letzten Viertel ein bisschen das Gefühl der Geschichte hätte noch eine kurze Verschnaufpause gut getan vor dem Showdown, aber sie hatten ihre Ressourcen ausgereizt. Dafür hat das Studio aber echt versucht die Sache nach besten Wissen und Gewissen zu Ende zu bringen. Hut ab davor.
Außerdem wird es im späteren Spielverlauf weniger starr bei den Lösungswegen. Man kann sich schon aussuchen wie man was löst.
Und ein dickes Plus gibt es für den Umstand, dass zumindest Mal im Ansatz in dem Spiel diskutiert wird, was das ganze Töten in den Games eigentlich für Auswirkungen auf die Spielfiguren haben könnte. (Ja, Ja, looking at you TR 2013... :roll: )
Viel Erfolg auf dem weiteren Weg, Asobo Studio.
Duugu schrieb am
Astorek86 hat geschrieben: ?
20.05.2019 00:15
Mir fehlen, glaube ich, noch ein oder zwei Kapitel bis zum Schluss. Bisherige Meinung:
SpoilerShow
Achtung, ich rede nur über die Story. Wer die selbst erleben will, bitte _nicht_ anklicken. Du wurdest gewarnt^^.
SpoilerShow
Alter Falter, die Story dreht im letzten Viertel komplett ab, plötzlich haben wir einen Rattenflüsterer, irgendeine erwähnte Prophezeiung, der örtliche Geistliche lässt sich mit Spritzen(!) das Blut von Hugo transferieren(!!), die Ratten sind plötzlich zu koordinierten Mini-Tornados fähig... Das ist ein Clusterf*ck an Story, der in den ersten Kapiteln so verdammt vielversprechend beginnt und am Ende in Fantasy abdriftet.
Ich hatte allen Ernstes Fibes von Superheldenfilmen, neben Spiderman, Aquaman oder Ant-Man gibt es nun auch einen jungen Rat-Man... Kann momentan echt noch nicht glauben, wie sich die Story entwickelt hat. Am Anfang wurde so viel Wert auf Authentizität und eine konsistente Welt gelegt, um am Ende noch allerlei spacigen Shit einzubauen... Da wurden Erinnerungen an das Spiel "Fahrenheit" (oder "Indigo Prophecy" in den USA) wach, dessen Story am Anfang auch so vielversprechend war und am Ende total abdreht... Ich rechne fast schon damit, dass der Endgegner des Spiels der Papst wird, der durch das Blut von Hugo das Fliegen und das Schießen von Feuerbällen gelernt hat...
Zum Rest schreib ich später was. Muss erstmal die Storywendung verarbeiten und 'ne Nacht drüber schlafen...
Das kann ich so voll unterschreiben. Entspricht 1:1 meinem Gefühl. :)
SpoilerShow
[e] Da ich nicht weiß, wie weit du bist, solltest du den folgenden Kommentar vielleicht erst lesen sobald du ganz durch bist.
SpoilerShow
Ich finde zwar das Steuern der Rattenschwäme eine echt ganz coole Mechanik ... aber wie wir da hingekommen sind ... *eyeroll*
Astorek86 schrieb am
Mir fehlen, glaube ich, noch ein oder zwei Kapitel bis zum Schluss. Bisherige Meinung:
SpoilerShow
Achtung, ich rede nur über die Story. Wer die selbst erleben will, bitte _nicht_ anklicken. Du wurdest gewarnt^^.
SpoilerShow
Alter Falter, die Story dreht im letzten Viertel komplett ab, plötzlich haben wir einen Rattenflüsterer, irgendeine erwähnte Prophezeiung, der örtliche Geistliche lässt sich mit Spritzen(!) das Blut von Hugo transferieren(!!), die Ratten sind plötzlich zu koordinierten Mini-Tornados fähig... Das ist ein Clusterf*ck an Story, der in den ersten Kapiteln so verdammt vielversprechend beginnt und am Ende in Fantasy abdriftet.
Ich hatte allen Ernstes Fibes von Superheldenfilmen, neben Spiderman, Aquaman oder Ant-Man gibt es nun auch einen jungen Rat-Man... Kann momentan echt noch nicht glauben, wie sich die Story entwickelt hat. Am Anfang wurde so viel Wert auf Authentizität und eine konsistente Welt gelegt, um am Ende noch allerlei spacigen Shit einzubauen... Da wurden Erinnerungen an das Spiel "Fahrenheit" (oder "Indigo Prophecy" in den USA) wach, dessen Story am Anfang auch so vielversprechend war und am Ende total abdreht... Ich rechne fast schon damit, dass der Endgegner des Spiels der Papst wird, der durch das Blut von Hugo das Fliegen und das Schießen von Feuerbällen gelernt hat...
Zum Rest schreib ich später was. Muss erstmal die Storywendung verarbeiten und 'ne Nacht drüber schlafen...
CryTharsis schrieb am
JunkieXXL hat geschrieben: ?
19.05.2019 21:59
Ich finde das Rattengewusel völlig übertrieben und widerlich. In TLoU hab ich nie ne Ratte gesehen. Okay, vielleicht die eine oder andere in der Kanalisation. Und ich kann mich auch nicht daran erinnern, dort durch Felder mit gestapelten Leichen gewatet zu sein, bis mir schlecht wurde.

http://www.youtube.com/watch?v=zWVw-j8eYSk&t=1m4s
Als sonderlich übertrieben würde ich die Darstellung im Spiel also nicht bezeichnen. ;)
Davon abgesehen ist es nun mal auch ein gameplay-Element, der Anspruch besonders realitätsnah zu sein, stand also bestimmt nicht an erster Stelle.
Müssen wir aber nicht weiter drüber diskutieren, da du anscheinend einfach nur sensibel auf die Darstellung einer Ratten-Horde reagierst, was völlig ok ist. Ich hatte mich ja mehr auf deine Kritik bezüglich der Gewaltdarstellung bezogen, die ich in diesem Spiel entsprechend des Szenarios als glaubhaft und nicht reißerisch empfinde, und weniger auf die Darstellung der Ratten.
schrieb am