Test (Wertung) zu The Outer Worlds (Rollenspiel, PC, PlayStation 4, Xbox One) - 4Players.de

 

Test: The Outer Worlds (Rollenspiel)

von Jörg Luibl



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FAZIT



Das fühlt sich an wie eine Mischung aus Fallout New Vegas, Mass Effect und Firefly. Ein futuristischer Western, der mit seinem schwarzen Humor zum Schmunzeln, aber mit seinen vielschichtigen Figuren und gesellschaftskritischen Themen auch zum Nachdenken anregt. Manchmal wirkt dieses The Outer Worlds wie ein genialer Professor, der über das tragische Ende der Welt leicht beschwipst eine Rede hält. Und das Beste ist: Hier werden endlich mal wieder Rollenspieler belohnt, die gerne in rhetorische Fähigkeiten sowie subtile Manöver investieren. Trotzdem kann man nicht nur schleichen oder dipomatisch überzeugen, sondern es so richtig krachen lassen und Bad Ass spielen! Ich empfehle jedoch die dritte Stufe, sonst ist es zu leicht. Freut euch auf eine kreativ designte Spielwelt, klasse Dialoge, freie Entwicklung, mehrere Fraktionen, lebendige Party-Interaktion, gut verzahnte Quests mit einigen tollen Überraschungen sowie martialische Gefechte. Leider gibt es zu viel überflüssige Beute und Crafting, manche Aufgaben sind etwas oberflächlich inszeniert, der Alltag sowie die Reaktionen der Leute wirken zu statisch, die Shooter-Mechanik ist nur solide, es gibt keine deutschen Sprecher, hinzu kommen sowohl technische als auch KI-Defizite. Die nehmen aber nie Ausmaße an wie in Zeiten von Fallout New Vegas – Obsidian hat sich deutlich gesteigert, was die Produktionsqualität betrifft. Dass The Outer Worlds ein wenig um den Award kämpfen musste, liegt letztlich auch an der fehlenden Konsequenz im Figuren- sowie Fraktionsverhalten. Da war hinsichtlich der Rollenspieltugenden noch mehr drin! Aber die erzählerischen Stärken, die Gefährten sowie das Netz aus Aufgaben und kreative Ideen en detail kompensieren so vieles, dass ich bis tief in die Nacht versinken konnte. Man spürt einfach, dass hier mit Timothy Cain und Leonard Boyarsky erfahrene Meister ihres Fachs am Werk waren. Für mich ist The Outer Worlds trotz seiner Schwächen das beste Rollenspiel des Jahres 2019. Ich bin jetzt sehr gespannt auf das erste exklusive Spiel für Microsoft und Xbox Scarlett.
Rollenspiel
Publisher: Private Division
Release:
25.10.2019
25.10.2019
Q1 2020
25.10.2019
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Vergleichbare Spiele

WERTUNG




PC

„Kreative Science-Fiction, klasse Dialoge, freies Spiel mit Entscheidungen. Das fühlt sich an wie eine Mischung aus Fallout New Vegas, Mass Effect und BioShock. Obsidian inszeniert trotz einiger Defizite ein sehr gutes Rollenspiel!”

Wertung: 86%

PlayStation 4

„Kreative Science-Fiction, klasse Dialoge, freies Spiel mit Entscheidungen. Das fühlt sich an wie eine Mischung aus Fallout New Vegas, Mass Effect und BioShock. Obsidian inszeniert trotz einiger Defizite ein sehr gutes Rollenspiel!”

Wertung: 86%

Xbox One

„Kreative Science-Fiction, klasse Dialoge, freies Spiel mit Entscheidungen. Das fühlt sich an wie eine Mischung aus Fallout New Vegas, Mass Effect und BioShock Obsidian inszeniert trotz einiger Defizite ein sehr gutes Rollenspiel!”

Wertung: 86%



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Kommentare

Swar schrieb am
Heute ist ein Patch erschienen, der unter anderen die Schrift vergrößert, ich habe direkt mal reingeschaut und ist sehr gut lesbar.
mansonia schrieb am
Ich finde es miserabel, der Shooter-Part spielt sich total hölzern, die Gegner verfügen nur über Serious-Sam-AI (nach Überschreiten eines Nahbereichs rennen sie frontal auf einen zu) und ich kann einfach keine lootbaren Kisten mehr sehen (schon gar nicht die "clever" versteckten).
Wie lange wollen die Companies uns noch den immer gleichen Mist aufwärmen?
Die Grafik gefällt mir ganz gut (endlich mal knallige Farben), aber ich vermisse das Erforschen unbekannter Zonen wie bei Las Vegas.
BoothTheGrey schrieb am
Naja... ich bin froh, daß ich es nur via Xbox Pass am PC gespielt habe. Vollpreis wär mir das Spiel nicht wert gewesen. Es ist sicher ein nettes RPG mit netter Welt und netter Story... und maximal durchschnittlichem Kampfsystem... tja... und es gibt leider nix in dem Spiel, was auf mich einen echten Sog entfacht.
Was mich am meisten ärgert ist der Shooter-Anteil, den ich eher schlecht fand. Man ballert halt doch relativ viel in so einem Spiel - und ich fand sogar Shooter-Designs, wie z.B. von ME1-3 ziemlich gut. Hier macht sich dasselbe Gefühl wie in New Vegas bei mir breit: Das Ballern ist eher nervig und eine Art notwendiges Übel.
Wie wenig mich irgendwas am Spiel dann so richtig gefesselt hat, lässt sich daran absehen, daß ich die allerletzte "Mission" nach wenigen Minuten abgebrochen habe, weil es zuviel Quälerei gewesen wäre. Hatte eigentlich Waffen und Rüstung sehr gut ausgerüstet, wobei meine Companions trotzdem grundsätzlich wie die Fliegen umkippen - und ich war auch Level 30. Und ich selber habe dann auch zuviel Schaden gefressen (Rüstung bei 108) und das umzergen der Gegner war trotz Heavy MiniGun Version 2 mit hochgepimpten Zahlen (Schaden bei irgendwas mit 170) zu quälerisch. Hätte natürlich eine Schwierigkeitsstufe runterschalten können... habe es dann aber einfach deinstalliert. Es ist mir wirklich egal, was am Ende passiert. Die Welt hat mich nie richtig in ihrem Bann gesogen und es gab keine Seite, der je meine Sympathie so richtig gegolten hätte. Sollen doch alle verhungern. Mir wurscht ;)
Was mich am Shooter am meisten stört - er ist weder ein schneller Movement-Shooter noch ein Deckungs-Shooter. Das sind eigentlich die beiden Shooter-Varianten, die ich am ehesten spassig finde. Outer Worlds ist weder das eine noch das andere. Schade. Aber wenn die Kampfmechnik für mich (!) nicht rund funktioniert, dann kann das Spiel in den allermeisten Fällen nicht begeistern.
Sage Frake schrieb am
Wow, habe auch ca. 31h auf dem Tacho, bin aber erst in Kapite 3 :oops: . Bin schwer begeistert. Viel "Spass" allen
Sorry, falscher Thread. Bin von Death Stranding schwer begeistert :mrgreen:
Swar schrieb am
Spielzeit 31 Stunden und 50 Minuten
ich hab's durch und dabei nicht alle Nebenquests beendet.
Spoiler
Show
Ich habe am Ende die Hope dem Vorstand überlassen, daraufhin zettelt der Professor einen Aufstand an und mit Hilfe der Verbündeteten aus Monarch, Edgewater, Groundbreaker und Co. ist der Wderstand ziemlich schnell gebrochen und stelle dem Professor zur Rede, trotz hoher Intelligenz, Wissenschaft und anderen relevanten Fähigkeiten konnte ich ihn nicht zur Aufgabe zwingen, also kommt es zum letzten Gefecht mit ihm und seinen Roboter, Sophie wird erfolgreich befreit und diverse Einwohner werden danach in den Kyroschlaf versetzt, während die alten Kolonisten im eisigen Weltraum landen und letztendlich hat meine Heldin die Dekadenz auf Terra 2 und Zerfall des Systems nur weiter beschleunigt, bei meinen zweiten Durchgang helfe ich dem Professor
Wertungstechnisch würde ich dem Spiel 87 oder 88 % geben und einen Nachfolger brauche ich ehrlich gesagt nicht, heute Abend ist erstmal zünftige Action mit CoD Modern Warfare angesagt, da muss ich nicht so viel reden :mrgreen:
schrieb am