Test (Wertung) zu NBA 2K18 (Sport, PlayStation 4, Xbox One)

 

Test: NBA 2K18 (Sport)

von Mathias Oertel





FAZIT



NBA 2K18 wandelt auf einem verdammt schmalen Grad. Auf der einen Seite ist es mechanisch sowie hinsichtlich der Präsentation ein Prunkstück und trotz zunehmender Clipping-Probleme das beste Basketball-Erlebnis, das man derzeit haben kann. Es macht enormen Spaß, sich zu einem Dunk durchzutanken, einen Monsterblock zu setzen oder die grandiose Atmosphäre auf sich wirken zu lassen, während man den hervorragenden Kommentaren lauscht  – auch wenn das Geschehen mittlerweile einen Tick zu träge wirkt. Doch das war im letzten Jahr auch schon so. Und im vorletzten. Und unter dem Strich hat sich seit 2K15 trotz einiger interessanter Ansätze und kleinerer Details mechanisch nichts Wesentliches mehr getan. Auch die Spielmodi kennt man in dieser Form im Großen und Ganzen seit einigen Ausgaben. Doch diese Stagnation bzw. marginale Verbesserung wäre viel leichter wegzustecken, wenn der Fokus hin zu Mikrotransaktionen nicht so derart stören würde. Dass Sportspiele sie anbieten und sogar eine Art „Pay-to-shortcut“-System anbieten, ist per se nicht verwerflich. Doch wenn die Spieler, die kein Geld, sondern Zeit investieren wollen, um die entsprechenden Inhalte freizuschalten, deutlich benachteiligt werden und sich in hoffnungslosen Grind retten müssen, ist das der falsche Weg. Für mich wird der Bogen hier in diesem Bereich überspannt. Visual Concepts muss aufpassen, denn auch wenn EA in spielmechanischer Hinsicht und vor allem in Sachen Präsentation noch Nachholbedarf hat, hat man kaum noch Spielraum, um sich auf seinen (eigentlich verdienten) Lorbeeren auszuruhen. Denn als Gesamtpaket hat NBA 2K18 viel seines Vorsprunges eingebüßt – einiges davon durch eigenes Verschulden. Unter dem Strich ist man mit der Ausgabe des letzten Jahres besser aufgehoben...

[Die Versionen für PC und Switch lagen uns zum Testzeitpunkt nicht vor. Anm.d.Red.]

Entwickler:
Publisher: 2K
Release:
15.09.2017
15.09.2017
15.09.2017
15.09.2017
15.09.2017
15.09.2017
Erhältlich: Digital, Einzelhandel
Erhältlich: Digital, Einzelhandel
Erhältlich: Digital, Einzelhandel
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Vergleichbare Spiele

WERTUNG



PlayStation 4

„Mechanisch ist NBA 2K über nahezu alle Zweifel erhaben. Allerdings stagniert man u.a. bei den Spielmodi, während die neue "Nachbarschaft" nur ein riesiger Vergnügungspark mit Aufforderungen zu Mikro-Transaktionen ist.”

Wertung: 81%

Xbox One

„Mechanisch ist NBA 2K über nahezu alle Zweifel erhaben. Allerdings stagniert man u.a. bei den Spielmodi, während die neue "Nachbarschaft" nur ein riesiger Vergnügungspark mit Aufforderungen zu Mikro-Transaktionen ist.”

Wertung: 81%



 

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Kommentare

Hokurn schrieb am
Mittlerweile habe ich einen Spieler, der mir Spaß macht.
Was ich nicht gedacht hätte ist, dass ich die "Open World" gut finde. Klar ist man in zwei Minuten durchgelaufen, aber es hat einfach was zu nem Managertermin hinzugehen bzw zum Training zu gehen. Man kann nach wie vor ein Spiel nach dem anderen abreißen und das alles ignorieren, aber iwie ist es nett.
Macht es immersiver.
Hokurn schrieb am
Mittlerweile habe ich die Caps auch mal zu spüren bekommen.
Hätte mittlerweile eigentlich Bock auf was anders...
Ich poste das auch hier mal, weil ich zumindest ein paar inhaltliche Sachen zu den Bewertungen in der Karriere angeschnitten habe.
Zitat aus nem anderen Thread:
Mich lässt das Gefühl einfach nicht los, dass ich mich bei NBA 2K18 ordentlich verskillt habe...
Ich kann natürlich trotzdem so spielen wie ich es bevorzuge oder mir die Spielweise für meine Skillung aufdrücken, aber perfekt ist das alles nicht so.
Kennt ihr das wenn man schon ordentlich Zeit reingesteckt hat, seine Spielweise gefunden hat und einem dann jede Aktion sagt "ja das ist alles ganz toll, aber mit zwei Klicks am Anfang wäre das alles viel effektiver..."?? :x
Man nervt mich das.
Show
Zuerst einmal find ich Dunks halt geil und hab da die schlechteste Bewertung, die es gibt.
Klar, ich wollte ein Scharfschützen an der Dreipunktlinie sein. Gibt halt die meisten Punkte fürs Spiel von Downtown zu werfen. Mit nem ganzen Team hau ich halt auch von Außen drauf und lass Davis/Cousins oder Griffin/Jordan durch die Zone für Rebounds brechen. Bzw tank mich auch mal durch die Mitte. Blocks sind mir ja auch schon immer sehr wichtig.
Mit nem Einzelspieler, der für seine Aktionen bewertet wird, sieht es aber ganz anders aus.
Meine Würfe bringen wenig Bewertung für die Leistung. Jedes Mal wenn ich ohne Erfolg zum Block hochsteige bekomme ich eine nicht unerhebliche negative Bewertung. Also kann ich für meine paar Blocks munter rumspringen und dann mit D+ schlecht bewertet aus dem Spiel gehen und komm nicht voran. Effektiver ist es wohl mit L2 zu verteidigen und ab und zu auf nen Steal zu hoffen. Reicht aber halt wenn der Wurf nur erschwert wird und die Big Man den Rebound holen. Sollen die doch dreimal springen und negativ bewertet werden.
Wenn ich mich darauf konzentriere zum Korb zu ziehen und mind. einen Freiwurf treffe komme ich recht locker in die B Bewertungen. Meine Skillung ist darauf aber nicht...
Hokurn schrieb am
skSunstar hat geschrieben: ?12.10.2017 16:31 Wenn man wenigstens in myCareer ordentlich VC im Vertrag verdienen würde. In 2k14 war das ja erbärmlich.
Das sollte man dahingehend ändern das man pro Saison eben nochmal 50.000 mindestens als Verdienst on top kriegt.
Ich weiß nicht wie es gebaut ist, da ich noch nicht so weit bin aber Prämien bei Erreichen von bestimmten Zielen bzw VC wenn man als FA nen Vertrag unterzeichnet wäre schon iwie sinnig.
Man redet halt auch immer in der Richtigen NBA von den dicken Jahresverträgen. Das kann man auch mal vor/nach erbrachter Leistung auszahlen. Zusätzlich werde ich auch jedes Spiel besser und sollte da auch Punkte investieren können.
skSunstar schrieb am
Hokurn hat geschrieben: ?08.10.2017 16:06
skSunstar hat geschrieben: ?06.10.2017 16:23
Hokurn hat geschrieben: ?03.10.2017 15:26
Für Mycareer ist es echt mies. Insbesondere, weil man nichts einzigartiges bauen kann, aber für den Multiplayer ist das wohl notwendig. Sonst baut sich ja jeder nen Gott unter den Brettern der zudem noch auf jede Distanz was reißt und zudem gut passt und schnell ist oder sowas...
Das würde den kompletten MP zerstören.
Würd mich aber net jucken, weil ich ja nur Mycareer, black top und das schnelle Spiel zocke.
Genau darum sagen viele Spieler das man das endlich trennen muss. In 2k14 gings ja auch noch und trotzdem war man in einigen Attributen nicht bei 99. Aber bei Korblegern ein 70er Cap oder so zu nehmen ist einfach nur Schwachsinn.
In MyCareer soll man machen können was man will, gerne alles bis 99, ohne den VC Quatsch.
Im MP muss man dann eben Caps machen und kann dann nochmal neu Punkte verteilen die man in der Karriere erspielt hat.
Wenn man das "ohne den VC Quatsch" weglässt klingt das eigentlich erreichbar. ;)
Ich glaube das die VC Nummer lange bleiben wird. Wenn sie sich da in eine etwas fairere Richtung entwickeln wäre das auch ok. Ich glaub einfach mal wenn man das Gehalt eines NBA Spielers auf ein Spiel herunterbrechen würde kann sich dieser vermutlich mehr als 1/4 von einem Hemd leisten. :D
Wenn man wenigstens in myCareer ordentlich VC im Vertrag verdienen würde. In 2k14 war das ja erbärmlich.
Das sollte man dahingehend ändern das man pro Saison eben nochmal 50.000 mindestens als Verdienst on top kriegt.
Hokurn schrieb am
skSunstar hat geschrieben: ?06.10.2017 16:23
Hokurn hat geschrieben: ?03.10.2017 15:26
skSunstar hat geschrieben: ?02.10.2017 14:59 Mal ein anderes Thema was mich schon länger stört bei 2K: Attribute Caps.
Schon mehrfach wurde darauf hingewiesen das man keine Chance hat seinen eigenen Spieler derart zu entwickeln das er bspw. Curry ebenbürtig ist. Wenn man einen Scharfschützen bastelt mit hohem 3er Rating wird ein katastrophales Cap auf Korbleger und Layups gelegt die nur noch peinlich sind. Man kann nichtmal halbwegs einen sehr guten Allrounder bauen, selbst in der Nische ist man in zu vielen Bereichen einfach nur mies! Das ist aber für mycareer einfach nicht passend, in 2k14 konnte man noch ein Overall Rating von 99 erreichen. Da gab es auch schon Caps allerdings nicht so brutal.
Für Mycareer ist es echt mies. Insbesondere, weil man nichts einzigartiges bauen kann, aber für den Multiplayer ist das wohl notwendig. Sonst baut sich ja jeder nen Gott unter den Brettern der zudem noch auf jede Distanz was reißt und zudem gut passt und schnell ist oder sowas...
Das würde den kompletten MP zerstören.
Würd mich aber net jucken, weil ich ja nur Mycareer, black top und das schnelle Spiel zocke.
Genau darum sagen viele Spieler das man das endlich trennen muss. In 2k14 gings ja auch noch und trotzdem war man in einigen Attributen nicht bei 99. Aber bei Korblegern ein 70er Cap oder so zu nehmen ist einfach nur Schwachsinn.
In MyCareer soll man machen können was man will, gerne alles bis 99, ohne den VC Quatsch.
Im MP muss man dann eben Caps machen und kann dann nochmal neu Punkte verteilen die man in der Karriere erspielt hat.
Wenn man das "ohne den VC Quatsch" weglässt klingt das eigentlich erreichbar. ;)
Ich glaube das die VC Nummer lange bleiben wird. Wenn sie sich da in eine etwas fairere Richtung entwickeln wäre das auch ok. Ich glaub einfach mal wenn man das Gehalt eines NBA Spielers auf ein Spiel herunterbrechen würde kann sich dieser vermutlich mehr als 1/4 von...
schrieb am