Test (Wertung) zu Devil May Cry 3: Special Edition (Action-Adventure, Nintendo Switch)

 

Test: Devil May Cry 3: Special Edition (Action-Adventure)

von Matthias Schmid





FAZIT



2005 habe ich das Spiel geliebt und gehasst: Dantes Coolness in den Sequenzen war eine Schau und die Vielfalt an Moves und Stilen gigantisch. Damals aber schon nervig waren die zu hohe Schwierigkeit und das teilweise Umherirren im Zusammenspiel mit der nutzlosen Karte. Daran hat sich 2020 wenig geändert: Ich ärgere mich über die träge Kamera, aber erkenne die hohe Qualität des Titels, der eine ganze Weile vor Bayonetta das von Kamiya definierte Subgenre der "Stylish Hard Action" um einen hochkarätigen Vertreter bereicherte. Allerdings erschien nur einen Monat später das erste God of War, welches Devil May Cry 3 in fast jeder Beziehung überlegen war. Die Switch-Umsetzung macht technisch nichts falsch und gibt jüngeren Spielern oder Nintendo-Jüngern die Möglichkeit, diese japanische Actionperle nachzuholen. Dass es ziemlich uncool von Capcom ist, auf Switch die ersten drei Serienteile nur als Einzeltitel für je 19,99 Euro zu veröffentlichen anstatt als HD Collection (wie auf Xbox One und PS4), steht außer Frage.
Entwickler:
Release:
27.06.2006
29.10.2010
20.02.2020
Erhältlich: Digital (Steam, Nintendo eShop)
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ab 16,99€
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WERTUNG



Nintendo Switch

„Ordentlich gealtertes Hack'n'Slay-Feuerwerk mit enormer Move- und Kampf-Stilvielfalt - in puncto Komfort und Kameraführung allerdings nicht mehr vorbildlich.”

Wertung: 75%

Devil May Cry 3: Special Edition ab 16,99€ bei kaufen


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Kommentare

Melcor schrieb am
Damals aber schon nervig waren die zu hohe Schwierigkeit
Könnte ich nur nachvollziehen, wenn es denn anfangs nur einen Schwierigkeitsgrad gebe. Aber selbst dann muss man in Character Action Games nur über diesen bestimmten Hügel kommen, nachdem es einfach Klick macht und man im Kampfsystem drin ist und Gegner zerlegt. Zumindest bis Dante Must Die, dann wird's wieder hart. Aber für mich waren Sachen wie DMC und Bayonetta immer ideale Beispiele wie man Schwierigkeitsgrade designed. Der Verlauf von Normal>Schwer>DMD/Infinite Climax begleitet den Spieler durch die Lernkurve und hält das Spiel immer fordernd.
Raskir hat geschrieben: ?26.02.2020 07:02 Das hat auch andere Gründe. Damals musste es sich nur gegen die 2 Vorgänger behaupten und konnte das auch. Es war der branchen Primus. Inzwischen muss es dem Vergleich von 6! Gow Teilen, 3 weiteren dmc teilen, 2 bayonetta teilen, metal gear rising, dantes inferno und castlevenia lords of shadows standhalten. Nur allein vom gameplay und als direkte konkurrenten. In anderen Belangen muss es sich natürlich auch mit komplett anderen Titeln messen lassen, sofern der Vergleich Sinn macht.
Kann also durchaus sein, dass ein spiel was einst begeistern konnte, es heute nicht mehr kann, auch vom gameplay her
DMC 3 muss den Vergleich aber wirklich nicht scheuen und ist immer noch besser als die GoWs und imo auch Bayonetta (aufgrund der nervigen QTEs und Minigames dort).
Raskir schrieb am
PfeiltastenZocker hat geschrieben: ?25.02.2020 11:06 75% finde ich zwar im Schnitt immer noch eine recht passable Note, trotzdem stelle ich mir manchmal die Frage wie viel von der Gewichtung in die Technik geht und wie viel sich davon auf das eigentliche Spiel im Kern beziehen. Nicht umsonst hat dieses Spiel seinen Prestige-Status
In der Hinsicht finde ich es nämlich kein Stück gealtert. Klar mag es hier an Komfortoptionen mangeln, andererseits muss Komfort ja auch nicht zwangsläufig immer was Gutes sein. Cerberus als erster Boss z.B hat man bewusst buchstäblich als "Gatekeeper" designed um sicher zu gehen dass die Spieler bis dort hin auf das Spiel vorbereitet sind. Klar es mag eine harte Schule sein, ein bisschen wie Adlermamas die ihr Kind aus dem Nest schmeißen und es wieder auffangen kurz bevor es auf dem Boden aufplatzt, aber das nachträglich in so einer Version zu ändern, hätte dem Spiel eher geschadet.
Im Gegensatz zu DmC5 z.B muss man hier ja auch gar nicht mehrmals das Spiel durchspielen bevor es überhaupt beginnt anspruchsvoll zu werden. Ich würde also schon sagen dass das einmalige Spielerlebnis durchaus auch hier gerechtfertigt ist. Ich zumindest habe es so gehandhabt und hatte einen Heidenspaß.
Mein Problem mit der Wertung ist wohl einfach dass es impliziert Spieldesign altern kann, etwas von dem ich persönlich nicht überzeugt bin. Das Spiel sieht zwar weniger hübsch aus, aber das Kampfsystem (jetzt sogar mit freestyle wechseln) das Leveldesign und das grundlegende Gameplay bleiben nach wie vor dasselbe. Es wird nicht plötzlich schlechter, das Spiel macht nicht plötzlich weniger Spaß als anno dazu mal.
Das hat auch andere Gründe. Damals musste es sich nur gegen die 2 Vorgänger behaupten und konnte das auch. Es war der branchen Primus. Inzwischen muss es dem Vergleich von 6! Gow Teilen, 3 weiteren dmc teilen, 2 bayonetta teilen, metal gear rising, dantes inferno und castlevenia lords of shadows standhalten. Nur allein vom gameplay und als direkte...
yopparai schrieb am
Die Switch-Umsetzung macht technisch nichts falsch [...]
Nun, das wäre aber auch ein Kunststück gewesen...
sabienchen.banned schrieb am
Der Chris hat geschrieben: ?25.02.2020 10:36
sabienchen hat geschrieben: ?24.02.2020 19:10 Switch Tax hits again. ..^.^''
Schon. Vor allem ist es aber mal wieder ein klassischer Capcom. :verliebt:
War damals von NG auf der Vita begeistert, find es persönlich also nicht verkehrt diese Art von Spielen [und davon gibts diese Gen eh kaum was neues] aufm HandHeld zu spielen.
Aber 60? für diese 3 Spiele ist doch ziemlich teuer.
Gibts das eigentlich physisch, bzw. ist da was in Planung?
Wenn s die Sammlung für unter 40? iwann geben sollte, hole ich sie mir auch..
PfeiltastenZocker schrieb am
75% finde ich zwar im Schnitt immer noch eine recht passable Note, trotzdem stelle ich mir manchmal die Frage wie viel von der Gewichtung in die Technik geht und wie viel sich davon auf das eigentliche Spiel im Kern beziehen. Nicht umsonst hat dieses Spiel seinen Prestige-Status
In der Hinsicht finde ich es nämlich kein Stück gealtert. Klar mag es hier an Komfortoptionen mangeln, andererseits muss Komfort ja auch nicht zwangsläufig immer was Gutes sein. Cerberus als erster Boss z.B hat man bewusst buchstäblich als "Gatekeeper" designed um sicher zu gehen dass die Spieler bis dort hin auf das Spiel vorbereitet sind. Klar es mag eine harte Schule sein, ein bisschen wie Adlermamas die ihr Kind aus dem Nest schmeißen und es wieder auffangen kurz bevor es auf dem Boden aufplatzt, aber das nachträglich in so einer Version zu ändern, hätte dem Spiel eher geschadet.
Im Gegensatz zu DmC5 z.B muss man hier ja auch gar nicht mehrmals das Spiel durchspielen bevor es überhaupt beginnt anspruchsvoll zu werden. Ich würde also schon sagen dass das einmalige Spielerlebnis durchaus auch hier gerechtfertigt ist. Ich zumindest habe es so gehandhabt und hatte einen Heidenspaß.
Mein Problem mit der Wertung ist wohl einfach dass es impliziert Spieldesign altern kann, etwas von dem ich persönlich nicht überzeugt bin. Das Spiel sieht zwar weniger hübsch aus, aber das Kampfsystem (jetzt sogar mit freestyle wechseln) das Leveldesign und das grundlegende Gameplay bleiben nach wie vor dasselbe. Es wird nicht plötzlich schlechter, das Spiel macht nicht plötzlich weniger Spaß als anno dazu mal.
schrieb am