Test zu Cursed Mountain von unserem Leser "Ironzitrone1212" - 4Players.de

 
Survival-Horror
Publisher: Deep Silver
Release:
05.02.2010
21.08.2009
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ab 14,95€
Spielinfo Bilder Videos

Durchschnittswertung

69%Gesamt
69%

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Lesertest von Ironzitrone1212

Die Wii wird angeschmissen, man klickt auf das Cursed Mountain Symbol im Wii-Menü und hört ein Gröllen, dass nicht aufzuhören scheint. Klingt ja für ein Survival-Horror Spiel schon mal nicht schlecht.

Erwartet man nun ein spannendes Intro, so wird man enttäuscht, denn trauriger Weise ist dort nur eine Geisterfratze zu sehen und das Spiel beginnt.

Man ist ein Charakter, der Religionen nicht sehr zugeneigt scheint. Trotz allerdem ist es verwunderlich, dass er die ganze Zeit während des Spiels immer die Geistererscheinungen auf Sauerstoffmangel oder Halluziantionen begründet. Wundert es ihn nicht, dass sein Eispickel mit magsicher Munition rumballert? Sei's so. Die Story ist trotzdem einer der großen Pluspunkte dieses Spiels. Der Bruder vermisst, scheinbar tot. Rätselhafte Visionen und Bilder beeinträchtigen den Protagonisten und bringen die Story in Schwung. Keine miese Idee der Entwickler.

Die Kulisse ist etwas, was man auf dieser Konsole kaum sieht. Die Kulisse passt perfekt zum Mythos des Himalayas und dessen lebenden Kulturen, denn man trifft auf einige buddhistische Mönche oder Sherpas, die einen helfen. Dennoch wirkt man ein wenig allein gelassen, denn man ist zwar in großen Städten zum Teil, doch man wudnert sich, wo die Menschenmassen verschwunden sind und bzw. die Schamanin Jomo Memno komplett alleine dort zu leben scheint. Trotzdem überzeugt die Wii mit ihrer Grafik meiner Meinung anch.

Wenn man nun auf gegnerisch gesinnte Geister trifft, so werden diese Ziele anvisiert und man feurt aus unendlich magischer Quelle und man kann mittels Quick-Time Sessions Geistern die "Lebenskraft" entzeihen und seiner Lebensenergie hinzufügen. Ein gutes Konzept, was jedoch durch Eintönigkeit in Kämpfen verschlechtert wird. Leider treten diese Kämpfe viel zu häufig in einem zu kleinem Raum auf und man hat keine Chance einem Geist zu entgehen, durch die Geisterwände.

Das Missionsdesign ist relativ linear, denn man muss meistens von einem zum anderen Punkt rennen um etwas wie ein Schlüssel zu finden und dann wieder zurück. Dennoch bleibt das Spiel relativ spannend, wenn man beispielweise Schutzsiegel mit Hilfe einer Wii-Mote und/oder Nunchuk-Controllerbewegung machen muss, welche gut ausgenutzt werden auch für Kämpfe.

Alles in allem ist dieses Spiel grafik- als auch storytechnisch hervorragend. Leider mindert die Spielqualität die eintönigen Kämpfe gegen die zuviel erscheinenden Geister und das relativ öde Missionsdesign
Pro
  • einzigartige Grafik/Kulisse
  • überzeugender Mythos des Himalayas
  • gute Soundeffekte, passende Musikbegleitung
  • gut ausgetüftelte Story
  • starke Zwischensequenzen
  • gute Wiisteuerung
Kontra
  • eintönige, zuviele Kämpfe
  • lineares Missionsdesign
  • fehlendes/schwaches Intro(video)
 

Cursed Mountain

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