Test zu BioShock von unserem Leser "andrekoenig" - 4Players.de

 
Science Fiction-Shooter
Entwickler: Irrational Games
Publisher: 2K Games
Release:
24.08.2007
Q3 2014
Q3 2014
24.08.2007
17.10.2008
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Durchschnittswertung

90%Gesamt
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Lesertest von andrekoenig

"Willkommen in Rapture!"
Rapture, eine düstere, tote Stadt, die genauso faszinierend wie Angst einflössend ist.
Und es gibt auch noch einen "extra Schuss Gentechnik".

Man fängt in einen Flugzeug an, die Hauptperson erzählt davon, das er sich in den Flieger gesetzt hat und seine Eltern sagten, dass er einmal Großes vollbringen würde (und genau das wird man auch) und das Flugzeug stürzt ab, man landet irgendwo im Atlantik. Man taucht als Einziger wieder auf an die Wasseroberfläche und schon hier zeigt Bioshock die unglaubliche Optik, die es so ausmacht. Bioshock bietet die ganze Zeit eine unglaubliche Optik!
Man läuft durch Rapture und kommt gar nicht mehr aus dem Staunen heraus. Die Stadt sieht "wunderschön" aus, optisch zumindest. Denn man läuft durch zerstörte und beschädigte Räume, und hier und da begegnet man skurrilen Anblicken, die man so schnell sicher nicht vergisst.

Man wird am Anfang von einen Mann namens Atlas durch Rapture geführt. Dieser gibt euch auch die Aufträge, die euch dann später helfen sollen wieder aus Rapture zu entkommen. Die Story wird hauptsächlich von Tonbändern, die die früheren Bewohner von Rapture aufgenommen haben, erzählt und erzeugt vielleicht gerade dadurch diese beklemmende Atmosphäre.

Man muss gegen verschiedene Arten von Splicern kämpfen (quasi verrücktgewordene Einwohner von Rapture) und natürlich gegen die Bid Daddys (es gibt 2 verschiedene Arten). Es stehen dem Gamer 8 verschiedene Waffen und Plasmide zur Verfügung. Die Waffen kann man an seltenen Upgrade-Stationen aufbessern (die Upgrades sind sogar an den Waffen sichtbar) und fast jede Waffe hat 3 verschiedene Munitionsarten. Die Plasmide hingegen sind Kräfte (über die man im späteren Verlauf noch mehr erfährt), z.B. Blitze, Feuer und Hornissen (auch in 3 verschiedenen Stufen).

Die KI der Gegner ist im großen und ganzen recht gut, es gibt nur gelegentlich ein paar Aussetzer, aber dennoch ist die KI in Bioshock eine der Besten überhaupt.

In Bioshock wird viel geredet und es gibt nur wenige Personen die einen direkt von Angesicht zu Angesicht gegenüber stehen. Auch hier kann man Bioshock nur loben: die Synchronsprecher machen ihren Job wirklich sehr gut. Auch die Charaktere, denen man mal begegnet, wurden sehr gut vertont.

Die Kämpfe gegen die Splicer, Bid Daddys und Flugroboter sind immer fordernd und werden selbst mit verbesserten Waffen nicht zu verlosen Kanonenfutter.

Man kann (und muss) allerlei Sachen, wie Chips, Riegel, Geld und Munition überall in Rapture sammeln. Mit dem Geld kann man sich zusätzliche Munition, Verbandskästen und Eve-Spritzen (für die Plasmide) kaufen.

Ein emotionaler Konflikt kommt immer auf wenn man einen der Bid Daddys getötet hat. Denn man muss sich entscheiden, beutet man die Little Sister aus (um Adam für mehr Plasmide zu bekommen) oder lässt man sie laufen. Je nach Entscheidung ändert sich das Ende.

Fazit:
Bioshock ist ein schaurig, schönes Sci-Fi Abenteuer, das es so noch nicht gegeben hat!
Pro
  • grandiose Optik
  • 8 verschiedene Waffen +
  • Upgrades und
  • 3 verschiedenen Munitionsarten
  • gute KI
  • Erforschung der Gegner um Schwächen heraus zu finden
  • gute Mischung aus Hacken und Geballer
  • sichtbare Modifikationen an den Waffen
  • mehrere Plasmide in verschiedenen Stufen
  • harte Kämpfe gegen Big Daddys
  • emotionaler Konflikt mit Little Sister
  • bizarre Anblicke
  • gut erzählte Story +
  • unerwartete Twists
  • stets fordernde Gegner
  • 2 verschiedene Enden
Kontra
  • umständliche Karte
 

BioShock

BioShock
andrekoenig
andrekoenig 19.07.2010 360 
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