Test zu The Elder Scrolls 5: Skyrim von unserem Leser "Brakiri" - 4Players.de

 
3D-Rollenspiel
Entwickler: Bethesda Softworks
Release:
11.11.2011
11.11.2011
11.11.2011
28.10.2016
10.11.2016
17.11.2017
28.10.2016
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Durchschnittswertung

76%Gesamt
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Lesertest von Brakiri

So...bin jetzt 3 mal mit verschiedenen Builds durch, und habe etwa 250h auf dem Buckel.

In letzter Konsequenz macht Skyrim viele Dinge besser als Oblivion, gefällt mir long term aber nicht ganz so gut. Hinweis: Ich habe Oblivion nur in der gemoddeteten Version, mit OOO-Mod 1.31 gespielt.

Sachen die ich positiv sehe:

+ Obwohl die Grafik nicht exorbitant besser geworden ist, hat sie sich ausreichend weiterentwickelt, so das auch hier wieder tolle Landschaftsansichten zu sehen sind, und ansehnliche Charaktermodelle.

+ Die technische Qualität und die Performance liegen weit über dem, was Oblivion geboten hat. Hier hat Bethesda seine Hausaufgaben gemacht. Bei mir lief Skyrim nach dem ersten Patch diese 250h fast tadellos, von einem Questbug und einer handvoll CTDs abgesehen.

+ Die Städte sind nun nicht mehr so leer, und jeder hat mehr oder minder sinnige Dinge zu sagen. Auch unterwegs begegnet man Leuten die umherwandern, seien es Stormcloaks, Imperiale, Hunter, Händler usw. Die Welt wirkt so sehr viel lebendiger als in Oblivion.

+ Die Musik, wie auch schon in Oblivion ist sehr gut, meiner Ansicht nach sogar einen Tuck besser als bei Oblivion.

+ Das Perk-System ist keine üble Idee, und funktioniert auch recht gut.

+ Das Gameplay ist teilweise erheblich erweitert worden. Schmieden kam dazu, mehrere Häuser kaufbar, heiraten, kochen ebenfalls. Der Rest wie verzaubern und Tränke brauen gab es auch vorher schon.

+ Die Dungeons sind nun handgemacht, oder wirken zumindest so. Hier ist toll, dass am Ende immer eine Abkürzung zum Start besteht, so das man nicht komplett durch den ganzen Dungeon zurücklaufen muss. Auch ist schön, dass viele Dungeons eine eigene Story erzählen.

+ Der Spieler hat nun mehr Einfluss auf die Welt und deren Gefüge. Leider bleibt dies recht oberflächlich, und spiegelt sich nur ab und zu in den Gesprächen der NPCs wieder, aber kaum in der Spielwelt. Thane als Titel ist nett, und die Häuser auch, aber sie spielen de facto im Spiel ausser fürs heiraten(Was eigendlich ebenfalls keine nennenswerte Rolle spielt) keine Rolle. Da war das verfluchte Haus in Oblivion spannender inszeniert.

Die Dinge, die mir bei Oblivion besser gefallen haben:

- Der Spellmaker fehlt. Dies ist für mich ein grosses Minus, denn es hat einen saumässigen Spass gemacht, eigene Zauber zu basteln, für die Zwecke die man sich vorgenommen hat.

- Magie ist stark gekürzt worden. Es sind viele Effekte weggefallen, die kaufbaren Zauber sind nicht immer wirklich nützlich, man kann nur wenige verschiedene Kreaturen rufen usw.

- Die Balance stimmt hier nicht wirklich. Sneaker und Kämpfer sind powermässig den Kampfmagiern weit überlegen. Als reiner Kampfmagier bekommt man so ca. ab Level 20 grössere Probleme, da die Kampfmagie im Schaden über die mickrigen +50% via Perks nicht hinauskommt. Hier wäre es sinniger gewesen den Schaden gleichzeitig noch irgendwie an den Destruction Skill zu binden. Ohne Conjuration, Companion oder andere Dinge, kann ein Kampfmagier in den meisten Fällen nach Level 20-25 nicht gut alleine bestehen.

- Der Wegfall der Attribute hat nicht gut getan. Nur die 3 Dinge Health, Stamina und Magicka sind zu wenig um eine Charakterentwicklung lange interessant zu halten. Hier wurde meiner Ansicht nach zu sehr gekürzt, denn dieser Wegfall und Wegfall der Magiereffekte reduziert damit auch die Menge interessanter Gegenstände.

- Die Gildenquest sind wesentlich kürzer und uninteressanter als in Oblivion. Die Magiegilden-Questreihe ist eher langweilig, und sehr kurz. Die der Companions ist etwas interessanter aber ebenfalls eher kurz, und leider recht repetiv. Die Diebesgildenreihe und die der Dark Brotherhood hingegen sind ok.

- Nur wenig innovative Quests. In Oblivion gab es so einige nette Dinge wie den Maler der in seinem Gemälde gefangen ist usw. die Spass gemacht haben. In Skyrim gibt es nur sehr wenig davon, die dann oft auch zu einfach sind und meistens sind dies die Deadra-Quests, die aber auch in Oblivion schon recht gut waren. Zuviele Quests sind 0815, wie Banditenchefs killen, 10 Feuersalze oder 2 Amethyste holen uvm.

- Das Level-Scaling ist nicht überall gut durchdacht. Konzentriert man sich recht stark auf Non-combat Skills wie Speech, Schmieden, Verzaubern usw. steigt man locker 10-15 Level auf, um dann erhebliche Probleme mit der Stärke der Gegner zu bekommen. Dies wurde z.B. in den Zauberschule Alteration berücksichtigt, warum nicht auch bei Speech?

Skyrim ist ein tolles Spiel, wenn man Openworlder mag und auf Exploration, Dungeoncrawl, und Bastelein steht. Durch die doch recht starke Kürzung was Charakterattribute, Magieeffekte sowie den Wegfall des Spellmakers angeht, verliert Skryrim jedoch früher seinen Reiz, als Oblivion das für mich getan hat. Oblivion habe ich mit zwei verschiedenen Builds jeweils 250h spielen können, ohne mich zu langweilen. In Skyrim habe ich nun 3,5 Builds durch, fast alles ausprobiert und bin nun bei 250h angekommen. Jetzt hab ich aber genug.
Pro
  • Grafik ausreichend weiterentwickelt, so das auch hier wieder tolle Landschaftsansichten zu sehen sind.
  • Technische Qualität und die Performance stark verbessert. Hier hat Bethesda seine Hausaufgaben gemacht.
  • Die Städte sind nun nicht mehr so leer, und jeder hat mehr oder minder sinnige Dinge zu sagen. Auch unterwegs begegnet man Leuten die umherwandern. Die Welt wirkt so viel lebendiger
  • Toller Soundtrack
  • Das Perk-System funktioniert recht gut.
  • Das Gameplay ist erweitert worden. Schmieden ist neu, mehrere Häuser kaufbar, heiraten, kochen.
  • Die Dungeons sind nun handgemacht, oder wirken zumindest so. Am Ende immer eine Abkürzung zum Start. Viele Dungeons erzählen eine eigene Story.
  • Der Spieler hat mehr Einfluss auf die Welt und deren Gefüge. Dies bleibt jedoch ausser in Gesprächen ohne grosse Konsequenzen.
Kontra
  • Kein Spellmaker. Ein grosses Minus, denn es hat mir einen saumässigen Spass gemacht, eigene Zauber zu basteln.
  • Magie ist stark gekürzt worden. Viele Effekte weggefallen, kaufbaren Zauber nicht immer nützlich.
  • Balanceprobleme. Sneaker und Kämpfer powermässig den Kampfmagiern weit überlegen. Reine Kampfmagier bekommen ca. ab Level 20 grössere Probleme, da Kampfzauber max. 50% im Schaden steigen.
  • Der Wegfall der Attribute hat nicht gut getan. Health, Stamina und Magicka zu wenig um eine Charakterentwicklung lange interessant zu halten.
  • Gildenquest wesentlich kürzer/uninteressanter als in Oblivion. Die Magiegilden - Questreihe und Companions sind kurz und repetiv. Die Diebesgildenreihe und die der Dark Brotherhood sind ok.
  • Nur wenig innovative Quests. In Oblivion gab es so einige nette Dinge wie den Maler der in seinem Gemälde gefangen ist usw. In Sykrim selten.
  • Level Scaling problematisch. Level durch Speech z.B. machen Kämpfe schwieriger da Gegner mitleveln(Power).
 

The Elder Scrolls 5: Skyrim

The Elder Scrolls 5: Skyrim
Brakiri
Brakiri 18.12.2011 PC 
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