Test zu SSX von unserem Leser "c-force" - 4Players.de

 
Sport
Entwickler: EA Canada
Publisher: Electronic Arts
Release:
01.03.2012
01.03.2012
Spielinfo Bilder Videos

Durchschnittswertung

73%Gesamt
80%
65%

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Lesertest von c-force

Die SSX-Serie stand schon immer für extreme und übertriebene Snowboardaction, wo das Wort Schwerkraft nicht existiert. Schafft es der neueste Teil der Serie erneut ein Feuerwerk an Action und übertriebenen Tricks zu liefern, oder wird er im Schnee ausrutschen?

Grafik

Die Grafik von SSX sieht super aus. Neben wunderschönen Kulissen der Berge und der sehr gut umgesetzen Darstellung des Schnees, verfügt dieses Spiel auch über exzellente Licht- und Schatteneffekte. Allein die mit Neonfarben an Wänden gemalten Kilometeranzeigen, sowie der am Anfang im Schnee gemalte Deadly Descent mit dem man es zu tun haben wird, sieht stylisch und sehr passend aus. Kleinere matchige Texturen und kleinere selten Ruckler schaffen es nicht den Spielspaß zu trüben.

Story

Eine Story in einem Snowboardspiel?! Wer hätte es gedacht? Tatsächlich orientiert sich das Spiel an einer Storyline. So trefft Ihr allerhand alte Charaktere aus früheren SSX-Teilen wieder, bekommt aber auch neuen Zuwachs zu Gesicht. Ziel der Kampagne ist es, neun Deadly Descents zu überleben. Ihr startet das Spiel mit Zoey. Zoey möchte das Team SSX wieder auf die Spitze der Berge führen. Somit gibt es einen Showdown zwischen dem Team SSX und einem einzelnen Snowboarder namens Griff. Griff absolviert ständig neue Descents somit ist es an Zoey Ihren ersten Deadly Descent zu überleben. Ist das getan geht es zum nächsten Berg, auf dem Ihr Euren nächsten Charakter trefft. Pro Berg fahrt Ihr jeweils mit einem neuen Charakter. Vor einem jeden Deadly Descent gibt es einen cool inszenierten Kurzfilm, der Euch Euren nächsten Deadly Descent zeigt.

Equipment

Zu jedem Deadly Descent gehört Equipment, dass Ihr Eurem Charakter zuweisen könnt und müsst. So müsst Ihr am Anfang eine Brustpanzerung kaufen, die je nach Eurem Level, ja es gibt Erfahrungspunkte, aufgerüstet werden können. Es gibt wie eben geschrieben, Brustpanzerung, Wing-Suits, Helmlampen, Eispickel, Sauerstoffgerät. Um ein paar zu nennen.

Berge

Die Berge sind sehr abwechslungsreich. Mal fährt man in Alaska über Pipelines, mal findet man sogar in Afrika Schnee. Die Abfahrten der Berge im Storymodus sind meistens in einem Rennen, oder Trick-Event aufgeteilt. Danach geht es meistens direkt an einen Deadly Descent.

Musik

Möglich ist es auch seine eigene Musik einzufügen, die sogar live geremixt werden kann. Der Dubstepsoundtrack ist gut.

Deadly Descents

Zu den neun Deadly Descents gehören unter anderem einer Lavine zu entkommen, oder mit dem Wing-Suit hohe Schluchten zu überqueren. Ich möchte nicht alle vorwegnehmen, um den Überraschungseffekt zu bewahren.

Ubertricks

Auch hier werden die sogenannten Ubertricks wieder gern gesehen. So bleibt es Euch offen, ob Ihr die neue Steuerung benutzen wollt, indem Ihr die Tricks per Analogstick ausführt, oder, wenn Ihr von der alten Schule seid, mit den Schultertasten und den Aktionstasten. So füllt Ihr mit diversen "leichten" Tricks Eure Boost-Anzeige am unteren Bildschirm. Ist diese voll, kommt Ihr in den ersten von zwei Trickymodi. In der ersten Instanz ist es schon möglich Ubertricks zu machen, schafft Ihr es die Boost-Leiste weiterhin oben zu behalten, kommt Ihr in den zweiten Modus, bei dem noch spektakulärere Tricks absolviert werden können.

Modi

Es gibt Modi vom schlichten Rennen, über ein Trick-It-Event bei dem Ihr eine höchstmögliche Punktzahl erreichen müsst, bis hin zum Survive-It, eben die Deadly Descents. Da geht es "einfach" nur drum unten anzukommen.
Neben den Deadly Descents ist es möglich alle Strecken im Explore-Modus zu fahren, also praktisch die Offlinevariante des Online-Modus. Einen Online-Modus gibt es auch.

Online

Vorneweg: Split-Screen gibt es nicht. Im Rider-Net könnt Ihr die Bestzeiten Eurer Freunde ansehen und auch gegen Sie fahren, ohne dass Sie online sind. Es wird dann immer der jeweilige Geist des Kontrahenten mit seiner Bestzeit eingeblendet. Online habe ich aber leider nicht gespielt, ich gehe aber davon aus, dass neben Rennen und Trick-it auch Survive-it eine Rolle spielt.

Fazit

SSX bietet die gewohnte Abgedrehtheit mit spektalulären Tricks und Strecken. Es macht einen heiden Spaß, die Berge zu erklimmen und neue Bestzeiten zu fahren. Jedoch kann dieses Spiel auch frustrieren. Sehr viele, wenn nicht fast alle Strecken verfügen über ein Streckenlimit. Das heißt: Aus der Strecke fliegen wird leicht zu Routine, besonderes wenn man die Strecken nicht kennt. Die Rückspuhlfunktion ist da nichs Halbes und nichts Ganzes. Ich war mir mit dem Kauf bewusst, was mir SSX bietet, jedoch wäre ich mit einem Tricky 2 zufriedener gewesen. Wer hier eine einwandfreie Simulation erwartet ist hier ebenfalls auf der falschen Piste unterwegs. Noch dazu verliert das Spiel (jedenfalls bei mir) an Reiz, sobald man die neun Descents absolviert hat. Da ich kein Highscore-Fan bin, liegt mir auch nichts daran irgendwelche Bestzeiten zu überbieten. Sowohl offline als auch online. Wer aber genau das mag, bekommt es auch. Abgehdreht, spektakulär und geil.
Pro
  • Super Licht- und Schatteneffekte
  • Viele Charaktere
  • Tolle Berge und Abfahrten
  • Einwandfreie Steuerung
  • abgefahren Tricks
  • toller Soundtrack
Kontra
  • Streckenbegrenzung, man fällt oft raus
  • Story ist sehr schnell durch
  • wenig Wiederspielwert, bedingt dadurch, weil ich kein Highscore-Freund bin
 

SSX

SSX
c-force
c-force 02.04.2012 PS3 
80%
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